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BeitragVerfasst: 01.01.2006 14:20 
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EDIT: Ich habe den Thread umbenannt, weil die angefangene Diskussion nicht länger den Ton dieses Threads bestimmt. ES kann also ganz allgemein um David Gilmour gehen, nicht nur um die Diskussion, ob er ein schlechter Songwriter ist oder nicht


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Bald ist meine Pink Floyd-Collection vollständig...

Bislang schließe ich mich den verbreiteten Meinungen an: Sehr 80er-orientierte Platte. Irgendwie auch ziemlich Gilmour-Kitsch, aber 3,4 Lieder gefallen mir ganz gut.


Zuletzt geändert von Scirocco am 07.02.2006 00:55, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 01.01.2006 16:32 
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Scirocco hat geschrieben:
[img]. Irgendwie auch ziemlich Gilmour-Kitsch, aber 3,4 Lieder gefallen mir ganz gut.


gilmourkitsch hört sich so an als hätte david gilmour nur scheisse geschrieben! :evil:
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BeitragVerfasst: 01.01.2006 18:05 
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und bohemian rhapsody (single) bei itunes
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BeitragVerfasst: 01.01.2006 19:43 
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david hat geschrieben:
Scirocco hat geschrieben:
[img]. Irgendwie auch ziemlich Gilmour-Kitsch, aber 3,4 Lieder gefallen mir ganz gut.


gilmourkitsch hört sich so an als hätte david gilmour nur scheisse geschrieben! :evil:


Hat er doch auch.
















Spässle. Ich finde, man darf schon zugeben, dass Gilmour teilweise sehr kitschige Momente hat. Das ist ja auch nichts schlimmes. Aber mit Roger Waters wurde das alles relativiert. Würde Kitsch = Scheiße für mich bedeuten, würde ich mich sicherlich nicht so für sein Konzert interessieren.


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BeitragVerfasst: 01.01.2006 23:43 
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ich persönlich wäre erlich gesagt vorsichtiger mit meinen urteilen über bestimmte musiker... ich glaube, dass ohne den gilmour'schen "kitsch" pink floyd im psychedelic untergegangen wäre, der schlicht und ergreifend eine zeit erscheinung ist, wie heutzutge der hip hop oder in den neunzigern der techno. das vergessen leute gerne, dass ohne kommerz (oder "kitsch") eine solche band wie pink floyd niemals den heutigen status hat... wäre syd barrat ende der 60er nicht aus der band geflogen wäre die band wohl vollständig untergegangen. und mal ganz erlich: ohne den gesichtspunkt, dass the pipers at the gates of dawn pf's erstlingswerk ist, kann man sich dieses album nicht an(tun)hören.....
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BeitragVerfasst: 02.01.2006 00:26 
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Richtig. Man sieht ja auch, daß Roger Waters allein nicht (zumindest kommerziell) Erfolg hatte. Es war die Kombination von beiden. Ich habe herzlich wenig Ahnung von Musik. Ich beherrsche kein Instrument, kenn mich mit Musiktheorie so gut wie gar nicht aus, aber ich weiß, wann ein Gitarrensolo mir Gänsehaut verleiht. Und Bei Gilmours Werken ist das häufig so. Er ist in meinen Augen ein begnadeter Gitarrist, aber textlich sowie musikalisch (in Sachen Songs schreiben) ist er nicht so begabt, wie andere Gitarristen. Es sind teilweise recvht einfach gestrickte Lieder. Dagegen ist nichts einzusetzen. Aber dann wiederum waren es keine Lieder dieser Art, die Pink Floyd zu Ruhm verleiht haben. (Ich bin übrigens auch nicht auf Floyd wegen Brick in the Wall oder Wish You Were Here gekommen. Ich habe mir Dark Side gekauft, weil ich endlich wissen wollte, wie das Album mit der Pyramide klingt. )

Und komm' mir jetzt nicht mit deiner Argumentation, daß Kommerz nicht unbedingt kacke heißt... denn dahingehend stimme ich dir vollends überein. ;).


Zuletzt geändert von Scirocco am 02.01.2006 00:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 02.01.2006 00:37 
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ich würde sagen, dass du lieber schauen solltest was begabt ist und was nicht begabt und überschätzt ist....

kurt cobain der von vielen musikjournalisten(faschisten wohl eher) als ein songwriting-genie hingestellt wird, ist für meine auffassung, wenn man ihn mit david gilmour gegenüberstellt, eine witzfigur. es geht hier auch nicht um das was cobain und gilmour darstellt sondern nur darum, dass gilmour eine klasse hat die viele leute unterschätzen...

eine perfekte komposition wie "high hopes" benötigt nicht mehr als es hat... und diese komposition ist voll und ganz in sich schlüssig und trotzdem so eingängig dass progressive-puristen das mittagessen wieder hochkommt
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BeitragVerfasst: 02.01.2006 00:43 
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Lass uns doch bei den Floydians bleiben. Andere Bands ins Spiel zu bringen macht die Sache nur komplizierter.
High Hopes ist zum Beispiel eine Ausnahme für mich. Das ist in meinen Augen das beste Stück in der Gilmour-Phase. Aber auf der anderen Seite haben wir da das ganze Album der Division Bell. Ursprünglich sollte es ein Konzeptalbum werden mit dem Thema "Kommunikation". Das hat aber nicht ganz so hingehauen, so daß es nur noch mehr oder weniger ein halbes Konzeptalbum darstellt. Mit Roger Waters hätte man vielleicht einen kreativen Schreiber gehabt, der die Kurve noch gekriegt hätte.

Auf der anderen Seite muß man natürlich sehen, daß diverse Deadlines von der Plattenindustrie schon heftig Druck macht. Und nicht alle kreativen Köpfe profitieren davon.


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BeitragVerfasst: 02.01.2006 01:14 
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ok ok ok

jeder mensch ist anders und roger waters war eben gut für konzept alben, aber er war ein schwieriger mensch, der pf ziehmlich an sich gerissen hat und irgendwann die band hat fallen gelassen (mit einem spektakulären ausstieg) und hat somit den andren (so glaubte er) die karriere verbaut weil er, der GROßE roger waters unverzichtbar ist. mit dieser einstellung gilt er bei mir schon seit jahren als eines der größten arschlöcher der musikgeschichte.

und gilmour macht eben andre musik und legt auf andre dinge wert als waters. und ich kann damit gut leben, weil ich weiss, dass diese werke garantiert mehr gruppenbeteiligung haben als die waters solo projekte von pink floyd. das kannst du weder gilmour noch pf verübeln, denn schliesslich müssen pf noch anders können, sonnst hiesse das ja dass waters pf ist und pf waters....

ich finde es viel kreativer ein album mit gemixten themen im inhalt des textes zu schreioben als 12 songs, die alle ums gleiche thema sich drehen... leute wie waters konnten das gut verpacken, oder neil peart der texter von rush... bei letzterem fällt es erst nach vielen hördurchgängen auf dass es sich um ein konzeptalbum handelt.
und ich finde es dann vernünftig dass gilmour aufgegeben hat und ein "normales" album geschrieben hat, welches nicht unter dem zwang handelt sich in jeder sekunde nur um ein einziges thema zu drehen....
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BeitragVerfasst: 02.01.2006 01:44 
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[Tschuldigung, jetzt muss das hier auch nochmal rein:]


Scirocco hat geschrieben:
Ich habe mir Dark Side gekauft, weil ich endlich wissen wollte, wie das Album mit der Pyramide klingt. )

Du meinst das Album mit dem Prisma? :wink:
Mit Geduld und Tesafilm kann man eine Katze an allem befestigen.


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BeitragVerfasst: 02.01.2006 03:11 
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Stoffel hat geschrieben:
[Tschuldigung, jetzt muss das hier auch nochmal rein:]


Scirocco hat geschrieben:
Ich habe mir Dark Side gekauft, weil ich endlich wissen wollte, wie das Album mit der Pyramide klingt. )

Du meinst das Album mit dem Prisma? :wink:


:lol: Okay, Prisma wäre die richtige Bezeichnung... Danke, Stoffel...

@ david: Zuerst einmal finde ich die Benennung des Threads fies, weil ich nicht gesagt habe, daß Gilmour ein schlechter Songwriter ist.(Hab daher den Thread umgetauft). Ich muß allerdings zugeben, daß "kitsch" tatsächlich etwas falsch gewählt war, wenn man denn die Definition vom Duden übernimmt. Ich meinte damit eigentlich zu melodisch, zu süß... schwierig das zu erklären. Und seine Texte wirken manchmal etwas zu verkrampft lyrisch. Bei Waters hat das in meinen Augen immer besser funktioniert.

Dann möchte ich zustimmen, daß Waters' Egozentrik Floyd sehr geschadet hat. Das war bei The Wall schon anzumerken, bei Final Cut war es de facto schon ein Solo-Projekt. Da gibt es ja keine Differenzen in unseren Meinungen. Dementsprechend finde ich auch, daß Floyds beste Zeit war, als sich Gilmour und Waters verstanden haben (in etwa Meddle - Animals).

Auch finde ich es richtig, daß nicht jedes Album ein Konzeptalbum sein muß. Um Gottes Willen, wo kämen wir da hin? Aber die Tatsache, daß man es nicht umsetzen konnte, obwohl man es vorhatte, läßt darauf schließen, daß man wohl doch nicht genug Ideen hatte. Läßt darauf schließen, läßt aber auch andere Möglichkeiten offen.
So oder so sehe ich, wenn ich Pink Floyd sehe, alle Alben: Angefangen von den Pipers bis zur Division Bell (inklusive Final Cut!). Und jedes Album hat seine Daseinsberechtigung. Genauso hat meine Meinung eine Daseinsberechtigung. Wenn ich das Gefühl habe, daß Gilmours Lieder weniger Komplex sind und mich weniger intellektuell oder musikalisch oder philosophisch oder oder oder ansprechen, dann ist das eben so. David Gilmour wird's nicht jucken. Insbesondere weil ich die Alben ja trotzdem habe und seine Tour besuchen möchte ;-).


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BeitragVerfasst: 02.01.2006 14:51 
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naja, ich denke, dass gilmour sich nicht an waters anbiedern wollte und deshalb ein "otto normalo" album gemacht hat: mit verschiedenen liedern über verschiedene songs... ich nehm mal an dass es ursprünglich seine idee war, die er aber während der sessions verworfen hat, eben aus diesem grund...

ich les z.zt. inside out von nick mason... wenn ich an der entsprechenden stelle bin sag ich bescheid
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BeitragVerfasst: 02.01.2006 14:58 
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david hat geschrieben:
ich les z.zt. inside out von nick mason... wenn ich an der entsprechenden stelle bin sag ich bescheid


lol, ich lese schon seit 12 Uhr darin. Bin gerade bei den Aufnahmen zur Atom Heart Mother. (Seite 135 in der englischen Ausgabe).


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BeitragVerfasst: 02.01.2006 15:21 
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oha, da wirst du aber einiges überflogen haben... ich lese schon seit tagen in der deutschen ausgabe und bin gerade mal bei "a saucer full of secrets"

ich hätte mir an deiner stelle die deutsche gekauft (oder gewüscht) ... da sind tw. echt witzige formulierungen drin, die man im englishen so nicht hat.... :)

aber english ist, denke ich, auch ganz ok...
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BeitragVerfasst: 02.01.2006 16:16 
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Zuerst einmal wage ich zu bezweifeln, daß Nick Masons (englischer) Humor adäquat ins deutsche übersetzt werden kann ;). Außerdem bin ich so oder so kein Freund von Übersetzungen englischer oder amerikanischer Literatur ins deutsche.

Dazu muß ich zugeben, daß ich das Buch schon seit Mitte Oktober habe, und bisher nur dann und wann drin lesen konnte (daher bin ich schon etwas weiter). Es ist ja auch leider ein ziemlich großes Buch, was es schwierig macht, überall zu lesen. Bus- und Bahnfahrten, Badewanne, Abendlektüre... Alles nicht möglich. Aber jetzt habe ich mir ein paar Stunden Zeit genommen. Bin mittlerweile bei den Aufnahmen der Dark Side. Bin gespannt, ob Mason zu unserem Streit beitragen kann ;).


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