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BeitragVerfasst: 01.10.2009 23:39 
The Miracle
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Mars im Michael-Jackson-Thema hat geschrieben:
Ich habe so das Gefühl, das manch Kinosaal einer großen Kette den Sound einfach schluckt. Im kleinen Kino war es auf jeden Fall viel besser als erwartet und ich würde jederzeit wieder so ein Kino besuchen (werde ich wohl für "Antichrist" auch machen), allein schon die Samtsitze sind viel bequemer ;)

Scirocco hat geschrieben:
Ja der Antichrist muss geschaut werden. Wollte eigentlich schon einen Beitrag schreiben, aber als ich sah, dass mein Lars von Trier Thema auch weg war, war ich mal wieder frustriert.

Hier kommt es wieder. (Wollte eigentlich schon während der letzten zwei Wochen drauf reagieren. Hab dann jetzt zum Reboot des Themas mal kurz in der Forumshistorie gewühlt: )


[Zuletzt gesehen, 2. September 2007]
Scirocco hat geschrieben:
Dogville & Manderlay

Geplante Trilogie von Lars von Trier. Dritter Teil wird Washington heißen und soll 2009 in die Kinos.
Für die, die nicht genau wissen, worum es geht (so erging es mir vor einer Woche):
Diese Trilogie unternimmt den Versuch, Die Gesellschaft Amerikas zu durchleuchten mitsamt ihren Überzeugungen und Vorurteilen. Schwierig in Worte zu fassen. Herausstechende Eigenschaft der beiden Filme: Die Schauspieler spielen auf einer Art Theaterbühne, die eine Stadt ('Dogville') oder eine Baumwollplantage ('Manderlay') darstellen soll. Häuser werden nur mit Grenzstrichen gekennzeichnet. Türen werden zwar von den Schauspielern 'geöffnet', es gibt sie aber nicht. Das wirkt anfangs noch recht verwirrend, aber man gewöhnt sich schnell dran und die eigene Kreativität ersetzt solche Requisiten.
Bild

Zur Geschichte selber: Dogville ist ein kleines Dorf in Amerika in den 1930ern. Die junge GRace wird in dem Dorf aufgenommen, nachdem sie vor Gangstern fliehen konnte. Das Dorf nimmt daher eine gewisse Gefahr in Kauf und nicht alle Einwohner sind damit einverstanden. Um nicht nur eine Bürde zu sein, versucht Grace, sich in die Gemeinschaft zu integrieren und nützlich zu sein. Das klappt auch einige Zeit, bis sich der Spieß umdreht, und ein Einwohner nach dem anderen auf die ein oder andere Art Grace auszunutzen scheint.
Dogville läuft um die drei Stunden und gibt dem Zuschauer so die Möglichkeit, die Intentionen der Einwohner langsam zu entdecken. Doch immer, wenn man meint, man versteht alles, dreht sich alles und nichts ist so, wie es vorher noch schien. Das Ende ist dann so aufrüttelnd, dass man möglichst schnell wieder den Film sehen möchte, um zu sehen, ob das Ende abzusehen war. Tolle Besetzung mit Kidman, Caan, Bettany und Co.

Manderlay ist die direkte Fortsetzung der Geschichte. Auf der Reise beobachtet Grace zufällig, wie ein schwarzer Mann auf einer Plantage ausgepeitscht wird. Mit Schrecken muss Grace feststellen, dass auf dieser Plantage noch Sklaven-ähnliche Zustände herrschen, obwohl die Sklaverei schon seit Jahrzehnten abgeschafft wurde. Nur Gutes im Sinn, versucht Grace, den Schwarzen die Freiheit beizubringen. Doch das klappt nicht so, wie sie es sich vorstellt.

Beide Filme Daumen hoch, aber nicht unbedingt direkt hintereinander anschauen, wirkt dann doch etwas dröge. Wer kann: Auf Englisch anschauen. John Hurt als Erzähler ist grandios!


[Zuletzt gesehen, 5. September 2009]
Stoffel hat geschrieben:
Dogville

Schon vor anderthalb Jahren habe ich Lars von Triers Film erstmals gesehen und mich damals kaum dazu geäußert. Scirocco versprach ich, das beim zweiten Mal nachzuholen. Das Werk ist zumindest schonmal auf formaler und künstlerischer Ebene absolut faszinierend, der Inhalt zugleich eindrucksvoll und verstörend. Es beschäftigt sich mit der in sich geschlossenen Gesellschaft eines kleinen, weitab gelegenen amerikanischen Dorfes; diese äußerst minimalistisch wie auf einer Theaterbühne dargestellte Umgebung bietet die Kulisse für das gesamte dreistündige Werk. Es ist erstaunlich, wie schnell man bereit ist, dieses für die Leinwand untypische Szenenbild zu akzeptieren und das lebendige Dorf vor seinen Augen entstehen zu lassen, obwohl sich die Figuren im Wesentlichen um aufgezeichnete Grundrisse auf dem Boden, einzelne Möbelstücke oder niedrige Wände umherbewegen. Der formale Aufbau gleicht einem epischen Theater mit mehreren Akten, einschließlich ankündigender Zusammenfassungen und einleitender Beschreibungen der Situationen - englische Erzählerstimme John Hurt! Eine junge Frau, Grace, kommt in das Örtchen, auf der Flucht vor einer finsteren Bedrohung; sie wird von den zunächst misstrauischen Dorfbewohnern dann doch freundlich aufgenommen, schon bald erwarten diese jedoch Gegenleistungen für ihre Gastfreundschaft, die sie mit zunehmender Dauer für selbstverständlich halten. Die Wendung, die das Verhalten der Bewohner über die Zeit nimmt, und die Entwicklung ihrer Beziehung zu Grace ist verstörend, und obwohl man für den Film einen langen Atem braucht und oberflächlich alles sehr ruhig und still zwischen den Bergen abläuft, wird die innere Spannung durch das Mitleiden mit Grace teils nervenaufreibend. Im letzten Akt schließlich bekommt man den Mund kaum noch zu.

    [ Der Nachfolger Manderlay, der sich mit Sklaverei beschäftigt, ist thematisch übrigens ebenso interessant, konnte mich aber nicht ganz so sehr vom Hocker reißen wie Dogville. Vielleicht, weil das ganze Konzept nicht mehr neu ist, aber auch wegen der Umbesetzung zweier wiederkehrender Rollen. Zwar sollte man wohl gerade in einem solchen Werk davon abstrahieren können (schließlich stört man sich im Theater auch nicht daran, dass in jeder Inszenierung andere Schauspieler dieselben Rollen verkörpern), dann jedoch ist Bryce Dallas Howard wohl einfach keine Nicole Kidman. Ich hoffe, dass die damals aus Termingründen verhinderte in Wasington wieder auftritt. (Wann Herr von Trier sich wohl endlich für den Film bereit fühlt?) ]

Scirocco hat geschrieben:
Hatte Trier nicht den dritten Teil mehr oder weniger storniert?

Stoffel hat geschrieben:
Hm, gerade habe ich etwas von Finanzierungsproblemen gelesen (laut angeblichen Bemerkungen von Stellan Skarsgård). Bislang war ich auf dem Stand des Schlusssatzes der Filmstarts-Kritik zu Manderlay (natürlich schon etwas älter): "Auf den dritten Teil der trierschen Amerika-Trilogie 'Washington' [sic] wird man jedenfalls noch einige Zeit warten müssen, denn dafür fühlt sich der Regisseur nach eigener Aussage 'noch nicht reif'."
Jetzt hat der "wichtigste Regisseur der Welt" (Selbsteinschätzung bei Pressekonferenz in Cannes) ja erstmal mit Antichrist für Aufsehen gesorgt, der sehr zwiespältig aufgenommen wurde; weiß nicht, ob ich mir das antun will. Na ja, kenne sowieso fast nichts von ihm, vielleicht erst einmal Breaking The Waves. Oder Dancer In The Dark? Oder gar nichts?

Scirocco hat geschrieben:
dancer inb the dark zieht so richtig runter. Wenn du direkt danach auf eine lustige Party oder so musst... lass es. Sehr toller Film. Aber leicht verstoerend in meinen Augen.
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BeitragVerfasst: 01.10.2009 23:40 
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Dann jetzt zum aktuellen Thema.

Ich habe beschlossen, dass ich auf Antichrist im Kino (vorerst) keine Lust habe. Vermutlich habe ich zu viel sowas gelesen:

Westfälische Nachrichten hat geschrieben:
Aus dieser 08/15-Vorlage eines Psychogramms, gekoppelt mit einem Splatter-Horrorfilm, entwickelt Regisseur und Autor Lars von Trier eine abstoßende und von Unmenschlichkeit geprägte Feier der Selbstzerfleischung, bei der man sich fragt, was Schauspieler wie Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg (Darstellerpreis in Cannes 2009) dazu bringt, sich derart demütigen zu lassen.

Die Frage ist insofern berechtigt, als Trier [...] nach eigener Aussage seine kreative Blockade beseitigen und Phobien bewältigen wollte. Daraus kann Kunst entstehen, wie Federico Fellini („8 ½“ ) und Ingmar Bergman („Das Schweigen“) bewiesen haben. Bei Trier entstehen visuelle Belästigung und nicht verstörende, sondern selbstzweckhafte Provokation. Trier, der Bluffer, der Sexualität nicht als selbstverständlich lebensbejahend begreift, sondern als Zwangsverhalten, soll hier lieber nicht kommentiert werden.

[...] Da werden mit Schleifstein, Schraubendreher und Schere Exzesse der Gewalt in Großaufnahme gezeigt, die Triers Fantasie befriedigen mögen. Sie stoßen ab. Ein Vergleich: Tarantinos „Basterds“ sind fröhlich krank, Trier ist nur krank.

Der Regisseur widmet sein bizarres Szenario Andrej Tarkowskij (1932-1986), dem Schöpfer der Kunstwerke „Iwans Kindheit“, „Andrej Rubljow“, „Solaris“ und „Stalker“. Die Widmung ist eine pure Beleidigung. Tarkowskij war Meisterregisseur und Visionär, der Hoffnung, Heimat und Identität in der globalisierten Welt suchte, Er war Humanist. Lars von Trier mit seinen perversen Arrangements ist nur ein mutwilliger Zerstörer.
[Online-Quelle]

Ultimo hat geschrieben:
Lars von Triers Therapie-Porno widmet sich wieder seinem Lieblingsthema: dem Quälen von Frauen

Die Verbraucherhinweise gleich vorne weg (dann haben wir´s hinter uns): Wer weder penetrierende Penisse, durchbohrte Gliedmaßen noch eine Klitorisbeschneidung in Großaufnahme sehen will, sollte sich an einer anderen Kinokasse anstellen. Lars von Trier lässt hier nichts aus, um zu schockieren.

Wie man an der Aufzählung vielleicht schon erkennen kann, geht es im neuen Werk des dänischen Provokationsmeisters um Sex, Schuld und Strafe. Genau in dieser Reihenfolge, wobei der Strafe der weitaus ausführlichere Teil des Filmes gewidmet ist. [...]

Mit seiner Psycho-Exkursion reist er tief ins Reich männlicher Angstfantasien, spielt auf seine sehr eigene Weise mit Genregesetzen und Märchenmythen - ein kranker, wenn auch nicht ganz uninteressanter Seelenhöllentrip, aber vor allem eine egomanische Zumutung eines heftig kriselnden Filmemachers.


Was dann wieder etwas Unsicherheit in die vorgefasste Meinung bringt, ist, dass z. B. Filmstarts 9 von 10 Punkten vergibt und ich in Münsters berühmter "na dann" gerade das Fazit des Kurzkommentars lese: "Antichrist ist mit Sicherheit Lars von Triers persönlichster Film. Und es ist sein bester dazu." In Cannes zeigten sich zwar viele Leute spontan entsetzt, andererseits verliehen sie Charlotte Gainsbourg den Darstellerpreis.
Falls jemand von euch tatsächlich reingeht, würde mich die Reaktion wirlich interessieren. Ich bleib erstmal fern, aber vielleicht wird's ja doch mal die DVD. Bislang ist von Trier für mich Dogville & Manderlay, und ich würde zu gern Wasington sehen, wenn's ihn denn gäbe. Ob ich darüberhinaus mit seinem sicherlich nicht immer so "einfachen" Werk überhaupt etwas anfangen kann, wird vielleicht erstmal langsam an oben (5. September) genannten Filmen erprobt.
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BeitragVerfasst: 21.10.2009 19:38 
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So, ich war dann mal gestern Nacht zum ersten Mal allein im Kino... also ohne Begleitung, denn leer war es im Cinema auf der Warendorfer Straße nicht. Antichrist ist es gewesen und ich verdaue noch ein wenig.
Interessant aber:

Zitat:
Die unabhängige Ökumenische Jury, die von den internationalen Filmorganisationen der evangelischen (Interfilm) und katholischen Kirche (SIGNIS) eingesetzt wird, verlieh dem Film erstmals in ihrer Geschichte einen Anti-Preis


:lol

Die Kommentare, die ich die letzten Tage gehört und gelesen habe, machten mich schon ein wenig unsicher. Da ich aber recht nervig in meinem Umkreis fragte, ob denn jemand mit mir in den Film geht, hat man mir lustigerweise eine Karte für die gestrige Vorstellung geschenkt. Da sagte selbst der Programmverantwortliche: "Antichrist? Den schau' ich mir doch nicht an. Will ja nicht mein Leben versauen."
Da rutschte mein Herz schon was in die Hose. Aber unbegründet. Sicherlich, die Szenen, die Ultimo erwähnt, kommen vor und sind sicherlich nicht ganz unappetitlich, aber ansonsten ist das jetzt kein Zerfleischerfilm. Um ehrlich zu sein zieht er sich auch ein wenig. Das mag in erster Linie daran liegen, dass ich auch zuviel über den Film schon wusste. Deshalb werde ich auch nichts über den Inhalt schreiben. Je weniger weiß, desto mehr kann der Film wohl beeindrucken.
Die Bilder, die man geliefert bekommt, sind grandios. Typisch Trier, aber dann auch wieder anders. Die Natur ist schön böse eingefangen. Schwierig zu beschreiben.
Die Pseudohorrorfilm-Momente allerdings haben mich nie reingelegt.
Unter'm Strich bin ich froh, den Film gesehen zu haben. Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg sind toll. Kann man nicht anders sagen. Auch sollte man nicht vergessen, dass Trier wohl wirklich versuchte, seine Depression damit zu mildern bzw. zu verarbeiten. Inwiefern man da was erwarten kann, sei dahingestellt.
Es mag irgendwo ein Kunstwerk sein, und ich finde einige Bilder wirklich gelungen, aber die Geschichte... oder, wenn man es denn will, die Aussage ist nicht so runterziehend wie in Dogville oder Dancer in the Dark beispielsweise.


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BeitragVerfasst: 16.02.2010 21:13 
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Hat hier jemand eigentlich die köstliche Serie "Riget" von Lars von Trier gesehen? Ich habe mich durch die ersten beiden Staffeln mit Vergnügen geboxt, auch wenn ich wenig dänisch und schwedisch verstehe. Die englischen Untertitel waren aber gut genug. Auch wenn sie mitnichten massentauglich ist. Allein schon Ernst-Hugo Järegård als dänophobischen Oberarzt im Krankenhaus muss man sich mal als Filmliebhaber überwinden. Dänisch und schwedisch klingt obendrein schön :D (auch wenn die Stimmung eher morbide ist).


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BeitragVerfasst: 16.02.2010 21:23 
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Worum geht es denn da? Gibt es das auf Deutsch? Ich habe vor langer, langer Zeit was gesehen wovon ich nicht mehr weiß was es war... :efire


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BeitragVerfasst: 16.02.2010 21:28 
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Wikipedia sagt, es lief in Deutschland auf Arte. Da heißt es (Hospital der) Geister.
Es geht um ein Hospital in Dänemark, welches verflucht ist. Unter anderem kritisiert Trier das dänische Gesundheitssystem, aber noch soviel mehr. Es entstanden nur zwei Staffeln. Ein drittes Drehbuch existiert zwar, allerdings starben einige wichtige Darsteller, so dass man es nicht verfilmte.


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BeitragVerfasst: 16.02.2010 21:30 
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Ja dann habe ich das mal gesehen, es war irgendwie nicht gruselig, ich glaube damals hat mir der Name Lars von Trier auch noch nix gesagt!


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BeitragVerfasst: 16.02.2010 21:49 
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Nein, richtig gruselig ist es nicht. Aber es ist abgefahren, und manchmal schon ekelhaft. Udo Kier hat hier eine richtig tolle Doppelrolle. 30 Euro dafür würde ich wohl auch nicht ausgeben. Wenn aber bei der Filmberleihstelle deines Vertrauens dir die DVDs auffallen, schau mal rein. Am besten wirklich mit der ersten Folge anfangen.


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BeitragVerfasst: 16.02.2010 21:54 
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Es kommt auf meine Agenda 2010, das würde sogar bei einem DVD-Abend ankommen.


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BeitragVerfasst: 04.01.2011 19:36 
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Jetzt habe ich endlich den Antichrist gesehen! Tolle Bilder, Story ist ooookay. Über den Sinn lässt sich streiten, aber die Bilder der Bluray sind wirklich toll!
Und ist es Dafoes Pimmel oder doch der seines Körperdoubles?! ;)


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BeitragVerfasst: 05.01.2011 01:05 
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Mars hat geschrieben:
Jetzt habe ich endlich den Antichrist gesehen! Tolle Bilder, Story ist ooookay. Über den Sinn lässt sich streiten, aber die Bilder der Bluray sind wirklich toll!
Und ist es Dafoes Pimmel oder doch der seines Körperdoubles?! ;)


Laut von Trier war es ein Körperdouble, was Trier doof fand, denn nach seiner Aussage hat Dafoe einen "Megapimmel".


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BeitragVerfasst: 05.01.2011 01:12 
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Laut einer Sekundkär-, naja, eher Tertiärquelle wurde der Film auf Anweisung von Lars von Trier gedreht, da dieser zu dieser wohl in der Geschloßenen saß. Weiß jemand mehr?


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BeitragVerfasst: 05.01.2011 01:20 
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Mars hat geschrieben:
Laut einer Sekundkär-, naja, eher Tertiärquelle wurde der Film auf Anweisung von Lars von Trier gedreht, da dieser zu dieser wohl in der Geschloßenen saß. Weiß jemand mehr?


Es gibt Bilder mit ihm und einer Kamera am Set. Allerdings hat er zugegeben, dass er oft wegen seiner Depression und den Medikamenten so sehr zitterte, dass er die Kamera nicht oft halten konnte. Ich glaube, das stand in einem KulturSpiegel...


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BeitragVerfasst: 05.01.2011 01:24 
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Also zumindest die Tierszenen wurden zum Beispiel von der Second Unit gedreht, was ganz praktisch für Tieraufnahmen ist (weniger Leute am Set). Je nach dem wie lang der Dreh nun gedauert hat, könnte es durchaus sein, dass der Herr von Trier teilweise nicht am Drehort war.


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BeitragVerfasst: 05.01.2011 01:24 
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Mag sein. Hier das Interview:

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/s ... humb=false


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