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Wird das Queen-Projekt mit Paul Rodgers nach 2008 weiterarbeiten?
Ja. 36%  36%  [ 14 ]
Nein. 64%  64%  [ 25 ]
Abstimmungen insgesamt : 39

 
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BeitragVerfasst: 05.11.2009 10:40 
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Ich glaube, dass meine Aussage, vielleicht etwas übertrieben, sehr gut zusammenfasst, was viele Queen-Fan denken. Es ist zwar ein sehr erfolgreiches Musical, aber wie es nun einmal mit erfolgreichen Dingen ist, gibt es fast genauso viele Kritiker. In den Foren sind Befürworter für eine Musical-Kooperation (wie auch immer aufgestellt) mit Queen in der klaren Minderheit.
Ich bin generell kein Fan von Musicals. Was mir stark missfällt, ist das Einstudierte. Liegt in der Natur des Mediums, klar. Aber das passt mir eben nicht. Genau so passte es mir nicht, dass 2005 immer derselbe Witz gerissen wurde (mit den Kondomen; wobei ich es dann wieder witzig fand, dass daraus resultierte, dass viele Fans Roger mit Kondomen beworfen haben.)
Musik IST für viele Herzenssache, das zeigt ja auch die oft starke Abneigung gegen Paul Rodgers. Die emotionale Beziehung zur echten Queen-Band passt eben in meinen Augen nicht mit den oft affektierten Musical-Darstellern. Zudem ist da die Chance groß, dass es wirklich eine Cover-Band wird und der Sänger/ die Sängerin versuchen wird, die Intonationen etc. wie Freddie hinzukriegen. Paul Rodgers hat "sein Ding" gemacht und die Lieder sind so stellenweise deutlich verändert worden, dass sie in meinen Augen eine absolute Daseinsberechtigung haben.
Sämtliche Auftritte von Brian und Roger unter der Queen-Fahne, beispielsweise das Queen-Jubilee oder an Queens-Day in Holland fand ich nur toll, wenn einer der beiden gesungen hat. Sobald jemand anderes gesungen hat, meist aus dem Musical, fand ich es kacke. Roger und Brian sind keine tollen Sänger, und manchmal, besonders bei Herrn May kann man sich vorstellen, dass Hunde mitheulen möchten. Ein musikalischer Hochgenuss ist es nicht, aber das ist auch Roger Waters Gesang nicht, und ich liebe ihn dennoch.
Außerdem will ich definitiv keinen Sänger, der Kind oder mittlerweile Enkelkind von Brian May oder Roger Taylor sein könnte. Das passt irgendwie nicht. Paul Roders war eine rundum gute Entscheidung. Es wird schwierig eine für mich ähnlich akzeptable Lösung zu finden, die sie berechtigt, unter "Queen+" touren zu lassen. Ergo will ich wenn Solo-Material von den beiden. Oder eben überhaupt kein Gastsänger.


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BeitragVerfasst: 05.11.2009 13:52 
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Bei den Musicaldarstellern habe ich auch dieses Gefühl, dass alles nur Show ist, und zwar dieses Dauergrinsen und das erwähnte übertriebene Gehabe. Zudem haben die meisten kein Charisma und wirken austauschbar ("Der war der dritte Galileo in Stuttgart, aber der vierte in Köln, direkt nach seiner Rolle als Bim Bam Bino bei Tele 5").
Es sind Musicaldarsteller, die bekommen was vorgesetzt und dann spielen sie es nach.
Paul Rodgers ist Musiker, er lebt sie und das schon eine ganze Weile. Das Gefühl bei Q+PR war einfach besser, da treffen sich Musiker und machen was zusammen.
In Köln waren die Musicaldarsteller mit auf der Bühne, ja und es war fürchterlich! Wie sie hüpften und klatschten, wie Animateure im Partyurlaub! Nein, danke. Musical ist Musical, Rock ist Rock!


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BeitragVerfasst: 05.11.2009 14:44 
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Innuendo
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da stimme ich euch beiden zu. Wobei - jede Show ist einstudiert, außer bei wenigen Ausnahmen wie Springsteen oder Joel ist sehr wenig bis nix spontan. Sei es wegen der Videoscreens, sei es wegen Background Tapes, sei es wegen Unsicherheit der Musiker oder auch einfach wegen eines minutiös ausgeklügelten Zeitplans. ich denke auch, dass irgendein Sänger im Alter von 20-35 unpassend wäre, da wächst dann zusammen, was nicht zusammen gehört. Insofern passte Paule super, trotz all seiner Schwächen. Und mal ehrlich: Bei aller Kritik an ihm - nur ihm verdanken wir, Brian und Roger gemeinsam live erlebt zu haben. Sage ich als großer Paule-Kritiker....
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BeitragVerfasst: 05.11.2009 14:51 
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Du bist kein großer Paul-Kritiker. Da liest man wahrlich härteren Stoff.

Klar ist die Spontanität eingeschränkt, je bombastischer die Show ist, aber die Möglichkeit zur Improvisation ist wesentlich größer als beim Musical.


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BeitragVerfasst: 05.11.2009 14:55 
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Die wenigsten gehen doch ins Muscial um einen bestimmten Darsteller zu sehen. Musicaldarsteller verkaufen nur ein fremdes Produkt, während der "normale" Musiker sein Produkt verkaufen will. Deshalb kann und darf der Musicaldarsteller gar nicht spontan was ändern, dann ist er seinen Job aber schnell los. Wer feuert Brian wenn der auf der Bühne auf einmal Stereobilder zeigen würde? ;)


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BeitragVerfasst: 05.11.2009 16:15 
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A Kind Of Magic
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Ein schönes Zitat über Musical-Darsteller eines Musikers ( weiß leider nicht mehr wer es war)

Wer tanzen kann geht zum Ballett
Wer singen kann geht zur Oper
Wer beides nur ein bisschen kann geht zum Musical


;-)
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BeitragVerfasst: 05.11.2009 21:44 
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Made In Heaven
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Beim Queen´s Day waren keine Musicalsänger dabei.

Patti Russo (die danach in WWRY Vegas dabei war) war davor schon eine lang etablierte Gesangspartnerin von Meat Loaf.


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BeitragVerfasst: 06.11.2009 12:10 
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A propos: Danny Miranda kommt ja auch vom Musical.... Aber ich glaube, er leidet bei mir im Ansehen einfach darunter, dass ich Johnny vermisse
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BeitragVerfasst: 06.11.2009 14:51 
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AliveOnTwoLegs hat geschrieben:
A propos: Danny Miranda kommt ja auch vom Musical....


Na der Vergleich hinkt aber. Er ist Teil der Band, die niemand sieht (bis zum Schluss). Er ist ein guter Musiker und kein Tänzer und Sänger


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BeitragVerfasst: 06.11.2009 15:40 
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Eine Frage kommt mir da aber doch auf ... wo ist denn der Unterschied zwischen einem beliebigen Sänger aus dem Musical und einem sonst x beliebigen Sänger?
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BeitragVerfasst: 06.11.2009 17:29 
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@Sciro; Ich weiß, es hinkt - aber irgendwie war mir Johnny lieber. Abgesehen davon spielt ein Musical-Bassist auch nur, was ihm vorgegeben wird, während ein Bandmitglied am Bass sein Ding macht (machen dürfen sollte).

@Chrissy: Naja, wenn jetzt ein x-beliebiger sänger aus dem viertelfinale von American Idol oder so käme: Kein Unterschied. Aber zwischen Paule und XY aus dem Musical liegen doch Welten....

Ich bin ja dafür, dass Heike und Du den Job machen - und Sciro kriegt einen Gastauftritt bei Crazy Little Thing Called Love :mrgreen:
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BeitragVerfasst: 06.11.2009 17:51 
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AliveOnTwoLegs hat geschrieben:
@Chrissy: Naja, wenn jetzt ein x-beliebiger sänger aus dem viertelfinale von American Idol oder so käme: Kein Unterschied. Aber zwischen Paule und XY aus dem Musical liegen doch Welten....


Sicher! Das meine ich auch nicht! Paule stand ja auch nicht zur Debatte. Es wurden nur schon eine ganze Menge Namen in den Raum geworfen von denen meiner Ansicht nach auch kaum jemand besser wäre als XY aus WWRY. Warum heißt es also immer "Blos niemand aus dem Musical"

Ok, ich rede wieder um den heißen Brei herum. Worum es mir eigentlich geht... geht es hier nicht vielmehr einfach nur um die Verbindung zum Musical, welches bei einigen hier recht unbeliebt ist oder geht es wirklich darum das diese Person gesangs- und preformancetechnisch weniger gut wäre als zum Beispiel ein Jeff Scott Soto?
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BeitragVerfasst: 06.11.2009 17:58 
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Der Unterschied zwischen einem Musicalsänger und sonst einem Sänger liegt für mich darin, dass Musicalsänger a) nicht ihre eigene Musik singen und b) oft sehr nah beim Theater sind - auf der Bühne sind sie nicht sich selbst, sondern spielen irgendeinen Charakter. Es ist daher zu bezweifeln, dass ein Musicalmensch ein geeigneter Frontmann/frau wäre, von Stil/Charisma/Ideen her. Es gibt natürlich Ausnahmen, und es könnte auch ein Vorurteil sein.


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BeitragVerfasst: 06.11.2009 18:07 
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Na ja, so ganz stimmt das aber auch nicht. Viele Musical Sänger haben durchaus auch andere musikalische Erfahrungen und zum Teil sogar aktuell noch eine Band. Zudem kommt ja auch keiner als Musicaldarsteller auf die Welt. ;)

Edit: Bevor es zu Missverständissen kommt... ich wünscht mir einen Darsteller aus WWRY genauso wenig als Sänger mit Queen, wie einen Jeff Scott Soto oder ähnliche ;)
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BeitragVerfasst: 06.11.2009 19:30 
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Ja, von dem her hast du Recht. Wie schon gesagt wurde, kommt ganz auf die Person drauf an.


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