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BeitragVerfasst: 14.07.2009 15:22 
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Die Zusammenarbeit mit Paul Rodgers hat die Queen Fans bekanntlich in 2 Lager gespalten. Die eine Seite konnte mit der Zusammenarbeit gar nichts anfangen und verfluchten diese gerade zu, die andere freute sich nen Keks... Queen lebt!
Da ich mich nun mal ehr in der Zweiten Seite sehe, kann ich nun auch nur aus dieser weiter erklären worauf ich eigentlich hinaus will ;) Da kriegt man also nach Freddies Tot zu hören, man wüsste noch nicht ob man ohne den sagenumworbenen Frontman weiter macht, das würde die Zeit schon zeigen. Meine Wenigkeit sitzt dann da und wartet und wartet.... all die Jahre und was kommt? Nüx! (Von MIH natürlich abgesehen denn das stammte ja nun mal noch aus Freddies Zeiten.). Da kloppt man also irgendwann sämtliche Hoffnung in die Mülltonne und einige Zeit später kommt dann also ein Herr May zu Wetten Dass...? und erwähnt mal so ganz nebenbei "Ach übrigens wir gehen auf Tour" *kinnfälltaufFußboden". Aber mit wem? Paul Rodgers! Es folgten 2 Touren und ein Album und ich persönlich muss sagen... Ich hatte mich irgendwie an Paul gewöhnt. Für mich erweckte er Queen auf irgendeine Art und Weise zu neuem Leben. Gut, es war ein ganz anderes Leben aber es war zu mindest ein Leben und das war gut so. Nach 3 Jahren Zusammenarbeit aber, hat der Gute genug. Für ihn war es schließlich nur ein Projekt was die für längere Zeit geplant war und nun waren da nun mal andere Interessen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe seit dem im Bezug auf Paul Rodgers ein negatives Gefühl im Bauch. Ich verstehe und akzeptiere seine Entscheidung und es war ja auch von Anfang an klar das es nur ein Projekt war, aber irgendwie hab ich das Gefühl er hätte da was kaputt gemacht. Mich würde nun mal interessieren, wie seht ihr Paul nach der Trennung von Queen?
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BeitragVerfasst: 14.07.2009 15:41 
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Ich könnte mir vorstellen, dass Brian und Roger ähnlich denken. Daher resultiert auch das Schweigen. Ich kann deine Meinung nachvollziehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die ganze Sache zu bewerten. Die Wahrheit werden wir wohl nicht so schnell erfahren. Wenn man will, könnte man dem ganzen Projekt, oder einzelnen Mitgliedern vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben. Die Setlist der zweiten Tour, ich weiß, altes Problem, war der ersten sehr ähnlich. Das liegt meiner Meinung nach am ungenügenden Proben. Nicht nur mir ist aufgefallen, dass Paul Rodgers sehr häufig die Bildschirme nutzen musste, um die Queen-Lieder zu singen. Ich hatte es anfangs der Tour schon erwähnt: Ich fand Paul nicht so ganz überzeugend in Hannover und Rotterdam, einige Interpretationen und Variationen fehl am Platz und manchmal schlicht falsch, was das Timing angeht. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass die Band etwas wütend war, weil es sich so verkehrt anhörte. (Nun, das mag mein krummes Gehör und meine Fantasie gewesen sein). Bei Free- oder Bad Company Liedern fühlte er sich logischerweise viel wohler und es machte insgesamt auch mehr Spaß (auch die Lieder von Cosmos Rocks).
Auch wenn ich dahingehend ein optimistischer Mensch wäre: Die Jungs hätten ein weiteres Album machen können, und noch eine Tour, in der dann wirklich eine neue Setlist ist, so fürchte ich mich auch nicht vor der Zukunft. Ich bin zuversichtlich, dass Brian und Roger ohne Gastsänger losziehen 2010. Und auch, wenn die Ohren bluten werden: Mir wird's gefallen.
Ich habe keine Meinung über Pauls Gehen, solange ich nicht weiß, was genau vorgefallen ist.


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BeitragVerfasst: 14.07.2009 16:28 
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Nun ja, ich glaube eigentlich nicht das da überhaupt irgendwas vorgefallen ist. Wie ich bereits geschrieben habe.... für Paul war das einfach nur ein Projekt. Frei nach dem Motto:"War ne schöne Zeit, aber jetzt ist wieder Zeit für was anderes". Im Grunde genommen ist das ja auch die offizielle Aussage von Paul und ich denke dem kann man durchaus auch glauben schenken. Ich hatte aber durchaus auch den Eindruck das Brian und Roger gar nicht sooo glücklich darüber sind.
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BeitragVerfasst: 14.07.2009 16:47 
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Wäre natürlich auch eine Frage, wer letztendlich für die Nichtdurchführung der US-Tour ist. Diese Tour hätte das ganze Projekt eventuell noch rumreißen können.


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BeitragVerfasst: 14.07.2009 17:32 
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The Works
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Chrissy hat geschrieben:
Mich würde nun mal interessieren, wie seht ihr Paul nach der Trennung von Queen?


Genauso, wie vor und während der Arbeit mit Taylor und May: Er interessiert mich einfach nicht.
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BeitragVerfasst: 14.07.2009 18:57 
A Kind Of Magic
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Chrissy hat geschrieben:
Die Zusammenarbeit mit Paul Rodgers hat die Queen Fans bekanntlich in 2 Lager gespalten. Die eine Seite konnte mit der Zusammenarbeit gar nichts anfangen und verfluchten diese gerade zu, die andere freute sich nen Keks... Queen lebt!

Find ich nicht. Ziemlich viele, wie ich, standen dazwischen.
Wenn schon, werde ich Rodgers' Vergangenheit bei Free/Bad Company etwas auschecken. Seine Zukunft ist mir soweit egal.


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BeitragVerfasst: 14.07.2009 22:53 
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Innuendo
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Ich kannte Paule nicht vorher und kann mit Free / Bad Company auch nix anfangen. Er hat mir einen lang gehegten Traum erfüllt 2005. Er war neben May und Taylor mitverantwortlich für eine Enttäuschung 2008, obwohl er die besten Songs von TCR geschrieben hat mit Time to Shine und Warboys. Das Konzept stimmte für 2 Touren und 1 CD. Aber schon bei Tour 2 und ehrlich gesagt auch bei Tour 1 trat er so sehr in den Hintergrund, dass ich gut verstehen kann, dass er das nicht nochmal machen will. ZU sehr schwebte Queens Vergangenheit und Freddies Schatten über ihm. Das hat einer, der selber so lange erfolgreich Musik gemacht hat, nicht nötig.
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 14.07.2009 22:59 
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AliveOnTwoLegs hat geschrieben:
bei Tour 1 trat er so sehr in den Hintergrund, dass ich gut verstehen kann, dass er das nicht nochmal machen will. ZU sehr schwebte Queens Vergangenheit und Freddies Schatten über ihm. Das hat einer, der selber so lange erfolgreich Musik gemacht hat, nicht nötig.


Das sind Mutmaßungen: Zum Einen hat er selber den Wunsch geäußert, dass die Shows mehr Queen-Material haben, zum anderen war er gegen große Tourneen. Wer weiß, vielleicht war es ja auch sein Wunsch, bei den Konzerten mal länger eine Pause zu machen. Ich weiß, auch Mutmaßung, aber in meinen Augen genauso realistisch. Der Mann hatte Probleme mit seiner Stimme gehabt 2005 TROTZ diesen langen Pausen für ihn im Set.


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BeitragVerfasst: 14.07.2009 23:28 
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Jazz
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Ich kannte Paul Rodgers vor der Zusammenarbeit mit Queen nicht. Lediglich Allright Now war mir bekannt. Anfangs konnte ich mich mit Paul Rodgers als neuen Frontman nicht anfreunden, aber als dann das Album angeküdigt wurde und die Veröffentlichung immer näher kam, fand ich letztendlich doch gefallen an dem Projekt. Paul selbst interessierte mich dabei eher weniger. Ich war überrascht als ich mich im hier informierte welche Songs aus Pauls Feder stammen, denn diese zählen zu den besten des Albums. Warboys höre ich sogar noch recht häufig auf meinem MP3 Player, wobei ich das Album insgesamt eher durchschnittlich finde. Nach der Trennung interessiert mich Paule nicht wirklich. Seine Vergangenheit hat mich schließlich schon vorher nicht interessiert und auch seine Zukunft ist mir egal. Für mich bleibt er einfach der Sänger mit dem meine Lieblingsband 2 mal auf Tour gegangen ist und mit dem sie ein Album aufgenommen haben.
It ain't over till it's over


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BeitragVerfasst: 14.07.2009 23:36 
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The Game
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ich finde es schade, aber kann paul nichts "vorwerfen".

nach dem hannover konzert 2008 habe ich mal eine kleine statistik gemacht:

songanzahl: 23 (ohne GstQ, intro, gitarren oder drumsolo)

QUEEN-songs: 15 --- Paul Rodgers: 3 ---- Q+PR: 5


"netto"-musik (ohne zugaben-pause, intro usw.): ca. 125min

alle drei auf der bühne: 76min ------ paul rodgers NICHT on stage: 44min ----- pauls "seagull": knapp 5min


(alles gerundet und auf 5min kommts mal nicht an insgesamt, sollte aber eigentlich ganz gut stimmen)

natürlich weiß man nicht, ob paul tatsächlich "dankbar" für die pausen war, was hinsichtlich der songanzahl vereinbart war hinsichtlich seines songkatalogs usw. usw. - und bei "love of my life" hätte ich mir ihn sowieso nicht recht vorstellen können

ich wollte es damals nur mal mit nackten zahlen haben, weil es einfach komisch war - mal ist paul auf der bühne, dann wieder lang weg usw.
Someone has drained the colour from my wings... (1973)
My soul is painted like the wings of butterflies... (1991)
My butterfly grew golden wings (2008)


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BeitragVerfasst: 14.07.2009 23:57 
Queen II
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Als ich Fan wurde, lief die Zusammenarbeit mit Paul gerade auf Hochtouren. Die Herren waren im Studio, die Tour war geplant. Zu dem Zeitpunkt war ich Paul unendlich dankbar, dass er mit Brian und Roger auf Tour ging. Er war irgendwie der, durch den das ganze erst möglich wurde - so hab ich das zumindest gesehen. Aber irgendwie war das für mich so "selbstverständlich"; warscheinlich deshalb, weil ich nicht jahrelang auf eine Tour warten musste.
Für mich war das aber nie ein Grund, mich genauer mit Paul zu beschäftigen. Ich persönlich finde, er ist gut, in dem was er macht. Das kann er gerne auch weiter machen, aber ich werde das nicht genauer verfolgen. Er war für mich eben immer nur "der Mann, der mit Queen auf Tour geht".


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BeitragVerfasst: 15.07.2009 08:04 
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cabron hat geschrieben:
ich finde es schade, aber kann paul nichts "vorwerfen".

nach dem hannover konzert 2008 habe ich mal eine kleine statistik gemacht:

songanzahl: 23 (ohne GstQ, intro, gitarren oder drumsolo)

QUEEN-songs: 15 --- Paul Rodgers: 3 ---- Q+PR: 5


"netto"-musik (ohne zugaben-pause, intro usw.): ca. 125min

alle drei auf der bühne: 76min ------ paul rodgers NICHT on stage: 44min ----- pauls "seagull": knapp 5min


(alles gerundet und auf 5min kommts mal nicht an insgesamt, sollte aber eigentlich ganz gut stimmen)

natürlich weiß man nicht, ob paul tatsächlich "dankbar" für die pausen war, was hinsichtlich der songanzahl vereinbart war hinsichtlich seines songkatalogs usw. usw. - und bei "love of my life" hätte ich mir ihn sowieso nicht recht vorstellen können

ich wollte es damals nur mal mit nackten zahlen haben, weil es einfach komisch war - mal ist paul auf der bühne, dann wieder lang weg usw.


Interessante Aufschlüsselung. Das sieht so wirklich sehr dünn aus. Ich hatte im Gefühl, dass mehr Free/ Bad Company Lieder gespielt wurden. Gut, in Kharkov waren es sechs Lieder.

Ob ich die Karriere von Paul weiter verfolgen werde? Ja, ich denke schon. Ich mag seine Stimme, und ich mag auch den Blues, auch wenn er ja nicht wirklich richtigen Blues singt. Aber Lieder wie "Voodoo" sind manchmal einfach lebensnotwendig in meinem Leben 8) . Allerdings ist mir manchmal die Instrumentalisierung seiner Bands etwas zu dünn im Vergleich zum Queen-Klang. Das stört mich manchmal. Sollte er bald eine neue Scheibe rausbringen, würde ich sie mir zulegen, ja. (Ich hatte ja auch mal eine Umfrage gestartet bezüglich dem Interesse eine Paul Rodgers-Show zu besuchen:
viewtopic.php?f=3&t=3737


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BeitragVerfasst: 15.07.2009 14:53 
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Man muss aber die Rodgers Präsenz auch durchaus wieder in Zusammenhang mit der Breiten Masse des Publikums vergleichen.
Ich habe mal gehört das jemand mal einen PR Fans auf einem Konzert gesehen haben soll, selber bin ich aber dort keinem begegnet. Der Mythos "Paul Rodgers - Fan" ;) Nee, es werden sicherlich ein paar da gewesen sein aber so arg viele waren es wohl nicht und das muss und wird auch Paul zuvor bewusst gewesen sein. Ich denke sowas wird bei der Programmplanung durchaus bedacht werden.
Im Übrigen war das ja auch immer mein Argument gegen Robbie Williams. Denn da hätte das wohl ziemlich anders ausgesehen.
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BeitragVerfasst: 15.07.2009 22:48 
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Flash Gordon
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ich sass 2006 in Anaheim vor einer Gruppe von Paule Fans... die sind auch nur mitgegangen wenn ich ruhig war :-)
"Ich habe mich mein ganzes Leben lang für Queen interessiert, ja, eigentlich sogar schon länger."
QPR+Shearer - Live in Munich, BY 04/14/05 - Live in Anaheim, CA 04/03/06 - Live in Munich, BY 10/01/08
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BeitragVerfasst: 15.07.2009 23:53 
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Made In Heaven
Made In Heaven

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Chrissy hat geschrieben:
Ich habe mal gehört das jemand mal einen PR Fans auf einem Konzert gesehen haben soll, selber bin ich aber dort keinem begegnet. Der Mythos "Paul Rodgers - Fan" ;)


Das klingt ja fast, als würdest du vom Yeti sprechen! :wink:


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