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BeitragVerfasst: 18.02.2012 15:15 
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Jazz
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Ich höre mir greade das Album komplett zum zweiten Mal an.
Es ist einfach nur perfekt und ich könnte wirklich keinen einzigen Song nennen der mir nicht gefällt.
Mein Lieblingssong auf dem Album ist Man Made Paradise.
Mich wundert es trotzdem warum das Album nicht mehr produziert wird,da es sich einfach nur geil anhört,obwohl es ja KEIN Queen Album ist.Soloalben werden ja oft als mittelmäßig oder gar schlecht bezeichnet.

Von mir gibt es eine 1+!


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BeitragVerfasst: 18.02.2012 15:32 
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Findest du es nicht ein wenig zu synthilastig?


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BeitragVerfasst: 18.02.2012 15:46 
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Mars hat geschrieben:
Findest du es nicht ein wenig zu synthilastig?


Nö,ganz und gar nicht.
Mir gefällt dieser funkige Synthie Pop aber auch das Klavierspiel von Freddie in z.B There Must Be More To Life Than This.


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BeitragVerfasst: 22.02.2012 10:56 
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Das Album hört sich überhaupt nicht geil an und passt so gar nicht mehr in die heutige Zeit vom Klang. Für mich ein guter Beweis, dass Queen besser ist als die Summe von Roger, Freddie, John und Brian. In meinen Augen ist Mr. Bad Guy wohl das zweitschlechteste Soloalbum.
"Mad Made Paradise" liebe ich aber auch. Auch hier wird ja gemunkelt, dass es eine Queen-Version gibt, die ursprünglich das Album The Works abschließen sollte.


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BeitragVerfasst: 22.02.2012 23:39 
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Scirocco hat geschrieben:
Das Album hört sich überhaupt nicht geil an und passt so gar nicht mehr in die heutige Zeit vom Klang. Für mich ein guter Beweis, dass Queen besser ist als die Summe von Roger, Freddie, John und Brian. In meinen Augen ist Mr. Bad Guy wohl das zweitschlechteste Soloalbum..


1. Es ist doch wohl egal ob das Album nicht zur "heutigen Zeit" passt.Das Album ist jetzt schon fast 27 Jahre alt,und eigentlich geht es ja darum das sich die Musik anhört.

2.Welches Album ist deine Meinung nach den das schlechteste Soloalbum eines Queen-Midgliedes? :P


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BeitragVerfasst: 23.02.2012 00:39 
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Zitat:
1. Es ist doch wohl egal ob das Album nicht zur "heutigen Zeit" passt.Das Album ist jetzt schon fast 27 Jahre alt,und eigentlich geht es ja darum das sich die Musik anhört.


Guter Punkt, dem ich zustimme und nicht zustimme. Gerade das hat natürlich was besonderes. Aber gerade dieses Album zeigt Aspekte dieses Pop-Periode, die ich nicht so wirklich mag. Davon ab ist das Album nicht wirklich gut produziert und hat für mich wenig Herz. Meiner Meinung nach merkt man dem Album an, dass Freddie selten an einem Lied zu lange tüfteln wollte (Bohemian Rhapsody eine der wenigen Ausnahmen). Da brauchte es dann nervige Brian Mays, die unendlich an Arrangements tüfteln und alles solange einspielen wollen, bis es richtig sitzt.
Wenn man möchte, kann man bei jedem Soloalbum bemerken, welche Qualitäten der anderen Jungs fehlen. Aber darum geht's ja letztendlich auch bei Soloalben, und ich finde es konsequent, dass kein weiterer Queen-Einfluss vorhanden ist. Dafür muss ich das Album immer noch nicht lieben.

PS. The Cross' Shove it ist hin und wieder der absolute Tiefpunkt. Aber es gibt auch die natürlich tolle Lichtblicke.


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BeitragVerfasst: 16.03.2012 16:30 
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Finde "Shove It" viiieeel schlechter als "Mr Bad Guy", vor allem von den Melodien her. Wenn man dem Album vielleicht auch vorwerfen kann, dass die Synthies nicht (mehr) dolle klingen, sind doch die meisten Melodien toll, Freddies Stimme sowieso.


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BeitragVerfasst: 16.03.2012 16:33 
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Scirocco hat geschrieben:
Zitat:
(...)
Wenn man möchte, kann man bei jedem Soloalbum bemerken, welche Qualitäten der anderen Jungs fehlen. (...)

Wie siehst du das denn? Würde mich interessieren, was du denkst, was dem jeweiligen Bandmitglied alleine fehlt.

P.S. Freddie wollte nicht lange tüfteln? Das "Barcelona"-Album ist der perfekte Gegenbeweis, über ein Jahr Aufnahmedauer und liebevolle Produktion, wie ich finde.


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BeitragVerfasst: 16.03.2012 17:06 
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Electricfire hat geschrieben:
Finde "Shove It" viiieeel schlechter als "Mr Bad Guy", vor allem von den Melodien her. Wenn man dem Album vielleicht auch vorwerfen kann, dass die Synthies nicht (mehr) dolle klingen, sind doch die meisten Melodien toll, Freddies Stimme sowieso.


Ich weiß ja, dass Du das Album Barcelona, wie ich, sehr gern magst. Und auch daran dachte ich als Ausnahme meiner Ausnahme. Allerdings hat Freddie das Album nicht allein geschrieben. Er hatte tatkräftige Unterstützung. Aber es war ja wirklich eine Herzensangelegenheit und wollte Montserrat beeindrucken.
Aber für gute Produktion ist das Album nicht unbedingt bekannt. Ein echtes Orchester täte dem ganzen Werk sehr gut. Im englischen Forum wird davon gar geschwärmt, wie schön es wäre, wenn eine Neuauflage des Albums mit echtem Orchester veröffentlicht würde. So klingt das ganze schon hier und da ein wenig platt. Da gibt's jedenfalls "Platz nach oben".
Abgesehen davon ist meine Anmerkung, dass Freddie nicht gern lang an Liedern tüftelte nicht meine Einschätzung sondern eine Aussage von Freddie selber. In einem Interview stellte er den Unterschied der Herangehensweise am Komponieren zwischen ihm und Brian klar: Wenn Freddie merkt, dass ein Lied nicht relativ schnell von der Hand geht, dann lässt er es liegen und probiert was neues. In seinen Augen sind die Lieder, die schnell geschrieben sind, seine Lieblingskompositionen. Als Beispiel nannte er "Crazy Little Thing Called Love", welches ja, dem Mythos nach, in was... fünf, zehn Minuten in der Badewanne geschrieben wurde.
Brian auf der anderen Seite tüftelt sich durch die Orchestrationen und ist sehr, sehr stur und nahe am Perfektionismus. Wo wir auch schon bei Deiner Zusatzfrage wären:
Zitat:
Wie siehst du das denn? Würde mich interessieren, was du denkst, was dem jeweiligen Bandmitglied alleine fehlt.

Brian ist in meinen Augen der Teil, der zum größten Teil für den Queen-Klang verantwortlich ist: bombastische Orchestrationen, unverwechselbare Gitarrenarbeit (sowie der Klang) und im Kern Hardrock, aber eben auch sensible Balladen.
Freddie ist natürlich in erster Linie mit seiner Stimme maßgeblicher Erfolgsgarant gewesen. Unglaubliches Talent bei den Stimmungen, die er ausdrücken kann und eine ebenfalls beeindruckender Stimmumfang. Es gibt ja nicht allzu viele Lieder, die nur er eingespielt hat bzw. ohne Brian, Roger oder John. Aber gerade Mr. Bad Guy klingt sehr poppig und nicht minutiös produziert. Da war Spontanität anscheinend wichtiger. "I Was Born To Love You" wirkt wirklich, gerade im Vergleich zur Made in Heaven-Version nicht ganz fertig. Es war eine nette Idee, die dann irgendwie schon fast lustlos klingt. Etwas fies könnte ich sagen, dass es sich wie eine gute Demo-Version anhört.
Roger ist derjenige, der gern mit neueren Klängen und Techniken experimentiert. So arbeitet er ja auch gern mit Effekten, die seine "Gesangsstimme" verzerren oder irgendwie sonst verfremden. (Gesangssstimme in Gänsefüßchen, weil er in der Tat selten singt, sondern mehr spricht). Dazu kommt natürlich auch inhaltlich ein Schwerpunkt auf gesellschaftskritische Texte, die Freddie so gut wie nie verfasst hat.
(Widersprüche, Verbesserungen gern gesehen)


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BeitragVerfasst: 17.03.2012 19:52 
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Danke für deine interessanten Ausführungen!

Zu Barcelona: Ich habe irgendwo mal gelesen, dass ein "echtes" Orchester dazu geführt hätte, dass die Aufnahmen noch länger (zu lange) gedauert hätten. Kann aber auch eine Geldfrage gewesen sein, weil die Plattenfirma in Freddie solo weniger Geld gesteckt hat als in Queen. Oder gar eine Frage des Prinzips: Nicht zu sehr Oper, sondern immer noch Pop.
Ich vermisse das Orchester nicht allzu sehr.

Zu Mr Bad Guy: Es wirkt in der Tat hier und da nicht so "minutiös produziert", da gebe ich dir recht.


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BeitragVerfasst: 18.03.2012 15:38 
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Klar wäre ein echtes Orchester teurer und langwieriger gewesen. Und hätte ich es nicht irgendwo gelesen, dass es kein echtes Orchester ist, hätte ich es auch nicht wirklich bemerkt. Aber bei einigen Live-Shows mit Orchester (Metallica, Dream Theater, Deep Purple) merkt man es schon, wie toll sich sowas anhören kann im Gegensatz zu Orchester aus der Konserve.
Allerdings wird doch in der neuen Queen-Doku erwähnt, dass Brian, Roger und John etwas griesgrämig waren, weil die Plattenfirma wesentlich mehr Geld in die PR-Aktion von Freddies Soloalbum gesteckt hat, als es für Queen-Veröffentlichungen der Fall war. Geld muss also nicht unbedingt ein Faktor gewesen sein. Wobei es wahrscheinlich abzusehen war, dass dieses Album eher ein Experiment war ohne allzu hohe Erwartungen, was Verkaufszahlen angeht.


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BeitragVerfasst: 18.03.2012 20:49 
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Hm, ich habe - nicht nur nach dem Hören von Cosmos Rocks - das Gefühl, dass es Freddie war, der den Songs immer noch das gewisse Extra verliehen hat, und der mit 1-3 "Handgriffen" insbesondere von den Harmonien her noch mehr rausgeholt hat. Freddie war für die Extravaganzen da und - so kommt es mir vor - war der, der dann noch das Letzte aus den anderen rausgeholt hat. Brian war in der Tat der, der alles bis zur Perfektion einspielte. Ich finde, man merkt immer sofort, wo John den Bass spielt bei einer Solo-Produktion. Diese Ausflüge in die Höhen allein schon sind unverkennbar er.
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BeitragVerfasst: 18.03.2012 23:19 
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Witzigerweise finde ich aber gerade auf der Bad Guy-Platte nicht so wirklich viele Momente, wo das gewisse Extra durchscheint. Aber das ist es ja, was die Band ausgemacht hat. Die Magie, die entsteht, wenn alle vier irgendwie an Liedern beteiligt sind.


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BeitragVerfasst: 20.03.2012 00:35 
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Scirocco hat geschrieben:
...Brian ist in meinen Augen der Teil, der zum größten Teil für den Queen-Klang verantwortlich ist: bombastische Orchestrationen, unverwechselbare Gitarrenarbeit (sowie der Klang) und im Kern Hardrock, aber eben auch sensible Balladen...

yep - kleiner zusatz: Brian ist auch der mann für die typischen Queen-chöre

AliveOnTwoLegs hat geschrieben:
Hm, ich habe - nicht nur nach dem Hören von Cosmos Rocks - das Gefühl, dass es Freddie war, der...insbesondere von den Harmonien her noch mehr rausgeholt hat...

die "Brian"-chöre hören sich sowohl bei "Cosmos rocks" als auch bei seinen solo-sachen immer gleich eindrucksvoll an finde ich (wenn ich "harmonien" mal platt mit "chören" gleichsetze...)
Someone has drained the colour from my wings... (1973)
My soul is painted like the wings of butterflies... (1991)
My butterfly grew golden wings (2008)


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BeitragVerfasst: 31.03.2012 01:09 
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Ich finde, man kann schlecht sagen, wer nun für was "zuständig" war und wer jetzt nun so und so gedacht hat usw.

Was Queen ausgemacht hat, war die energie, die entsteht, wenn alle 4 "gegeneinander" spielten. wenn man versucht hat, den jeweils anderen noch mit einer besseren idee zu "übertrumpfen"...

ihr kennt den effekt doch alle: jemand lädt einen freund zu sich nach hause ein, zum essen, quatschen und - je nach geschlechter kombination und je nach dem, wie die allgemeine stimmung ist - auch für ... andere dinge...

und dann kommt der punkt, an dem man versucht seinem gegenüber einen mindestens genauso gelungenen abend bei sich zuhause zu bescheren. man putzt seine wohnung besonders gründlich und kocht sich zu höchstleistungen hinauf, nur um nicht "schlechter" da zu stehen...

und, ich schätze, so wars bei Queen einfach auch immer ein bisschen... wenn brian einen tollen song anschleppt, dann wollte freddie sich nicht die butter vom brot nehmen lassen.

in der produktion eines albums wars dann auch eben so... eine unterproduzierte freddie nummer neben einer clever ausgearbeiteten brian-komposition, ist halt nich der knüller.

und so hat man eben eine kreative umgebung geschaffen. nicht ganz unkompliziert, wenn gewisse egos keinen platz für kompromisse zuließen... aber das mr. bad guy album ist einfach der beweis dafür, wie wichtig die anderen drei waren.

und zwar nicht notwendigerweise die personen selbst, sondern das, was sich zwischen den einzelnen mitgliedern befindet...

das album klingt so, wie es klingt, weil niemand je unzufrieden war. freddie will schnell zu einem ergebnis kommen um später die "clever bits" einzufügen, aber manchmal sind diese clever bits wichtiger als der song selbst...

mich nervt an dem album eigentlich am meisten, dass die songs so lausig arrangiert sind. wie demos, an denen später noch gearbeitet werden sollte. made in heaven und i was born to love you klingen wie demos für die späteren made in heaven versionen.

musik, die 4 menschen gleich gut finden, weil jede meinung berücksichtigt wurde, hat einfach mehr chancen, als musik, die einer gut findet und in kauf nimmt, dass alle anderen beteiligten es deswegen gut finden, weil dieser eine mensch es gut findet.
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