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BeitragVerfasst: 02.11.2007 16:34 
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Innuendo
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Simon hat geschrieben:
rive.
(Typische Balladen haben oftmals dieses 6/8tel-Feeling, zu dem man schön bei "1,2,3" nach links und bei "4,5,6" nach rechts schunkeln kann; typisches Beispiel: "Bed Of Roses" von Bon Jovi)


DAS schunkeln möchte ich sehen :lol

sieht bestimmt witzig aus! :lol

(wenn man denn für jede einzelne zählzeit wippt)


at topic. ja, was julia schreibt, stimmt, finde ich. genau das gleiche ist es bei a day at the races und the game finde ich auch.... es geht irgendwie unter obwohl es qualitativ keinem album nachsteht....
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BeitragVerfasst: 02.11.2007 19:09 
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The Game
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@ Frank: da hast du natürlich Recht...

@ David: das könnte als neue Sportart durchgehen... "Highspeed-Balladen-Schunkeln" :lol:
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BeitragVerfasst: 02.11.2007 23:28 
The Miracle
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The Great Pretender hat geschrieben:
Naja, als etwas ruhiges und eher sentimentales, also All Dead,.. würde ich auf alle Fälle als Ballade einreihen. Spread... ist vielleicht schon ein bisschen grenzwertig als Ballade, aber ich würde schon sagen, oder? :D

Meine Frage war an Simon gerichtet. Mit deiner Meinung würde ich nämlich übereinstimmen. :wink:

Aber mit dem, was darauf geschrieben wurde, eigentlich auch in etwa.
Simons längere Erklärung kann ich gut nachvollziehen - abgesehen davon, dass ich "All Dead, All Dead" nie als "unbeschwert [und] locker" empfunden habe!

Dieses Phänomen "Wissen um starke Songs, trotzdem seltener hören" kenne ich auch. Schon interessant. Ich denke, A Night At The Opera und A Day At The Races hinterlassen einfach als "Gesamtwerk" einen anderen Eindruck (wie ich ja in meiner "Besprechung" auf Seite 2 schon hervorgehoben habe). Was Jazz dann wieder spezielles im Vergleich hat, weiß ich gar nicht so genau; kommt jedenfalls häufiger vor, dass ich mir dieses aus einer Laune heraus einlegen mag als bei News Of The World.
Mit Geduld und Tesafilm kann man eine Katze an allem befestigen.


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BeitragVerfasst: 02.11.2007 23:51 
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Stoffel hat geschrieben:
[...] abgesehen davon, dass ich "All Dead, All Dead" nie als "unbeschwert [und] locker" empfunden habe!

Vielleicht nicht der ganze Song, aber die Klavierbegleitung in der Strophe und der Gesang und der Bass im Refrain erzeugen finde ich schon eine unbeschwerte Stimmung.
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BeitragVerfasst: 14.12.2007 17:34 
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Queen
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Oh ja...Spread Your Wings *schwelg* Ein Super Titel auf einem tollem Album.
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BeitragVerfasst: 16.02.2009 16:17 
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We Will Rock You
Ein Song der nicht nur bei Grossveranstaltungen immer noch gern gespielt wird. (10/10)

We Are The Champions
Queen bringen es auf den Punkt,denn Sie sind und bleiben die Champions,genialer Track.. (10/10)

Sheer Heart Attack
Solider Rock von Queen,gab aber auch bessere Tracks. (6/10)

All Dead, All Dead
Schöne Ballade mit gutem Text,sehr traurig aber gut. (9/10)

Spread Your Wings
Ganz hervorragender Song. Sehr guter Text. Tolle Musik ein echtes Hightlight des Albums (10/10)

Fight from The Inside
Queen von der rockigen Seite leider der schwächste Titel eines sonst Megastarken Albums. (5/10)

Get Down Make Love
Einfach rockig ,einfach gut so klingt solide Rockmusik die mir gefällt (7/10)

Sleeping On The Sidewalk
Guter wernn auch nicht überragender Song des Albums . (7/10)

Who Needs You
Toller Gesang ( hier konnte Freddie richtig zeigen wie gut er war),ansprechender Text ,sehr gefällige Nummer für mich daher.. (9/10)

It`s Late
387 Sekunden traumhaft gute Rockmusik,Ganz starke Nummer (10/10)

My Melancholy Blues
Wer wie ich auf Balladen steht kommt hier voll auf seine Kosten,für mich die volle Punktzahl... (10/10)

Also ein richtig gutes Queen Album ,teils schon sehr rockig aber dann auch wieder wunderschöne Balladen,nun ja der Mix machts und der Stimmt....
Lebe jeden Tag als wenns der letzte wär,dann hast Du nicht irgendwann das Gefühl was schönes verpasst zu haben...denn wir sind alle nur Gäste auf Zeit auf der Erde!!!


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BeitragVerfasst: 09.05.2009 22:53 
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The Game
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http://www.rollingstone.com/artists/que ... _the_world

"rolling stone" bewertung vom 9.2.78
Someone has drained the colour from my wings... (1973)
My soul is painted like the wings of butterflies... (1991)
My butterfly grew golden wings (2008)


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BeitragVerfasst: 26.06.2010 19:15 
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Soeben die BBC-Version von Spread Your Wings gehört (keine Ahnung, woher ich das habe). Toll toll toll!

Queen ist einfach eine tolle Band!


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BeitragVerfasst: 06.07.2010 16:43 
Sheer Heart Attack
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Kaufjahr: 1990
ca. Album Nr. 7 von Queen
damaliger Eindruck: ok
seinerzeitige Favoriten: We will Rock you, We are the Champions All dead, all dead und Spread your Wings
Erinnerungen: eigentlich denke ich bei dem Album nur an einen Klassenkameraden, weil dieser mir die Scheibe ausgeliehen hat.

Heutige Sicht/Einzelbewertung:

We will rock you
Damals natürlich saugeil. Konnte ich in kürzester nach Gehör mitsingen "Baddy jura boy meijk a big noise pleijn ...". Hat einen Coolness-Bonus. Unvergessen, wie wir damals in der 7. Klasse aus Protest unseren Englisch-Lehrer aus der Klasse geklopft haben (und dann alle kollektiv Nachsitzen mussten). Rein musikalisch ist es aber mittlerweile einfach nur öde. Damals hätte ich sicher 9 gegeben, heute:
5/10

We are the Champions
Für mich die größte Power-Ballade aller Zeiten. Wie oft musste ich das Lied aus gegebenem Anlass singen (hehe)! Obwohl schon 1.000 Mal gehört, hat es sich noch überhaupt nicht abgenutzt.
10/10

Sheer Heart attack
Uff. Ist mir zu punkig/simpel mit sehr ungewöhnlichem Refrain (ist in diesem Fall eher negativ auszulegen). Macht aber sicher Bock, dass mal so spontan zwischendurch zu spielen. Nicht mein Fall.
3,5/10

All dead, all dead
Ich mochte diese Ballade früher sehr gerne. Auch heute sagt sie mir grundsätzlich noch zu. Vielleicht etwas langweilig.
6,5/10

Spread your Wings
Mein früherer Favorit. Dieses Lied hat eine tolle Atmosphäre. Gesang und Musik ergänzen sich erstklassig, die Melodie wird wunderbar durch Mercurys Stimme getragen. "He spends hie evenings alone in his hotel room ..." ist meine Lieblingsstelle. Ich mags noch immer.
7,5/10

Fight from the Inside
Ach nö, schon wieder so ein Roger Taylor-Schinken. Der Klang der Stimme ist einfach nicht meins. Da fehlt nicht viel und er erreicht Rod Stewart, dessen Stimme mich grundsätzlich in die Flucht schlägt. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Taylor-Lieder mittlerweile deutlich positiver sehe als noch vor ein paar Jahren, ein paar Perlen sind da durchaus darunter. Hier allerdings werden bei mir keine Endorphine erzeugt.
3,5/10

Get down, make love
Ein unbegreifliches Lied. Ich habe nur folgende Erklärung: wer kompositorisch so oft auf dem höchsten Niveau agiert, muss ab und zu mal einfach mal was total simples machen um wieder Lust auf Anspruchsvolles zu bekommen. Das Lied sollte eher "Get down, make Schluss" heissen und sich dann ein Beispiel am eigenen Titel nehmen. Nervig.
3/10

Sleeping on the Sidewalk
Mich würde mal interessieren, wie die ganzen Musikexperten zu ihrer Aussage kommen, dieses Lied sei "unterproduziert". Was soll das überhaupt heißen? Erinnert mich ein wenig an Back in the U.S.S.R von den Beatles. Gefällt mir nicht.
3/10

Who needs you
John Deacon ist cool, ich mag seine Kompositionen sehr gerne. Schön entspannte Atmosphäre mit großartgen Melodien im Mittelteil. Feiner Titel (war auch nötig nach dem Schrott davor).
7,5/10

It's late
Packt mich zu keiner Sekunde, was bei der Länge des Lieds äußerst bedauerlich ist.
5/10

My Melancholy Blues
Freddie Mercury war nicht nur mit einer abartig geilen Stimme gesegnet, er hatte auch ein unglaubliches musikalisches Verständnis und ein Gespür dafür, Emotionen über Musik und Melodie aus den Boxen direkt in die Herzen der Menschen zu transportieren. Ehrlich, ich mag Blues überhaupt nicht, und Jazz-Geklimper ist für mich die Musik, die im Wartezimmer zur Hölle gespielt wird. Aber dieses Lied ist große Kunst, die mich ergreift. Ein Meisterwerk.
9,5/10

Gesamt: 5,5/10
Ich kann das Album wegen des schwachen Mittelteils nicht am Stück hören. Ohne die drei Lieder und Sheer Heart Attack wär das Album deutlich besser. 4 Skip-Lieder, das ist schon 'ne Menge, was die Wertung deutlich runterzieht. Mit We are the Champions und My Melancholy Blues sind hier aber zwei Granaten enthalten. Allein für diese beiden Lieder lohnt sich der Kauf des Albums. Insgesamt aber sicher in der Flop 3-5 der Queen-Alben.


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BeitragVerfasst: 06.07.2010 16:55 
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Zitat:
Baddy jura boy


:lol

Es ist unsere Dreamer-Hymne, ich wusste es. :D


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BeitragVerfasst: 11.04.2012 16:02 
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Jazz
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Nach ihrer kreativsten Phase, besinnen Queen sich nun wieder auf etwas simpleren Sound. ''News Of The World'' gehört zu den härtesten Alben von Queen was den Rock angeht, wohl auch inspiriert durch die Welle des Punk.

Mit ''We Will Rock You'' liefern Queen ein simples Stück ab das direkt ins Ohr geht und welches man so schnell auch nicht mehr los wird. Ein Klatschen und Stampfen, welches weltberühmt werden sollte und mittlerweile schon fast nervend wirkt. Mit ''We Are The Champions'' gibt es dann dann nächsten absoluten Klassiker und das vielleicht berühmteste Lied überhaupt. Es gibt kaum eine Sportveranstaltung die ohne diesen Song auskommt. Auch wenn es überhört ist, so muss man doch zugeben das es eine tolle Komposition ist. Diese beiden Songs gehören einfach zusammen und sollten fortan zum festen Repertoire bei Konzerten gehören. Die Trennung bei der Magic Tour kam da ganz gut und wirkt erfrischend. Mit ''Sheer Heart Attack'' erkundigen Queen dann den Punk Bereich, was ihnen auch ganz gut gelingt. Neben ''Stone Cold Crazy'' und ''The Hitman'' das wohl härteste Lied der Queen Geschichte. Kommt auch Live richtig gut und zählt dort zu den Höhepunkten. ''All Dead, All Dead'' ist dann schon etwas nachdenklicher. Eine traurig, schöne Ballade gesungen von Brian. Und nun kommen wir zu meinem heimlichen Favouriten. ''Spread Your Wings'', geschrieben von John Deacon, ist einfach nur schön. Ein anderes Wort als dieses sehr schwammige ''schön'' fällt mir auch nicht ein. Toll Gesungen von Freddie und klasse Melodie. ''Fight From The Inside'' ist ein Song welcher mir nichts gibt. Damit werde ich nicht so richtig warm und werde es wohl auch nie werden. Ähnlich geht es mir mit ''Get Down Make Love''. Freddies Gestöhne kann mich nicht wirklich begeistern, obwohl ich die Gitarren immerhin ganz gut finde. Der Text ist mir einfach zu primitiv und anders als beim ''Prophets Song'' kann ich mich hier mit dem Mittelteil einfach nicht anfreunden. ''Sleeping On The Sidewalk'' gefällt mir da schon besser. Es ist sicherlich kein überragendes Stück, aber es hat etwas unbekümmertes und das gefällt mir. Außerdem gefällt mir hier Brians Gesang, obwohl ich seine Stimme eigentlich nicht so sehr mag. Aber in den tieferen Bereichen kann ich ihn mir ganz gut anhören. Dann kommt wieder so ein typischer Deacy. ''Who Needs You'' erinnert mich etwas an ''You and I'' und macht mir genauso gute Laune. Freddies Stimme gefällt mir hier sehr. ''It's Late'' ist wieder ein richtiger Rocker. Ich finde das Riff richtig geil und gerade der Anfang gefällt mir. klingt richtig schön ''rau'' und ''ungeschliffen''. Schade das der Song nur selten live gespielt wurde. Und etwas weniger Spielzeit auf dem Album hätte dem Song auch ganz gut getan. Dennoch ein tolles Stück. ''My Melancholy Blues'' ist dann wieder typisch Queen, weil es so anders ist als das, was man bisher von der Band kannte. Ein toller Abschluss für dieses Album. Wieder muss ich besonders Freddies Gesang loben. Und mit dem Schließen der Bar endet dann auch das Album.

Queen sind mit diesem Album einen etwas anderen weg gegangen. Die Experimente sind weniger geworden und der Sound dafür härter.
Mit ''We Will Rock You'' und ''We Are The Champions'' sind zwei zeitlose Klassiker vertreten, welche wohl auf ewig im Gedächtnis der Bevölkerung bleiben. Zusammenfassend, ein wirkliches gutes Album, welches allerdings mit den beiden Vorgängern nicht mithalten kann.
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BeitragVerfasst: 13.04.2012 11:43 
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Innuendo
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ich darf kurz einhaken... mir wird das ganze thema "härter, direkter etc." n bisschen zu viel...

weil... das album mag stellenweise so sein... aber was ist denn mit der anderen hälfte?
was ist mit all dead all dead? spread your wings, who needs you, my melancholy blues... und den berühmten champions? das sind alles nummern, die keines der attribute wirklich inne haben... und das sind, mit 5 songs fast die hälfte...

ich mein halt nur, dass bei mir manchmal der eindruck entsteht, als würde man versuchen das album irgendwie zusammenzufassen, indem man (selbst Queen selbst sehen das anscheinend so) der Punkwelle und die allgemeine stimmung in dieses album reingeheimst. Klar sind da die beiden Roger nummern und we will rock you... und die anderen drei Rocker (Sidewalk zähl ich mal dazu) haben auch eine gewisse "grundhaltung"... aber das ist mir erlich gesagt zu einfach... ich hab, als ich das album erstmals hörte, nie das gefül gehabt, Queen würden versuchen ihren sound zu vereinfachen... denn nebst den "punk"-experimenten waren eben auch immer die Nummern dazwischen (vor allem all dead all dead und der melancoly blues), die diesen eindruck immer wieder verwischten und die kontraste schafften, die jedes (!!!) Queen album ausmachten.

Und letztenendes ist dies der Grund, weswegen ich Queen, immer noch mit der größten freude höre, denn die abwechslung ist - trotz irgendwelchen journalistenmeinungen - zu jeder zeit spürbar... egal welches album man auflegt, Queen haben immer ne überraschung parat. Selbst auf der "Punk"-platte, selbst auf der "Funk"-Platte, selbst auf der "Pop"-platte oder auf der "Prog"-platte... :)
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BeitragVerfasst: 13.04.2012 19:43 
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david hat geschrieben:
ich darf kurz einhaken... mir wird das ganze thema "härter, direkter etc." n bisschen zu viel...

weil... das album mag stellenweise so sein... aber was ist denn mit der anderen hälfte?
was ist mit all dead all dead? spread your wings, who needs you, my melancholy blues... und den berühmten champions? das sind alles nummern, die keines der attribute wirklich inne haben... und das sind, mit 5 songs fast die hälfte...

ich mein halt nur, dass bei mir manchmal der eindruck entsteht, als würde man versuchen das album irgendwie zusammenzufassen, indem man (selbst Queen selbst sehen das anscheinend so) der Punkwelle und die allgemeine stimmung in dieses album reingeheimst. Klar sind da die beiden Roger nummern und we will rock you... und die anderen drei Rocker (Sidewalk zähl ich mal dazu) haben auch eine gewisse "grundhaltung"... aber das ist mir erlich gesagt zu einfach... ich hab, als ich das album erstmals hörte, nie das gefül gehabt, Queen würden versuchen ihren sound zu vereinfachen... denn nebst den "punk"-experimenten waren eben auch immer die Nummern dazwischen (vor allem all dead all dead und der melancoly blues), die diesen eindruck immer wieder verwischten und die kontraste schafften, die jedes (!!!) Queen album ausmachten.

Und letztenendes ist dies der Grund, weswegen ich Queen, immer noch mit der größten freude höre, denn die abwechslung ist - trotz irgendwelchen journalistenmeinungen - zu jeder zeit spürbar... egal welches album man auflegt, Queen haben immer ne überraschung parat. Selbst auf der "Punk"-platte, selbst auf der "Funk"-Platte, selbst auf der "Pop"-platte oder auf der "Prog"-platte... :)


Da magst du sicherlich recht haben. Diese Abwechslung wissen sicherlich alle Queen Fans zu schätzen, aber ich sehe ein Album, wenn ich es mir komplett anhöre, als ein Ganzes an. Dieses Fazit habe ich auch etwas nach meinem Gefühl gezogen, welches ich nach dem durchhören hatte. Und wenn ich anfange die einzelnen Songs zu zählen, hast du natürlich recht, das unterm Strich nicht soviel Punk bleibt wie man dem Album nachsagt. Aber rein vom Gefühl her haben Queen hier einen simpleren Weg gewählt als noch auf den beiden Vorgängeralben. Wie gesagt, das ist alles rein vom Gefühl her und so schreib ich das auch. Wenn ich die Stücke einzeln auseinander nehme machen mir das Durchhören und die anschließende Bewertung nur halb soviel Spaß.
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BeitragVerfasst: 13.04.2012 21:01 
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Innuendo
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ist nicht notwenigerweise auf deine (wie immer sehr feine) Rezi gemünzt... es geht nur darum, dass wirklich alle, Queen selbst ja auch, behaupten, dass dieses album irgendwie von punk beeinflusst sei... oder ganz und gar ein punk album sei... nun... es ist weder gänzlich punk noch gänzlich prunk...

;)

du sagtest ja sehr richtig, dass man das album als ganzes betrachten sollte. und so seh ichs ja auch... aber eben mit dem einwand, dass die hälfte der songs (it's late ist ja auch nicht ganz so unbombastisch ;) ) irgendwie nicht in das simpel-schema passt.

ich hatte, wie ich ja schon schrieb, nie das gefühl, dass Queen hier etwas anders macht, als sonst... der stilmix ist genauso heterogen, wie sonst auch, die einfachen songs sind hinzugekommen, aber die pompösen songs sind nicht verschwunden... :)
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BeitragVerfasst: 16.04.2012 09:58 
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Ich denke, das wird vielfach so gesehen, weil auf dem Album kein so komplexer Song wie BoRhap, Prophet's Song oder Millionaire Waltz drauf ist und vieles straighter und rauher, brachialer rüberkommt, auch so Nummern wie Get down Make Love. Selbst All Dead hat eine sehr "strenge" Rythmussektion, also da wird sehr hart auf 1, 2, 3, 4 gespielt, weniger Schnörkel als bei anderen Balladen. Es sind halt weniger Good Old-Fashioned Loverboys und andere witzig-verspielte Nummern drauf, sondern der Stil ist einfach etwas rauher. Punk ist in der Tat maximal einmal dabei....
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es ist nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt... (Die Ärzte)

Es ist das Zeitalter der Dummen. Wir bereiten den kollektiven Selbstmord vor. (Mohamed Nasheed)


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