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BeitragVerfasst: 14.03.2010 12:46 
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The Game
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lustig ist, daß ich "The Works" immer als wahnsinnig kurz empfinde - allerdings fehlen nur knapp 3.30min zur zwei jahre später erschienenen (LP-version) von "A Kind of Magic".

außerdem ist "The Game" sogar noch kürzer. die ersten drei alben sowie "News of the World" sind vergleichbar

(ein lied mehr hätte dem album trotzdem sehr gut getan)
Someone has drained the colour from my wings... (1973)
My soul is painted like the wings of butterflies... (1991)
My butterfly grew golden wings (2008)


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BeitragVerfasst: 14.03.2010 13:56 
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Ich glaube, man argumentierte, dass die Lieder, die man noch übrig hatte, zu ähnlich waren mit Liedern, die als gesetzt galten.


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BeitragVerfasst: 19.03.2010 20:28 
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The Works
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Scirocco hat geschrieben:
Ich glaube, man argumentierte, dass die Lieder, die man noch übrig hatte, zu ähnlich waren mit Liedern, die als gesetzt galten.


"I Go Crazy" hätte aber noch draufgepasst. :wink:
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BeitragVerfasst: 19.03.2010 20:52 
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wibbel hat geschrieben:
Scirocco hat geschrieben:
Ich glaube, man argumentierte, dass die Lieder, die man noch übrig hatte, zu ähnlich waren mit Liedern, die als gesetzt galten.


"I Go Crazy" hätte aber noch draufgepasst. :wink:


Hammer to Fall und Tear it Up waren in derselben Schiene. Also mich hätte es sicherlich nicht gestört, ist auch mein Lieblings B-Lied, aber wer weiß, ob es auch so eine Popularität genießen würde, wenn es auf dem Album wäre?


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BeitragVerfasst: 04.07.2010 09:13 
Sheer Heart Attack
Sheer Heart Attack

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Kaufjahr: 1990
ca. Album Nr. 5 von Queen
damaliger Eindruck: ok
seinerzeitige Favoriten: Tear it up, I want to break free
Erinnerungen: Tear it up rumbrüllen

Heutige Sicht/Einzelbewertung:

Radio Gaga
Wie vorher schon jemand geschrieben hat: habe als Kleinkind das Lied öfters beim Autofahren gehört (ich hatte schon mit 4 den Führerschein) und mein Vater hat jedes Mal mit dem Kommentar das Lied auf volle Lautstärke aufgedreht: "Ha, was singetse denn jetzt? Radio Gaga, höhö." Da wusste ich natürlich noch nicht, dass das von Queen ist, hab mich aber jedes Mal gefreut. Erst 5 Jahre später sollte ich dann feststellen, dass auch dieses Lied von meiner seinerzeitigen Lieblingsband ist. Und dann schlich der Mörder aus dem Haus. (Den letzten Satz schrieb ich lediglich aus spannungstechnischen Gründen. Ich befürchte, dass der Text sonst zu langweilig ist.)
Nun aber zum Lied: Feines Intro, gute Bridge, guter Mitsing-Refrain. Ich mag das Lied noch immer. Außerdem hat einen weitaus geringeren ABnutzungsfaktor als andere Queen-Hits, die man mittlerweile eigentlich gar nicht mehr hören kann.
7/10

Tear it up
War damals mein Favorit, aus heutiger Sicht finde ich es etwas langweilig. Schon seltsam, wie sich Geschmack verändert. Den Refrain, den ich as 10-jähriger Steppke mit meiner Quiekstimme durch die Gegend gebrüllt habe, finde ich nun relativ öde, weil äußerst simpel und unmelodiös. Da ich eigentlich im Metal-Sektor zu Hause bin, bringens die Rock-Nummern für mich einfach nicht so. Macht aber nichts.
4,5/10

It's a hard Life
Der Vers ist eine Granate. Wie es Mercury immer wieder geschafft hat, so viel Gefühl und Melodie in seine Lieder zu packen, das ist echt schon Champions League. Würde der Refrain nicht geringfügig abfallen, dann gehörte dieses Lied zu meinen absoluten Favoriten.
8/10

Man on the Prowl
Auch wenn ich mal aktiv Rock'n'Roll getanzt habe: ich kann diese Art der Mucke nicht ab. Natürlich ist die musikalische Vielseitigkeit ein besonderes Merkmal von Queen. Dies macht die Band ja auch so einzigartig und interessant. Allerdings hat das eben auch zur Folge, dass mir persönlich bestimmte Lieder komplett gar nicht zusagen. Will sagen: bei keiner anderen Band ist das Bewertungsgefälle so extrem wie bei Queen. Neben absoluten Superperlen sind halt auch zahlreiche Griffe ins Klo am Start. Auf der anderen Seite ist es niemals langweilig, ein Album am Stück zu hören, da nahezu alle Alben extrem abwechslungsreich sind. Das wiegt schwerer als einzelne Ausfälle.
2,5/10

Machines (or back to humans)
Damit konnte ich früher nichts anfangen und auch heute gibt der das Lied wenig. Wobei es mit steigender Lauschanzahl - wenn auch marginal - doch besser wird.
4/10

I want to break free
ICH KANNS NICHT MEHR HÖREN. Vor allem: einmal wieder im Radio gehört und schon singe ich es den ganzen Tag obwohl ich das GAR NICHT WILL! It's strange but it's true, I can't get over the way ... (Wobei das echt 'ne starke Stelle ist!)
Mochte ich früher aber total und natürlich ist es, wenn man die Abnutzung mal außer acht lässt, noch immer ein feines Lied. Deshalb auch die "objektive" Bewertung, hehe.
6,5/10

Keep passing the open Windows
Ich finde das Lied absolut exakt mittelmäßig.
5/10

Hammer to Fall
Wieder 'ne Rock-Nummer, die bei mir nicht richtig zünden will.
5/10

Is this the World we created
Ganz nette Melodie.
5,5/10


Gesamt: 5/10
Gehört für mich zu den Flop 3 der Queen-Alben. Kein echter Kracher dabei, dafür viel Mittelmaß und ein Ausfall. Macht aber nichts. :D


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BeitragVerfasst: 04.07.2010 10:04 
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Vielen Dank "Kaninchengraf für deine ausführlichen Berichte! Liest sich toll.
Gut auch die Kategorien "Eindruck damals" etc. Bin schon auf die weiteren Alben gespannt.


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BeitragVerfasst: 06.07.2010 16:45 
Sheer Heart Attack
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Danke für die Blumen. Macht mir auch Spaß, das zu schreiben. :D


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BeitragVerfasst: 11.07.2010 00:17 
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Ich schließe mich an, sehr unterhaltsam zu lesen!


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BeitragVerfasst: 03.12.2012 22:35 
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Jazz
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Queen hatten zuletzt mit ''Hot Space'' neues Terrain betreten und tauchten etwas in die Dance und Funk Szene ab. Der Rock blieb dabei auf der Strecke und auch heute ist dieses Album der größte Aufreger im Queen Katalog und wird noch immer scharf kritisiert. Mit '''The Works'' standen Queen also ziemlich unter Druck und tatsächlich sollte es wieder mehr in Richtung Rock gehen und man besinnte sich auf Altbewährtes.

Das Album beginnt mit den Synthesizer Klängen von ''Radio GaGa''. Gleich der erste Welthit dieses Albums und das völlig zurecht. Diese schönen Klänge bilden eine Art Symbiose, was ich nur schwer erklären kann, aber ich liebe dieses Intro einfach. Im Gegensatz zu anderen Songs, klingen hier die Synthesizer nicht so extrem alt und abgestanden. Und das Klatschen im Refrain sollte fester Bestandteil der Live Shows werden. Mit ''Tear It Up'' kommt dann der erste richtige Rocker. Dieses Lied ist mir einfach etwas zu Stumpfsinnig. Mir gefällt weder der Text sonderlich, noch die Melodie. Alles recht einfach und eintönig, dennoch in der richtigen Stimmung auch mal passend. ''It's A Hard Life'' ist dann wieder eine ruhige Ballade. Den Anfang habe ich schon immer als etwas merkwürdig empfunden. Dennoch ein wirklich schöner Song und wunderbar gesungen von Freddie. Das Video strotzt nur so von Kreativität, Bombast und Kitsch. Das mag nicht unbedingt bei jedem ankommen, aber so waren Queen nunmal. Von Allem immer ein bisschen mehr.
Als nächstes folgt eine Hommage an den guten Alten Rock'n Roll. ''Man On The Prowl'' sagt mir durchaus zu und ist ein nettes Stück für zwischendurch. Kurzweilig und spaßig. Dann ein weiterer Höhepunkt des Albums. ''Machines'' ist ein heimlicher Favorit von mir. Die Synthesizer zusammen mit den harten Riffs von Brians Red Special gefallen mir sehr gut. Dazu gibt es einen Mercury in Topform. Auch das Thema des Songs finde ich hochinteressant.
Die gekürzte Version von ''I Want To Break Free'' mag etwas merkwürdig rüberkommen, tut dem Album aber durchaus gut. Es ist der zweite große Hit des Albums und mittlerweile ziemlich tot gehört, auch wenn das nichts über die Qualität des Liedes aussagt, ist man dennoch nach gewisser Zeit genervt. Von daher tut mir die gekürzte Version nicht weh. Das Video ist natürlich vollkommen zurecht Kult und viel brauche ich dazu wohl auch hier nicht zu schreiben. ''Keep Passing The Open Windows'' behandelt ein sehr ernstes Thema und zwar den Selbstmord. Dennoch kommt das Lied kraftvoll daher und nicht so ruhig und nachdenklich wie man es bei dem Thema vielleicht erwarten würde. Guter Pop/Rock der jedoch am Ende etwas langweilg wird. Der Song ist schlichtweg etwas zu lang geraten.
Dann kommt die bis dahin rockigste und härteste Single Auskopplung die Queen veröffentlicht haben. Wann haben Queen zuletzt so gerockt wie bei ''Hammer to Fall'' ? Die Album Version gefällt mir noch einen Tick besser als die Single Version. Besonders die Bridge weiß zu gefallen und Live nimmt das Lied noch mehr fahrt auf. Auch das Solo ist große Klasse. Ein weiterer Favorit und auch einer der Forums Lieblinge hier.
''Is This The World We Created'' lässt einen abschließend nachdenklich werden. Ein sehr ruhiger Song der sehr Gefühlvoll von Freddie gesungen wurde. Gefällt mir besonders bei Live Aid sehr gut und ist ein guter Abschluss für dieses Album.

Queen haben mit ''The Works'' sicherlich nichts weltbewegendes veröffentlicht, dennoch haben sie wieder in die richtige Spur gefunden und sich auf alte Stärken berufen. Sie sind praktisch auf Nummer sicher gegangen und das ist ihnen nach ''Hot Space'' auch ganz gut gelungen. ''Radio GaGa'' und ''I Want To Break Free'' gehören zu den bekanntesten Liedern der Band und sind wohl so ziemlich Jedem ein Begriff. Mit ''Tear It Up'', ''Machines'' und ''Hammer To Fall'' sind auch wieder echte Rocker dabei. Der Queen Fan war wieder versöhnlich gestimmt.
It ain't over till it's over


Zuletzt geändert von KingFreddie am 08.12.2012 15:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08.12.2012 13:37 
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Innuendo
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Ich mochte the works immer schon sehr. Mehr als alle anderen 80s- Queen alben.

Es hat einfach einen gewissen charme... gut, es hängen auch viele erinnerungen mit dran, auch wenn diese erinnerungen nicht bis nach 1884 reichen, was daran liegen könnte, dass ich zu der Zeit noch nicht existierte... ;)

ich kann bis heute nicht sagen, welches stück mein lieblingssong ist, wobei ich recht genau sagen kann, dass "man on the prowl" es sicherlich nicht ist ;)

ein kleiner geheimtipp ist "keep passing the open windows"... ein Song der komischerweise immer irgendwie abgetan wird... als ob er halt auch irgendwie "da" ist... dabei ist der Song musikalisch sehr interessant... allein die Tatsache, dass beinahe alle Queentrademarks, die sich so über die Jahre angesammelt haben, in dem Song drin sind:

sei es nun der Bombast oder ein vielteiliger Songaufbau. Drumfills a la Now i'm here, eine Bassline, die einige Parts des Songs tragen, Piano, mehrstimmige Vocals... das einzige, was fehlt ist Brian Mays Gitarren-orchester (außer an einer kleinen Stelle)... dafür ist Brian May in dem Song sehr experimentell, da er (ohne sich selbst zu verleugnen) viele völlig untypische dinge spielt (z.b. der moll7-akkord im ersten "just believe"-part, den er dann noch kunstvoll "zerhackt"...)
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BeitragVerfasst: 08.12.2012 15:19 
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Jazz
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Es kommt auch ganz darauf an wie man an dieses Album herangeht finde ich. Viele Songs sind durch die Greatest Hits II oder auch durch das häufige Abspielen im Radio bei den meisten Fans schon etwas abgenutzt. Radio GaGa und I Want To Break Free sind da wohl Paradebeispiele. Dazu dann noch Hammer To Fall und It's A Hard Life die ebenfalls auf der Greatest Hits II vertreten sind, wobei It's A Hard Life auch nicht selten im Radio gespielt wird. Insgesamt stechen da die Hits schon sehr raus und ich finde das dieses Album wie kein anderes von den Hits gehalten wird. Es kommt da schon sehr auf die herangehensweise an. Wer zuerst die GH II besessen hat und rauf und runter gehört hat, wird mit The Works wohl nicht so viel Spaß haben wie manch anderer.
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BeitragVerfasst: 08.12.2012 17:51 
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Innuendo
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witzig, dass du genau das so auf den Punkt bringst... mir geht es mit dem "magic"album ganz extrem so...
bei Works find ich das eigentlich nicht so, weil eben außer den 4 Singles auch noch "is this the world" und "tear it up" noch sehr populär im Live-betrieb waren, wodurch die Songs auch irgendwo bekannt waren. Gerade bei Tear it up ist das interessant, weil es der einzige Song im Magic-set war, der eigentlich kein besonders helles Licht in seinem jeweiligen Album war, sondern eher ein klassischer "album Track" ist...
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