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BeitragVerfasst: 05.07.2010 11:26 
Sheer Heart Attack
Sheer Heart Attack

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Kaufjahr: 1990
ca. Album Nr. 5 von Queen
damaliger Eindruck: sehr gut
seinerzeitige Favoriten: A Kind of Magic, Friends will be Friends, Princes of the Universe
Erinnerungen: Sommerferiensportfreizeit, Highlander, Don't lose your head beim Leichtathletik-Training singen und eine Mutter eines anderen Kindes sagen hören: "Singen kannst du aber nicht." (Hab' dann später trotzdem 'ne Band gegründet, hehe)

Heutige Sicht/Einzelbewertung:

One Vision
Auch an dieser Stelle: mit Rock-Nummern kann man bei mir nicht punkten. Da kann das Riff noch so schwungvoll Stimmung machen, es zündet bei mir einfach nicht. Als Opener (insbesondere live) allerdings ein probates Mittel, um schon mal einzuheizen.
4,5/10

A Kind of Magic
Gehört für mich in die "zu oft gehört und dummerweise wird es immer noch dauernd irgendwo gespielt"-Schublade. Der Abnutzungsfaktor ist gigantisch und im Gegensatz zu I want to break free enthält es für mich keine einzige richtig gute Passage. Damals habe ich es aber geliebt.
4/10

One Year of Love
Eigentlich ist dieses Lied ein potentieller Totalausfall, weil mich Balladen nur in Wechselwirkung großartiger Melodien begeistern können und ansonsten übelst langweilen. Eine großartige Melodie hat dieses Lied nicht (zumindest für mich), aus unerfindlichen Gründen mag ich es trotzdem. Zu meinem eigenen Erstaunen langwelt es mich noch immer nicht.
7/10

Pain is so close to Pleasure
Nettes, freundliches gute-Laune-Liedchen. Wie der brave Timmi bei 'ner Party. Gern gesehen, aber so richtig unterhalten möchte man sich eben auch nicht mit ihm. Vielleicht mal kurz anstoßen oder so.
6/10

Friends will be Friends
Im Gegensatz zu einigen anderen hier, bin ich vollkommen überzeugt von diesem Lied. Hier wird so viel Atmosphäre transportiert, da wird mir noch immer warm ums Herz. Ich sehe den Postboten förmlich vor mir. Eine total traurig-schöne und doch positive Grundstimmung gepaart mit großartigen Melodien. Aber Grundstein für den Erfolg ist die Atmosphäre, die mich komplett erreicht.
9,5/10

Who wants to live forever
Hier zündet die Melodie recht schnell. Und dann ab "But touch my Tears..." wird's grandios. Saugeil gesungen, besser hätte ichs auch nicht hinbekommen, hehe.
8/10

Gimme the Prize
Das mochte ich damals am wenigsten. Mittlerweile schätze ich den Dampf, der förmlich aus den Boxen kriecht, wenn man laut aufdreht. Wieder etwas zu viel Rock-Einschlag, aber doch schon näher am Metal-Bereich.
5,5/10

Don't lose your Head
Mocht ich damals und auch heute mag ich es. Oben genannte Kindergesangsstelle war übrigens "Don' drink and drive ..."
6/10

Princes of the Universe
Früher dachte ich immer: "Wieso singen die denn von Prinzessinnen des Universums?" Da war aber auch noch klein und dumm. Jetzt bin ich nur noch dumm. Hehe. Ok, weiter: Hier stimmt nahezu alles. Insbesondere den Refrain möchte ich hervorheben. Ein Superstück.
9/10

Gesamt: 7,5/10
Ich mag das Album und höre es mir sehr gerne am Stück an. Vielleicht sogar das Album, dass ich am häufigsten abgespielt habe.


Zuletzt geändert von Kaninchengraf am 06.07.2010 17:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06.07.2010 17:23 
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Jazz
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:shock: Du hast "Don't Lose Your Head" vergessen.


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BeitragVerfasst: 06.07.2010 17:40 
Sheer Heart Attack
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Danke, habs editiert.


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BeitragVerfasst: 12.07.2010 14:38 
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at kaninchengraf:

ich finde deine ausführungen sehr cool! endlich mal wer, der sich die zeit nimmt wirklich was zu schreiben! aber, ich finds schon seltsam, dass du sehr viele - vor allem auch allgemein sehr beliebte songs (was ja nun auch garnichts heisst... dem bin ich mir bewusst) sehr riguros bewertest. vor allem eben rocksongs. wenn bei deinen album-bewertungen (und ich habe glaube ich alle gelesen jetzt) nur 2 bis 3 songs tatsächlich eine bewertung bekommen, die überdurchschnittlich ist, frage ich mich dann schon ein wenig, wie an du musik herangehst. klar, jeder hat seinen anspruch und will was für sein geld haben aber ich wüsste nicht ob ich - an deiner stelle - überhaupt noch interesse an Queen hätte... weil wenn ich mir das so angucke: bis auf einige ausnahmen kommen ja eigentlich alle alben relativ schwach weg... ist natürlich jedem selbst überlassen...

ach ja: der faktor "habe ich überhört" ist eigentlich nicht zulässig, oder? da kann Queen ja nix für ;)

aber, egal, ich freu mich, wie schon geschrieben, dass jemand tatsächlich mal was schreibt und sich gedanken macht! :fiesta
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BeitragVerfasst: 12.07.2010 15:30 
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david hat geschrieben:

ach ja: der faktor "habe ich überhört" ist eigentlich nicht zulässig, oder? da kann Queen ja nix für ;)


Auch wenn du natürlich recht hast, david, ist doch genau das der Sinn hinter den Bewertungen von "Kaninchengraf". Eindruck damals und Einschätzung heute.


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BeitragVerfasst: 13.07.2010 02:59 
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ja sicher... ist mir nur so aufgefallen, weil ich das selbst ja auch manchmal denke... so nach dem motto: eigentlich ist das stück ja garnicht mal übel, aber ich habs zu oft gehört...
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BeitragVerfasst: 13.07.2010 19:53 
Sheer Heart Attack
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@David
Danke für Deine Rückmeldung.

Zunächst zum Thema "Lieder überhören": Natürlich sind meine Bewertungen (so wie die aller anderen Personen) zu 100 % subjektiv. Ich habe dabei gewisse (individuelle) Bewertungskriterien, welche die von mir verliehene Punktzahl maßgeblich beeinflussen. Einer dieser Faktoren ist eben, wie gerne ich das Lied heute höre. Lieder, die schon 1.000 mal mein Trommelfell bearbeitet haben, kann ich weitaus weniger genießen, als "frische" Lieder, selbst wenn ich besagte Lieder mal sehr mochte. Ich gebe zu, dabei nicht immer konsistent zu sein. A Kind of Magic mochte ich mal total gerne, durch das viele Hören mag ich es heute aber nicht mehr. Ich glaube in diesem Zusammenhang aber auch, dass sich hier mein Geschmack geändert hat. Mit anderen Worten: A Kind of Magic heute zum ersten Mal gehört, würde sicherlich keine Begeisterungsstürme auslösen (reine Mutmaßung). Im Gegensatz beispielsweise zu Bohemian Rhapsody, was auch schon zig-fach gehört wurde und die Lust sich ebenfalls in Grenzen hält, dieses Lied noch öfter zu hören. Dennoch gebe ich hier eine hohe Wertung (im Gegensatz zu A Kind of Magic). Um es mit Deinen Worten auszudrücken: das Lied kann nichts dafür, dass ich es so oft gehört habe, besitzt aber auch nach heutigen subjektiven Gesichtspunkten einfach Klasse (im Gegensatz zu A Kind of Magic).
Ich gebe Dir grundsätzlich recht: für eine "objektive" Bewertung sollte es keine Rolle spielen, wie oft ein Lied gehört wurde. Da die Wörter "Bewertung" und "objektiv" aber natürliche Feinde sind, im selben Satz somit zu einem Widerspruch führen, spielt das für mich somit keine Rolle. Nach meinen persönlichen Kriterien sind meine Bewertungen zu 100% logisch und nachvollziehbar. :D

Zum Thema "viele Lieder so schlecht bewerten":
Ich war von 1989 bis 1991 Queen-Fan, hätte die Band gegen jedes schlechte Wort mit Haut und Haaren verteidigt. Dann habe ich Maiden und Rage kennengelernt, meine Begeisterung für Queen nahm mehr und mehr ab, ich verschrieb mich immer mehr dem Metal-Sektor. Es war sogar so, dass ich von ca. 1993 bis 1997 Queen überhaupt nicht mehr mochte. Erst später bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und ich komme es im Laufe der Zeit immer mehr. Heute entdecke ich Lieder, die einfach grandios sind, die mir früher aber nicht mal richtig aufgefallen sind. Ein Beispiel ist My Melancholy Blues, ein weiteres Drowse. Auf der anderen Seite habe ich einen anderen Blickwinkel als der überzeugte Fan. Ich muss nicht alles gut finden, ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich Lieder schlecht bewerte. An anderer Stelle schrieb ich schon: für mich gibt es keine Band mit einem derartigen "Leistungsgefälle" wie Queen - natürlich auch bedingt durch die Vielseitigkeit der Kompositionen. Normalerweise gibt es bei Musik ein Schwarz-Weiß-Schema: entweder einem gefällt eine Band grundsätzlich, oder eben grundsätzlich nicht. Einzelne Ausnahme gibt es immer, klar (ich hasse U2, mag aber Sunday bloody Sunday), tendenziell stimmt die Aussage aber, wage ich zu behaupten. Große Ausnahme ist wie gesagt Queen. Diese Band hat einfach viele Lieder geschrieben, die mir überhaupt nicht gefallen. Macht aber nichts, denn es gibt genauso viele Lieder, die grandios sind, die mich begeistern. Für die meisten Bands gilt weder das eine noch das andere, einfach weil sie für mich belanglos sind, alle Lieder Durchschnitt darstellen. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass jeder seine eigene Bewertungsskala hat. Vielleicht entsprechen 4 Punkte nach meiner Skala 7 Punkte bei einem anderen. Als Fan tendiert man dazu, höhere Bewertungen zu geben. Als "neutraler" Musikliebhaber habe ich persönlich eher eine strenge Skala. 8 Punkte sind bei mir schon erste Sahne, 9 Punkte das Sahnehäubchen auf der Sahne und 10 Punkte gebe ich vielleicht 20 Liedern überhaupt (und ich kenne bestimmt 25 Lieder!). Ein Album welches auch nur ein Lied mit 9 oder mehr Punkten hat, ist für mich wertvoller, als ein Album mit 10 6er-Wertungen. Nichtsdestotrotz: Queen ist eine großartige Band und ich würde sogar sagen, ich bewundere sie regelrecht! Ich freue mich einfach über die vielen Perlen. Da nehme ich ohne Probleme den Schrott (nur für mich wohlgemerkt) in Kauf.


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BeitragVerfasst: 13.07.2010 22:28 
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ja.... das ist alles absolut nachvollziehbar und logisch und ich denke ich habe deinen ansatz vertanden. danke für die - wieder - ausführliche und erliche antwort (ein segen für die bewertungen, echt!)...

ich habe da einen anderen ansatz, den ich dir natürlich nicht vorenthalten möchte.
ich habe Queen immer geliebt. es gab keine "phase" in der ich Queen nicht mochte. ich habe nur irgendwann aufgehört sie wie wild zu hören und mich damit zu beschäftigen, weil ich denke, dass auch ein breites reportoire wie das von Queen irgendwann erschöpft ist. ich wollte nicht an den punkt kommen, dass ich sage, ich mag dieses oder jenes lied nicht mehr, weil ich es zu oft gehört habe oder weil sich mein geschmack so grundlegend geändert hat. es ist wie eine freundschaftliche beziehung zu einem ex-schulfreund. den sieht man nach dem abi nur noch selten und bemerkt auch, dass dieser mensch sich verändert hat im laufe der zeit, wie man selbst ja auch. aber es ist trotzdem noch so, dass man sich was zu sagen hat und sich freut ihn 1-2 mal im jahr zu sehen.

was meinen anspruch an musik betrifft: ich habe generell einen relativ hohen anspruch an das, was ich höre. ich sortiere allerdings schon recht schnell aus, ob mir was überhaupt gefällt oder nicht. eigentlich gibt es keine band, die ich super finde, also eine, von der ich mehr als 2-3 cds besitze, die meinen ansprüchen an sie nicht gerecht werden kann. das liegt daran, dass ich weiss, was die band mir bieten kann bzw. was wahrscheinlich ist und alles was darüber hinaus geht empfinde ich als positive überraschung...

will heissen: ich habe an eine band, wenn sie ein neues album herausbringt, nur die erwartung, dass sie mich über die distanz der platte gut unterhalten kann. alles, was darüber hinaus geht, ist für mich ein beweis, dafür, dass ich mir eine geile cd gekauft habe... wenn sie unter meinen erwartungen bleibt, nämlich mich langweilt oder gar mich nervt, dann ist es halt ein schwaches album und es wird dementsprechend selten gehört...
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BeitragVerfasst: 16.07.2010 21:03 
Sheer Heart Attack
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David, Dein Bild mit dem Schulfreund finde ich spitze. Ich gebe 10/10 dafür. :wink:
Wobei es ja - um in Deinem Bild zu bleiben - vorkommen kann, dass man sich eben nichts mehr zu sagen, selbst wenn man mal gut befreundet war. Ansonsten würde das ja bedeuten, dass einem bei allen früheren liebsten Kinderliedern auch heute noch mächtig einer abgeht. "Im Märzen der Bauer" lässt bei mir jedenfalls nicht mehr die Äuglein leuchten. Zugegeben, "Im Märzen der Bauer" ist auch eher ein Kindergartenfreund als ein Schulfreund. Das ändert aber nichts an der Grundaussage.
Dennoch, grundsätzlich hast Du natürlich recht - an früheren Lieblingsliedern hängt man meist emotional auch noch in der Gegenwart.

Ansonsten kann ich den von Dir gewählten Ansatz hinsichtlich Deines Anspruchs an Musik gut nachvollziehen, wobei ich Dich sogar ein wenig darum beneide. Ich gestehe, dass mir eine solch reife Herangehensweise nicht gelingt, da ich meist sehr hohe Erwartungen habe, wenn ein neues Album einer meiner liebsten Bands erscheint (oder noch schlimmer: eine "Fachzeitschrift" ein Album in den Himmel lobt - ich falle immer wieder drauf rein!). Und tatsächlich werde ich dann auch oft entäuscht, da das betreffende Album meinen hohen Erwartungen eben nicht gerecht wird, vielleicht sogar gar nicht gerecht werden kann. Möglicherweise versaue ich mir damit ab und zu mal ein mögliches Hörvergnügen, insbesondere wenn ich das Gefühl habe, dass mir nichts "Neues" geboten wird. Auf der anderen Seite kann ich aber auch absolut enthusiastisch sein, wenn ein Album meine Erwartungen erfüllt oder gar übertrifft, insbesondere wenn ich sowieso schon hohe hatte. Oder ein einzelnes Lied einen der im seltener werdenden Aha-Effekte erzeugt und mir damit Tränen der Ergriffenheit in die Augen treibt (das letzte Mal ist dies letztes Jahr bei einem Amorphis-Lied geschehen, früher war das viel öfter). Wie auch immer, Musik ist ein Segen.


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BeitragVerfasst: 05.12.2012 00:05 
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Jazz
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Nachdem Queen mit ''I Want To Break Free'' und ''Radio GaGa'' zwei Welthits gelandet hatten und bei ihrem Live Aid Auftritt die Welt von ihren Live Qualitäten überzeugt hatten, ging es wieder ins Studio. Sie schrieben den zweiten Soundtrack, der anders als ''Flash Gordon'', als normales Studio Album angesehen werden kann. Auch der Film zu dem sie diesen Soundtrack schrieben war diesmal weniger Trash, sondern behandelt ein recht interessantes Thema. Die Rede ist natürlich von Highlander und dem ewigen Leben.

Mit ''One Vision'' als Opener landeten Queen direkt einen Volltreffer. Ein tolles, sehr mysteriöses Intro, welches sich immer weiter steigert, ehe Brians Gitarre einsetzt. Bei der Magic Tour kommt das Ganze dann noch besser. Man kann sich richtig vorstellen wie heiß die Fans auf den Auftritt wurden während das lange Intro gespielt wurde, bis die Band letztlich auf die Bühne stürmte. ''A Kind Of Magic'' ist ein weiterer Welthit der Band. Die ursprüngliche, etwas düstere Version, gefällt mir hier besser. Freddie machte daraus letztendlich den tanzbaren Pop Song, der auch heute noch häufig im Radio gespielt wird. ''One Year Of Love'' trieft dann nur so vor schmalz. In der richtigen Stimmung, ein durchaus schöner, emotionaler Song. Besonders sagt mir hier das Saxophone Solo zu. ''Pain Is So Close To Pleasure'' war für mich immer eine Art gute Laune Song. Sicherlich ist Freddies Falsett Gesang gewöhnungsbedürftig, aber ich finde es gut das dieser auch in späteren Alben immer mal wieder zum Einsatz kam. Ein netter Song für zwischendurch halt. Dann kommt mal wieder eine richtige Hymne. ''Friends Will Be Friends'' war für mich immer ein zweites ''We Are The Champions''. Sehr mitreißend und am Ende möchte man einfach irgendwie mitgröhlen und hat ein gutes Gefühl. Ich kann kaum anchvollziehen warum dieses Stück bei vielen so schlecht ankommt. Auch das Video gefällt mir, auch wenn es eigentlich nichts besonderes ist, zeigt es die Nähe zu den Fans und auch die offensichtliche Spielfreude an dem Tag. ''Who Wants To Live Forever'' ist für mich die Über-Ballade von Queen. Was für ein kraftvoller Song! Der Anfang ist von Brian einfach nur wunderschön gesungen und der Einsatz von Freddie fügt sich wunderbar ein. Der Mittelteil ist Gänsehaut Pur. Bei diesem Lied bemerkt man was für eine unglaubliche Power Freddies Stimme doch hatte.
''Gimme The Prize'' ist der vielleicht härteste Queen Song überhaupt. Schon das lange Gitarrensolo am Anfang zeigt in welche Richtung es geht. Freddies Anflüge von härte in seiner Stimme haben mir ohnehin schon immer gefallen.
''Don't Lose Your Head'' ist für ich ein Füller. Ein langweiliger Song mit dem ich wohl nie warm werde.
''Princess Of The Universe'' entschädigt dann wieder. Erneut ein richtiger Rocker der einen sofort packt. Hier passt wieder alles. Das Video gefällt mir zudem sehr gut. Auch Freddies anpeitschenden Einwürfe bei Brians Solo finde ich sehr passend.

Insgesamt ist ''A Kind Of Magic'' ein gutes Album. Es reicht sicherlich nicht an frühere Meisterwerke ran, ist aber ein gutes 80er Jahre Album. Mir gefällt die rockige Richtung der Band sehr. Eine Richtung, die sie auch auf dem nächsten Album beibehalten sollten.
It ain't over till it's over


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BeitragVerfasst: 05.12.2012 15:38 
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Lassen sich sehr gut lesen, deine Rezis! :D


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BeitragVerfasst: 05.12.2012 22:58 
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Jazz
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Electricfire hat geschrieben:
Lassen sich sehr gut lesen, deine Rezis! :D


Danke :) Ich befinde mich ja nun sozusagen im Endspurt. Ich hatte zwischendurch eine kleine Queen Pause, in der ich wohl einfach auch keine Lust hatte mir die restlichen Alben anzuhören. Aber in den letzten Tagen hat es mich dann doch wieder gepackt.
It ain't over till it's over


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BeitragVerfasst: 06.12.2012 23:56 
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The Game
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KingFreddie hat geschrieben:
...''Who Wants To Live Forever'' ist für mich die Über-Ballade von Queen. Was für ein kraftvoller Song! Der Anfang ist von Brian einfach nur wunderschön gesungen und der Einsatz von Freddie fügt sich wunderbar ein. Der Mittelteil ist Gänsehaut Pur. Bei diesem Lied bemerkt man was für eine unglaubliche Power Freddies Stimme doch hatte...

yep 8)

PS: vor allem live baut sich der song langsam, aber sehr druckvoll auf. in der 2012er version mit Adam Lambert singt dieser hier zwar einwandfrei, hat die hohen töne drin usw. - aber im vergleich zu Freddie 1986 fehlt ihm völlig der kick, die urgewalt, whatever.
ihr wisst sicher, was ich meine :D

PPS: nochmal, AL macht das toll, aber 1986 ist das ein absoluter höhepunkt. fast schon süß, wie Freddie bei "Wembley first Night" zwischendrin auf den zehenspitzen singt, weil die sache dem höhepunkt entgegengeht :lol:
Someone has drained the colour from my wings... (1973)
My soul is painted like the wings of butterflies... (1991)
My butterfly grew golden wings (2008)


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