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BeitragVerfasst: 01.07.2013 17:23 
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Das heißt? :D


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BeitragVerfasst: 01.07.2013 17:40 
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BeitragVerfasst: 01.07.2013 18:01 
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Ah, ich verstehe. Lieben Dank!


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BeitragVerfasst: 01.07.2013 18:12 
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Kaninchengraf hat geschrieben:
@Electricfire
Müsstest halt in Kauf nehmen, dass ich halt noch nich so sehr erfahren bin in diesem Sex.


Umso besser.


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BeitragVerfasst: 01.07.2013 18:17 
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david hat geschrieben:
Electricfire hat geschrieben:
david hat geschrieben:
(...)

Platz 11 - 3 Punkte: Dreamer's Ball: ein letzter trauriger Abgesang auf eine (ursprünglich mal ganz nette) Queen-tradition: das altmodische Vaudevile-swing-jazz-etc.-Liedchen für zwischendurch. Man merkt, dass sich nach dem Album etliche Dinge ändern sollten (auch, wenn das vielleicht zu der Zeit noch gar nicht abzusehen war), aber diese Tradition hatte auf "a day at the Races" ihren Höhepunkt erreicht (ich sag nur: good oldfashioned lover Boy) und es war an der Zeit was neues zu probieren. Ansich ganz nettes Lied, aber die Luft ist, was das betrifft, raus.

(...)


Ich zähle Dreamers Ball gar nicht mehr in diese Queen-Tradition. Mit Good Old-Fashioned Loverboy war die für mich zu Ende.


naja, auf "news" gabs ja eigentlich keinen Song dieser Art. Wenn man gaaaaaaanz viele Augen zudrückt, ist "my melancholy Blues" etwas in der jazzigen Ecke... Ich glaube, wenn man sich so die Komentare von insbesondere Roger auf der "Days of our lives Doku" anschaut, dass Jazz, welches ja mit Roy Thomas Baker aufgenommen worden ist, ein relativ zielloses und mittelmäßiges unterfangen war. Es ist halt das Album, was Queen machen 'mussten' um sich klar zu werden, dass das nächste Jahrzehnt ansteht und man einen Neuanfang wagen musste... und "The Game" war in viellerlei Hinsicht ein ziehmlicher Neuanfang. Ich hab das an dem einen Song halt festgemacht, es hätte auch jeder andere Song des Albums sein können, aber bei dem fiel mir das irgendwie auf. Ich mag Jazz zwar sehr, aber ich kann mir gut vorstellen, warum Queen oder zumindest Roger rückblickend das Album als nicht so stark in Erinnerung hat.


Die Begründung macht Sinn (Jazz etwas ziellos, kurz vor dem neuen Jahrzehnt). Aber die anderen Vaudeville/Altmodisch-Lieder haben alle etwas Lustiges, Leichtes - das Freddie ganz nebenbei viel besser als Brian auf Good Company hinbekommen hat.


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BeitragVerfasst: 02.07.2013 09:23 
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Dass der Bauchmensch Freddie Songs leichter klingen lassen kann als der Kopfmensch Brian, wundert mich aber nicht. Brian hört man im Studio die verkopfte Art sehr an....
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es ist nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt... (Die Ärzte)

Es ist das Zeitalter der Dummen. Wir bereiten den kollektiven Selbstmord vor. (Mohamed Nasheed)


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BeitragVerfasst: 02.07.2013 10:17 
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Somebody to Love und Bohemian Rhapsody klingen nicht "verkopft"? Oder "March of the Black Queen" oder "Fariy Feller's Master Stroke" oder "My Fairy King" oder "Great King Rat"?

Gib's zu, die hören sich doch alle so 'gewollt' an :P.


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BeitragVerfasst: 02.07.2013 12:02 
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Najaaaaa! So verkopft hören sich Freddie-Kompositionen nicht an ;)


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BeitragVerfasst: 02.07.2013 13:14 
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Scirocco hat geschrieben:
Somebody to Love und Bohemian Rhapsody klingen nicht "verkopft"? Oder "March of the Black Queen" oder "Fariy Feller's Master Stroke" oder "My Fairy King" oder "Great King Rat"?

Gib's zu, die hören sich doch alle so 'gewollt' an :P.


Natürlich sind auch da verkopfte Passagen bei, aber gerade der Master Stroke und der Fairy King sind extrem verspielt und sehr locker-leicht gespielt. Bei Brians Stücken hat man oft das Gefühl, dass da sehr lange mit vielen Experimenten und Variationen rumgefrickelt wurde, während Freddie die Songs aus dem Handgelenk schüttelte (etwas übertrieben formuliert). Und irgendwo stand auch mal, dass er in der Lage war, blitzschnell Songs das gewisse etwas zu verleihen, indem er sehr spontan hier und da mal eine Kleinigkeit änderte. Das ist dann - denke ich - eher Bauch als Kopf (ohne dass ich ihm Kopf absprechen will)....
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BeitragVerfasst: 02.07.2013 16:50 
Sheer Heart Attack
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Bauch und Kopf haben vermutlich alle 4 Bandmitglieder. Habe jedenfalls bisher noch nichts Gegenteiliges gehört.

Bei Mercury finde ich, dass regelmäßig die oft zitierte Mischung aus Genie und Wahnsinn für magische Momente sorgt. Und ich empfinde viele seiner Lieder auch als leicht und natürlich. So als müsste das Lied einfach genau so sein wie es ist. Und gleichzeitig denkt man: wie kommt man auf sowas Geiles? Mal ad-hoc nach Gehör nachspielen? Kaum möglich. Mir zumindest nicht. Dieses Zusammenspiel von Eingängigkeit und Komplexität machen ihn für mich zu einem der größten Musiker aller Zeiten - wenn nicht zum Größten.

John Deacon trifft nahezu immer meinen Nerv. Da erkenne ich keinen Wahnsinn und auch keine Genialität, die mich überborden lässt. Aber ich erkenne feine Hooklines und Melodien, Dich meinen Nerv treffen. Natürlich oft auch gerade wegen des Gesangs. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass Mercury und Deacon hervorragend kompatibel sind. Was Deacon schrieb, konnte von Mercury fast immer erstklassig transportiert werden. Ob da nun Kopf oder Bauch die Antriebsfeder war, vermag ich nicht zu sagen. Hauptsache, es trifft meinen Nerv. Und das tut es. Deacon ist meine Nummer 2.

Roger Taylor hat einige Graupen aber eben auch einige Perlen. Früher fand ich Taylor mit Abstand am schwächsten von den vieren. In der letzten Zeit ist er aber stets und ständig in meiner Gunst gestiegen. War der raue Gesang früher ein absolutes No-Go for me, is it now nearly a like-like. Klar, so töfte finde ich den Klang immer noch nicht, aber bei einigen Liedern passt es einfach gut. Drowse ist so ein Beispiel. Und Tenement Funster. Ich mag auch überwiegend seine Texte. Der Kerl hat ein Problem mit dem Älterwerden und schwelgt sicher oft in Erinnerungen. Das gefällt mir. Meine Nummer 3.

Brian May fand ich früher total cool. Die langen Haare, die Gitarre usw. Bei Betrachtung der gesamten Diskografie ist mir jedoch aufgefallen, dass der Kerl kaum ein Lied hat, das mit wirklich richtig gut gefällt. Große Ausnahmen sind Save me und Scandal, wobei bei ersterem der verdammte Refrain leider deutlich abfällt und man generell eben sagen muss, dass Mercury in beiden Fällen einfach unfassbar geil singt. Gut sind auch noch Father to Son und Some Day One Day sowie Who wants to live forever. Ansonsten hat er aber auch echt viel Müll fabriziert. Im Durchschnitt von den vieren der schwächste Composer für mich.

Hätten Queen + PR wenigstens noch John Deacon ins Boot holen können, wäre vielleicht etwas besseres bei rumgekommen als dieses üble The Cosmos Rocks. An alte Queen-Großtaten wäre man freilich niemals herangekommen, weil der alles entscheidende Mann gefehlt hätte: Freddie Mercury. Klar, wollte man ja auch nicht, sollte ja einfach ein schönes neues Projekt sein und Spaß machen. Hat es ihnen vielleicht sogar manchmal. Wobei mir als Brian May oder Roger Taylor echt Tränen der Verzeiflung in die Augen geschossen wären, hätte ich den Gesang von PR gehört und dann vielleicht an früher gedacht. Mir ist das ganze Projekt ehrlich gesagt ein echtes Rätsel.

Beste Grüße von
Tomate


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BeitragVerfasst: 02.07.2013 21:22 
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Wir könnten ja auch noch ein Komponistenranking machen :mrgreen:

Aber wo Du es schriebst, Kaninchen-Tomate, fällt mir auch auf, dass es bei Brian-Songs oft immer eine Passage gibt, die mir nicht zusagt, von Ausnahmen wie White Queen und noch so ein paar großartigen Nummern abgesehen. Ich muss mal über meine Rangfolge nachdenken.... Schwer!
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 03.07.2013 20:30 
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Man darf Brian May aber auch nicht unterbewerten, finde ich. Immerhin hat er - zumindest in den 70ern - fast die Hälfte der Songs auf den Alben "geschmissen". Würde ja vermuten, dass Roger mehr geschrieben hat als ein, zwei Lieder und die abgelehnt worden sind... Ergo Roger - zumindest in den 70ern - von vielen Fans überbewertet wird.


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BeitragVerfasst: 04.07.2013 09:39 
Sheer Heart Attack
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Das ist doch genau das "Problem", das ich mit May habe: Die Masse der Lieder von denen mir dann kaum eines gefällt. Lieber Qualität statt Quantität. Bei Deacon sinds nicht viele Lieder, dafür im Grunde kein Ausfall und viele Hits. Bei Taylor hält es sich die Waage: einige Hits, einige Ausfälle. Bei May hingegen: sehr wenige Hits, dafür viele Ausfälle. Ich will ihn ja auch nicht schlecht machen oder unterbewerten. Dazu bin ich ja sowieso nicht im Stande, weil ich lediglich meinen Geschmack beschreibe. Wenn andere seine Lieder mögen und er für sie der Größte ist, dann hat das genauso seine Berechtigung wie meine Meinung.

Dass er auch bei den Mercury-Liedern durch sein Spiel ein wichtiger Bestandteil der Gesamt-Magie ist, das steht für mich außer Frage. Mir geht es ums Songwriting. Eine Band Queen mit May als einzigem Songwriter hätte bei mir nicht gezündet.


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BeitragVerfasst: 04.07.2013 10:12 
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Kaninchengraf hat geschrieben:
Das ist doch genau das "Problem", das ich mit May habe: Die Masse der Lieder von denen mir dann kaum eines gefällt. Lieber Qualität statt Quantität.


Was Dir gefällt und nicht gefällt, hat nichts mit Qualität/nicht-Qualität zu tun! Und das ist kein Angriff oder Vorwurf... :)

Ein qualitativ minderwertiger Pullover kann Dir* trotzdem besser gefallen, als ein hochwertiger.

* (oder jedem anderen Menschen)
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BeitragVerfasst: 04.07.2013 14:01 
Sheer Heart Attack
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Keine Sorge, ich bin nicht empfindlich und fand Deinen Beitrag sowieso sehr feundlich. Wieso sollte ich mich da angegriffen fühlen. :D

Ok, ich präzisiere: Qualität im Sinne von "wie gut gefällt es mir". Hehe.
Bei Geschmack gibt es natürlich kein objektives Qualitätskriterium, ausschließlich ein subjektives. Für mich haben die Lieder Qualität, die mir gefallen. So einfach ist das. Dabei ist mir völlig schnuppe, ob das vielleicht technisch saustark ist oder unglaublich innovativ oder sonstwas. Ich kann z.B. auch Opern-Gesang nicht leiden, obwohl es große Kunst ist. Wenn andere Qualität anders definieren, passt das natürlich nicht zusammen. Da hast Du recht.

Qualität ist zugegebenermaßen ein unglücklich gewählter Begriff, weil er im Allgemeinen eine Meßbarkeit (nach speziell festgelegten Maßstäben) suggeriert und auch im Alltag so verwendet wird. Ich habe ihn wie oben geschrieben etwas anders definiert (was nicht erkennbar war). Sollte ja auch nur der Brückenschlag zu diesem bekannten Spruch "Qualität statt Quantität" sein.

Also: ich will den May-Liedern nicht im Allgemeinen eine sonstwie geartete Qualität absprechen (hinsichtlich Technik, Schweregrad, Innovation oder sonstwelchen Kriterien, die jeder für sich selbst festlegt). Mich ganz persönlich betreffend haben sie jedoch keine Qualität, weil mein Hauptkriterium für Qualität im Geschmackssinne eben das "Gefallen" ist. Und gefallen tun sie mir größtenteils nicht. Ich kann aber auch verstehen, wenn man sich an meiner Herangehensweise stört.


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