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BeitragVerfasst: 10.12.2013 20:59 
Sheer Heart Attack
Sheer Heart Attack

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Ich mag keine halben Sachen und ziehe das jetzt stur durch.

Bitte die folgenden Lieder in eine Reihenfolge bringen:

01. We Will Rock You (May) – 2:01
02. We Are The Champions – 3:00
03. Sheer Heart Attack (Taylor) – 3:24
04. All Dead, All Dead (May) – 3:10
05. Spread Your Wings (Deacon) – 4:36
06. Fight from the Inside (Taylor) – 3:02
07. Get Down, Make Love (Mercury) – 3:51
08. Sleeping on the Sidewalk (May) – 3:05
09. Who Needs You (Deacon) – 3:07
10. It’s Late (May) – 6:26
11. My Melancholy Blues (Mercury) – 3:33


Die Punktevergabe:
Platz 11 - 1 Punkt
Platz 10 - 2 Punkte
Platz 9 - 3 Punkte
Platz 8 - 4 Punkte
Platz 7 - 5 Punkte
Platz 6 - 6 Punkte
Platz 5 - 7 Punkte
Platz 4 - 8 Punkte
Platz 3 - 9 Punkte
Platz 2 - 11 Punkte
Platz 1 - 13 Punkte

Klar, bei einzelnen Liedern ist es noch schwerer als bei ganzen Alben. Hier kann die Reihenfolge sicher noch stärker von Tag zu Tag schwanken als bei den Alben. Dennoch: Bauchmenschen sollen auf ihren Bauch hören, Kopfmenschen auf ihren Kopf und Fußmenschen auf ihren Fuß! Lasst euch von eurem Gefühl leiten und versucht euch auf eine eindeutige Rangfolge festzulegen.

Viel Spaß!


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BeitragVerfasst: 11.12.2013 00:29 
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Innuendo
Innuendo

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Die Bewertung hatte ich auch schon vorbereitet... Und ich sehe den Hasenkönig schon wieder den Kopf über meine Bewertung schütteln.

Ein Album, das weniger aus einem Guss ist wie die Vorgänger. Aber was sollte man nach A Day at the Races auch noch besser machen können? Also machte man vieles anders. Beim Durchhören habe ich gemerkt, wie viele Juwelen sich auch auf diesem von mir relativ wenig gehörten Album verstecken. Nun ja.

Platz 11: Get Down, Make Love: Das war mal wieder einfach. Den Song mochte ich noch nie und mag ihn auch heute noch nicht. Allein die Geräusche im C-Teil (was ist das eigentlich? Klingt wie Synthi, aber der wurde angeblich ja nicht eingesetzt).

Platz 10: Sheer Heart Attack: Punk pur. Etwas penetranter Refrain und penetrant pfeifende Gitarren, aber kompromisslos schnell.

Platz 9: All Dead, All Dead: Mir persönlich eine etwas zu fröhliche Melodie für ein Abschiedslied, auch für eine Katze, aber schöne Melodie, ein tolles Solo und eine schöne Klavier-Intro und schöne Klavier-Zwischenspiele. Interessant die eher verspielte Klavierbegleitung und dagegen die sehr harten und straighten Bass und Drums. Balladen begleitet man ja oft anders…

Platz 8: Who Needs You: Nette Idee, die Instrumente / Gesang auf die Kanäle zu verteilen. Netter Akustik-Song mit schönen Percussions. Teils – vor allem Freddies „Einwürfe“ außerhalb der Gesanglinie – aber sehr kitschig. Es gibt einfach bessere Stücke auf dem Album.

Platz 7: It’s Late: Schöner klassischer Rocker mit tollem Mittelteil. Insgesamt aber etwas lang.

Platz 6: We Will Rock You. Hymne, total überhört, aber immer wieder großartig. Und der erste Song, den mein Sohn mit 5 Jahren an den Drums konnte

Platz 5: We Are the Champions: Überhörte Hymne. Aber in fast 40 Jahren ist es niemandem gelungen, ein besseres Stück für jede Form von Sieg zu schreiben.

Die Plätze 1-4 liegen ganz dicht beieinander….:

Platz 4: Sleeping on the Sidewalk: Klingt wie live aufgenommen und wenig bearbeitet. Schönes Stück bluesig angehauchten Rocks, schöne Atmosphäre.

Platz 3: Fight from the Inside: Ich mag diese coolen Roger-Songs mit dem schleppenden Rhythmus ja und die Riffs, die hier besonders ausgefeilt und „mehrdimensional“ sind. Auch wenn im Refrain Gesang, Gitarre und Bass sehr parallel spielen.

Platz 2: My Melancholy Blues: Mercury ist einfach in allen musikalischen Stilen stilsicher und zu Hause. Was für eine Atmosphäre!

Platz 1: Spread Your Wings: Einer der besten Songs aus Johns Feder. Live auch großartig. Schwer zu sagen, was genau so großartig ist, aber irgendwie passt alles….

So, nachdem nur noch ein Album vor mir liegt zum Abstimmen: Ich habe so viel Queen wie nie gehört beim Abstimmen. Ich habe vieles neu entdeckt. Danke, Hasenkönig, für die Mühen – solche Abstimmungen sind toll!
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 15.12.2013 16:09 
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Jazz
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Dieses Album steht bei mir nicht so hoch im Kurs. Und gerade deshalb freue ich mich dann besonders wenn ich die Songs höre, denn sie sind noch vollkommen unverbraucht. Ähnlich wie bei ''The Game'' kann ich nichtmal genau sagen warum das Album so selten läuft.

11: Get Down Make Love: Ich mag den verruchten Gesang von Freddie eigentlich und die Gitarren sind auch nicht schlecht. Der Mittelteil ist mir aber zu abgefahren.

10: We Will Rock You: Völlig überhört und abgenutzt bei mir. Zweifelsohne ein wichtiger Song für den Bekanntheitsgrad der Band. Wann hat man Queen davor so eintönig gehört? Brians Einsatz ist weiterhin verdammt cool.

9: All Dead, All Dead: Hier mag ich Brians Stimme. An sich ein nettes Stück für zwischendurch und ehe man sich versieht ist es auch schon vorbei.

8: Fight From The Inside: Ich mag Rogers Riff - Monster. Wieder ein Song mit schwerer, einprägsamer Gitarre mit Rog am Mikro. Gefällt mir.

7: Who Needs You: Einfach ein schöner Song. Mir gefällt das leicht karibische Flair des Songs, besonders die Stelle ''Making one step forward, taking two steps back''. Wieder ein lockerer Deacon Song.

6: Sleeping On The Sidewalk: Guter Blues Rocker mit Brian als Sänger. Bei mir noch vollkommen unverbraucht.

5: Sheer Heart Attack: Ja, hier kracht es gewaltig. Kann verstehen wenn der Refrain nervt, aber ich finde den Song klasse. Vor allem live mit sehr viel Power. Zwischendurch könnte man meinen die Anlage gäbe den Geist auf, ehe der Song wieder voll loslegt.

4: We Are The Champions: Wahrlich ein großer Song, der auch viel zum Image der Band beigetragen hat. Sicherlich auch überhört, aber wesentlich unverbrauchter als ''Rock You''. Sorry an alle die gegen das Konzertende sind, aber ''Champions'' gehört da einfach hin und das soll auch so bleiben. :P

3: It's Late: Ein richtiger Kracher! Vielleicht etwas zu lang geraten, ist dies der eigentliche Höhepunkt des Albums, der es bei mir trotzdem nicht auf Platz 1 schafft. War lange Zeit mein absoluter Liebling.

2: Spread Your Wings: Ist wohl Johns bester Song. Fast jeder konnte sich bestimmt schonmal mit der Figur im Song identifizieren. Außerdem toll zum mitsingen, dementsprechend live auch immer ein Erlebnis. Freddies Gesang ist hier besonders rau.

1: My Melancholy Blues: Tolle Atmosphäre. Man stellt sich eine einsame Person vor die in einer Kneipe singt, ehe sie geschlossen und die Person rausgeworfen wird. Ein Geniestreich von Mercury. Stellt den krassen Kontrast zu krachenden ''It's Late'' dar und setzt dem Ganzen genau deshalb die Krone auf.
It ain't over till it's over


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BeitragVerfasst: 29.12.2013 23:56 
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Innuendo
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News of the World... ein schönes Album... wird mir schwer fallen:

Platz 11 - 1 Punkt: Fight from the inside: ein verzichtbarer Roger-rocker, der auch irgendwie planlos und nicht zuendegedacht wird... könnte ich gut und gern drauf verzichten.

Platz 10 - 2 Punkte: my melancholy blues: Eigentlich nett und auch ein weiteres, unerforschtes, Genre für Queen... Jazz... auch wenn der Titel "Blues" beinhaltet, es ist eher ein Bar-Jazz stück... meiner Ansicht nach... das nächste Queen-album hieß und heißt "jazz", dafür ist kaum Jazz zu verzeichnen... Queenlogik... meine Fresse... viel zu viel Geschreibsel für ein Stück, was mir am Arsch vorbeigeht...

Platz 9 - 3 Punkte: Sleeping on the Sidewalk: hier hat man nun Blues, dafür singt Brian was von einer Trompete... eher ein Jazz instrument... AAAAAARGH... ich dreh durch. Auch dieses Stück, trotz seines Jam-session-charakters, ist eines jener Stücke, bei denen ich mir gut und gern schon mal nen Kaffee aufsetze oder pinkeln gehe...

Platz 8 - 4 Punkte: We will rock you: totgeglaubte leben länger, totgenudelte anscheinend auch. War früher mein Lieblingssong von Queen. Damals war ich allerdings 6 Jahre... Es wäre Unsinn dieses Stück zu verreißen... jedoch empfinde ich es als Beleidigung, wenn man Queen exklusiv und allein mit diesem Song verbindet (soll ja vorkommen)... als ob Queen nicht ein paar Jahre zuvor so Sachen wie "Bohemian Rhapsody" rausgehauen hätten...

Platz 7 - 5 Punkte: Sheer heart attack: herrlich aggressiv und voll auf die Nuss... wie Punk zu jener Zeit... herrlich nervig nach ner Zeit... kann einem tierisch aufn Sack gehen die Nummer... genau wie Punk...

Platz 6 - 6 Punkte: Get down, make Love: entgegen der anderen Menschen, bin ich durchaus freundlich mit diesem Song... mysteriös und irgendwie finster... I like!

Platz 5 - 7 Punkte: We are the champions: handwerklich ein Meisterwerk sondergleichen. Komposition und Arrangement ist unschlagbar... leider zu oft gehört, leider zu oft gegrölt, leider zu oft gegrölt gehört...

Platz 4 - 8 Punkte: Who needs you: auch diese Stilsitik ist im Queenuniversum recht unerforscht gewesen und seither auch geblieben. Wirklich fantastisch! Wie Brian die Songs so, scheinbar, mühelos 'illustriert'... herrlich!

Platz 3 - 9 Punkte: Spread your wings: Komisch, eigentlich ein ziehmlicher Knaller und ein Song, der auf jedem Konzert gespielt werden sollte (auch bzgl. Mitsingen d. Publikums)... wurde aber irgendwann nicht mehr... schade eigentlich... wunderbare Nummer eigentlich...

Platz 2 - 11 Punkte: All dead all dead: eigentlich nur wegen dem Instrumentalteil, der mich jedes mal positiv überrascht... als ob ich es vergessen hätte, dass der Gitarrenpart so unfassbar schön ist... die Gänsehaut erwischt mich regelmäßig...

Platz 1 - 13 Punkte: It's Late: Ich mag die Queen nummern, die ein wenig ausufender sind... und It's late ist eine davon. Desweiteren hat sie eine sehr schöne Dynamik-Spannweite. Von sehr klein und harmlos bis monströs ist eigentlich alles dabei... inkl. dem ach-so-schrecklichen Mini-Drumsolo...
sehr fein, herr Taylor!
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BeitragVerfasst: 30.12.2013 23:17 
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We Will Rock You scheint ja eine Einstiegsdroge zu sein - Mika war 5, als er das Stück rauf und runter hörte. Das lässt hoffen :D
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BeitragVerfasst: 15.01.2014 00:08 
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Soooo, weiter gehts!
Auch ich muss sagen, dass es nicht unbedingt zu den von mir am häufigsten gehörten Alben gehört und es ist auch keiner meiner Lieblinge. Dennoch gibt es auch hier ein paar tolle Stücke. Leichter als bei "A day At The Races" wird mir die Bewertung hier aber definitiv fallen :wink: .

11. Fight From The Inside: Eigentlich ein ganz cooles Stück, aber ich muss gestehen, dass ich es oft überspringe. Irgendwie nix Besonderes und manchmal nervt es auch.

10. Get Down, Make Love: Bin ich auch nie richtig warm mit geworden... Freddies Gesang ist hier wirklich super, aber der Song geht mir schnell auf die Nerven. Platz 11 und 10 könnten evtl. auch ausgetauscht werden, aber ich lasse es mal so stehen.

9. We Will Rock You: Ja, es ist cool! Keine Frage! Aber nicht mehr, nachdem es, seit ich denken kann, auf JEDER Party als das obligatorische Stück von Queen herangezerrt wird. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Dafür kann der Song nix, ist aber nun mal so :wink: .

8. All Dead, All Dead: Auch so ein Titel, der mich schnell mal nervt. Hier seht ihr jetzt wirklich, dass es sich um kein Lieblingsalbum handelt. Ich finde die Nummer einfach zu langweilig... nichtssagend. Nee, nicht wirklich mein Ding.

7. Sleeping On The Sidewalk: Lässige Nummer, die gut nebenbei laufen und auch ein entsprechendes Fußwippen provozieren kann. Ich mag den Song ganz gern, aber mehr auch nicht.

6. It's Late: Find ich gut und lasse ich gerne laufen. Nervfaktor eigentlich gleich 0, aber doch, wie schon oft gesagt wurde, etwas zu lang. Trotzdem eine rundum gute Nummer!

5. Sheer Heart Attack: Was ist da los? Ich bin eigentlich überhaupt kein Punkfan, aber dieser Song hat es mir von Anfang an angetan (3x "an-" :shock: ). Ich mag das Tempo und ja, ich mag auch die penetranten, nervigen Parts. :mrgreen:

4. We Are The Champions: Auch diesen Song hat man natürlich eigentlich viiiiiel zu oft gehört. Im Gegensatz zu WWRY hat er sich bei mir aber noch nicht so abgenutzt. Sing ich bei Veranstaltungen aller Art immer noch gerne mit und habe hier noch nicht verdrängt, was für ein toller Song es eigentlich ist :wink: .

3. My Melancholy Blues: Herzzerreißend... und wunderschön! Ich stelle mir Freddie hier genauso wie bereits beschrieben vor: Allein auf einer kleinen Bühne in irgendeiner Jazz-Kaschemme, nachdem die Gäste schon alle nach Hause gegangen sind. Atmosphärisch total dicht und ein großartiger Freddie. I LIKE!!

2. Who Needs You: Ooooh ja, Platz 2. Ich weiß es auch nicht, Leute, aber ich habe den Song von dem Moment an, als ich ihn das erste Mal hörte, in mein Herz geschlossen. Hat wahnsinnig viel Flair und macht einfach richtig Laune!

1. Spread Your Wings: Keine Überraschung. Auch dies ein Liebling von Beginn an. Rundum stimmig, großartig, faaaaantastisch! :D


2 x Deacon an der Spitze. Ich bin gerade doch etwas von mir selbst überrascht! Da sieht man mal, dass es sich doch lohnen kann, seinen Geschmack mal etwas genauer zu beleuchten. :P


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BeitragVerfasst: 15.01.2014 10:37 
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MissFahrenheit hat geschrieben:
2 x Deacon an der Spitze. Ich bin gerade doch etwas von mir selbst überrascht! Da sieht man mal, dass es sich doch lohnen kann, seinen Geschmack mal etwas genauer zu beleuchten. :P


Definitiv! Ich sage ja, man lernt seuinen Geschmack nochmal besser kennen (auch wenn vieles natürlich Momentaufnahmen sind und man sich in 1 Jahr evtl. wundert, wieso man so und nicht anders geurteilt hat.

Deacon an der Spitze ist in der Tat ungewohnt (bei der bandinternen Konkurrenz), aber ich sage es ja immer wieder, dass Bassisten toll sind :mrgreen:
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BeitragVerfasst: 15.01.2014 13:44 
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Ja, spannende Sache! Auch die anderen Bewertungen zu lesen macht Spaß und lässt einen gewisse "Abneigungen" hin und wieder nochmal überdenken. :)


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BeitragVerfasst: 28.01.2014 21:21 
Sheer Heart Attack
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So, meine letzte Abstimmung.

Platz 11 - Sleeping on the Sidewalk
Lahm, öde, melodielos. Ne, stimmt nicht. Hat ja eine Melodie, aber eben eine schlechte. Seltsam, warum May regelmäßig so dermaßen ins Klo gegriffen hat und die anderen drei nix dagegen unternommen haben.

Platz 10 - Fight from the Inside
Nur unwesentlich besser, aber wenigstens mit einem kleinen bißchen Taylor-Charme. Insgesamt aber auch ein absolutes Skip-Lied.

Platz 9 - Sheer Heart Attack
Auch nicht gut und sogar mitunter nervig. Würde ich auch in 9 von 10 Fällen skippen.

Platz 8 - Get down, make love
Das nächste nicht gute Lied. Ziemlich öde, für eine Mercury-Nummer sogar krass schlecht. Würde ich wahrscheinlich in 8 von 10 Fällen skippen.

Platz 7 - It's late
Leider keine gute Melodie oder sonstwie irgendetwas, was mir was geben könnte. Zwar auch nicht richtig übel, aber wer will schon über 6 Minuten ein nicht richtig übles Lied anhören? In 8 von 10 Fällen wird geskipped.

Uff, jetzt isses langsam geschafft und es macht sich endlich wieder das wohlwollende Queen-Feeling in mir breit.

Platz 6 - We will rock you
Nach heutigen Maßstäben absoluter Mist. Würde das Lied normalerweise in 10 von 10 Fällen skippen, einfach weil es nervt, keine Melodie hat und irgendwie nervt und zudem keine Melodie hat, während es nervt. Aber: als Steppke fand ich den Song geil. We will rock you, das stand für Queen wie sonst lediglich We are the Champions. Auswendig gelernt (mein Gott, wie kompliziert dieser Refrain aber auch war) und mitgegrölt. Hier sorgt die Nostalgie für die höhere Einstufung. Mit Genuss hören? Neeee, auf keinen Fall. Aber warme Erinnerung hervorrufen beim Hören? Jaaaa, auf jeden Fall und immer wieder. Ich kann dieses Lied deshalb einfach nicht schlecht bewerten. Ist also eine Mischung aus scheiße (heutige "objektive" Sicht) und geil (damalige "subjektive" Sicht).

Platz 5 - Spread your Wings
Ist ja sehr beliebt die Nummer. Und damals fand ich es auch richtig gut. Heute mag ich das Lied immer noch ganz gerne, bis auf den etwas sehr abgegriffenen Refrain. Feine Nummer.

Platz 4 - All dead, all dead
Eine sehr melancholische Nummer, obwohl sie zwischendurch recht beschwingt daherkommt, was so gar nicht zum Text passen mag und deshalb irgendwie gerade passt. Zwar kein Meilenstein, aber für May doch schon eine erfreuliche Nummer.

Platz 3 - Who needs you
Ich mag die Deacon-Nummern meistens einfach richtig gerne. Diese Leichtigkeit und das Feel-good-Feelings-Gefühl-Feeling, das bereitet mir Plaisir. Hehe. Bei allen psychischen Problemen die der Kerl hatte, in seiner Musik wirkte alles immer so leicht und natürlich. Gutes Lied.

Platz 2 - My Melancholy Blues
Ja, genau. Das ist so gar nich mein Genre. Jazz/Blues/Bar/Impro/Geklimper. Aber wo ein musikalisches Wunder auftaucht, kann Freddie Mercury nicht weit sein. Der Typ holt mich auch bei diesem Lied ab. Musikalisch wieder ein Geniestreich. Sehr starke Melodie und gigantische Atmosphäre. Wie gesagt nicht mein Genre, deshalb kein Übersong für mich. Aber nahe dran.

Platz 1 - We are the Champions
Klar, schon unendlich oft gehört und genauso oft selbst gegrölt. Dadurch gibts beim Konsum dieses Liedes nicht mehr sonderlich viel Neues zu entdecken. Aber wenn es eine zeitlose Hymne gibt, die jeder kennt und mitsingen kann, dann We are the Champions. Für mich eines der wichtigsten Lieder der Musikgeschichte. Steht auf einer Stufe mit allen meinen eigenen Kompositionen (hehe, kleiner Witz zum Abschluss). Ich finde die Melodie nach wie vor großartig, die Attitüde und den Ausdruck unschlagbar und das Werk in seiner Bedeutung innerhalb der Musikhistorie nahezu unerreicht. Ein Lied für die Ewigkeit. Queen are the Champions (genau genommen Freddie Mercury).

So, das war meine letzte Wertung. Ich werde die Rankings sukzessive abarbeiten. Und dann gibt's ne Überraschung. :D


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BeitragVerfasst: 28.01.2014 23:22 
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Kaninchengraf hat geschrieben:
Bei allen psychischen Problemen die der Kerl hatte


Was meinst Du damit? (Ich bin zwar großer Fan der Musik, aber ich lese nicht alles ünber die Band, daher weiß ich manches nicht...)
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 29.01.2014 21:55 
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Kleiner Tipp von mir an Dich, lieber Kaninchengraf: versuch mal die Floskel "keine gute Melodie" zu vermeiden. Umschreib es irgendwie anders... es wäre so, als würde ein Gourmet-kritiker sagen: "dieses Gericht hat keine guten Kartoffeln... "

ist halt an sich kein Problem, aber ich hab das jetzt so häufig schon von Dir gelesen und hab mir den Kommentar bislang immer verkniffen... jetzt musste er einfach raus... sorry :D :D
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BeitragVerfasst: 29.01.2014 22:24 
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Hehe, ich merke, dass das in Dir schon länger gebrodelt hat und Du fürchtetest, ich könnte mich angemacht fühlen, weswegen Du das länger geschluckt hast und nun nicht anders konntest und dabei aber nun einen sehr freundlichen Ton anschlägst. Ist tatsächlich kein Problem, Du kannst mich auch gerne härter rannehmen. :D

Jedoch in diesem Fall:
Ich verstehe weder den Hinweis an sich noch den Kartoffel-Vergleich. Wenn ich schreibe, dass ein Lied keine gute Melodie hat, dann bezieht sich das natürlich ausschließlich auf meine subjektive Wahrnehmung. Ich dachte, das sei in einem Bewertungs-Thread ohnehin klar und müsste nicht in jedem Satz wiederholt werden.

Ob eine Melodie im Allgemeinen gut oder schlecht ist, ist selbstredend nicht objektiv messbar und sowieso bei einer subjektiven Bewertung komplett unerheblich. Und wenn auf der Erde alle außer mir eine Melodie gut finden, dann habe ich dennoch recht, wenn ich sage, dass die Melodie scheiße ist (ich ergänze extra: in meinen Ohren).

Damit will ich Dich freilich nicht ärgern.

Vielleicht kannst Du mir nochmal erläutern, was Dich denn genau an der Formulierung stört. Wenn ich das dann nachvollziehen kann, bin ich gerne bereit, Rücksicht zu nehmen.

Wenn nicht, dann werde ich natürlich weiterhin davon schreiben, dass ein Lied keine gute Melodie hat, weil das einfach nach meinem Empfinden die reine Wahrheit ist. Weshalb sollte ich das verklausuliert umschreiben oder euch diese persönliche Einschätzung gar vorenthalten?

Also, lass hören, lieber David. :D :D


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BeitragVerfasst: 30.01.2014 20:15 
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Wenn man Musik ganz weit auf seine absolut grundlegenden Pfeiler runterrechnet, gibt es 3 Dinge, ohne die Musik nicht auskommt:

- Melodie
- Harmonie
- Rhythmus

Alle drei Begriffe hat man schon mal gehört und wirken auf den ersten Blick reichlich profan, aber das Gebilde Musik, ist letzlich nichts anderes, als diese 3 Dinge.
Ein einzelner Ton ist nichts Wert, wenn es nicht mindestens einen zweiten gibt, der mit dem ersten in einem gewissen Verhältnis steht. Sobald zwei töne auf einem Klavier hintereinander gespielt werden, hat man einen ersten Ansatz, wo die Reise hingeht: wir haben in etwa die Vorstellung in welchem Tempo diese zwei Töne gespielt worden sind (wobei eine definitive Referenz in Form eines Pulses sicherlich mehr Wert ist, als bloß zwei hintereinander gespielte Noten) und wir können schon den ersten Ansatz einer Melodie ausfindig machen. Wenn jetzt dazu z.B. ein Dreiklang gespielt wird, wissen wir auch in welchem tonalen Zusammenhang die beiden Töne stehen... wenn man dies nun weiterführt, hat man ein - zugegebenermaßen aufs Nötigste reduzierte - Musikstück. Und hier ist noch nicht mal die Rede davon, ob dies 'wohlklingend' (konsonant) oder weniger 'wohlklingend' ist (dissonant). Worauf ich eigentlich hinaus möchte: eine 'gute Melodie' ist absolut bedingt davon, was die Harmonie und die rhythmische Komponente dazu beiträgt. Sie losgelöst vom Rest zu betrachten funktioniert sicherlich wunderbar, aber wäre es nicht wesenlich interessanter herauszufinden: was macht diese Melodie zu einer 'schlechten' Melodie? Und ist es wirklich die Melodie? Oder nicht doch der Hintergrund bzw. der Zusammenhang?
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BeitragVerfasst: 30.01.2014 21:46 
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Wo hast Du das denn abgeschrieben? :D

Ne, im Ernst. Deine Ausführungen mögen ja von tiefem Musikverständnis zeugen, ich verstehe aber nicht, was Du mir damit sagen willst.

Wenn ich mit meiner Tochter am Glockenspiel sitze und mit einem Klöppel "Alle meine Entchen" spiele, dann habe ich da keine Akkorde/Harmonien sondern lediglich eine simple Tonfolge in einem bestimmten Rhythmus. Diese Tonfolge hat für mich eine Melodie. Dass man diese Tonfolge noch anders empfinden kann, wenn man da Akkorde drunterlegt, das mag sein. Interessiert mich jedoch nicht, zumal ich ohnehin durchaus unterscheiden kann zwischen Harmonien/Akkorden und Tonfolge. Die Harmonien können toll sein, während die Melodie der Tonfolge öde ist (im Sinne von "finde ich").

Was ist jetzt das Problem, wenn ich sage, eine Melodie ist Mist? Wo ist der Zusammenhang zu Deinen Ausführungen? Wieso soll ich da einen umständlichen Exkurs in Richtung Musiktheorie machen und mir eine aufwändige Definition von "Melodie" überlegen, wenn es sich schlicht und ergreifend um mein subjektives Empfinden handelt? Das kann man wissenschaftlich und theoretisch noch so sehr auseinanderpflücken, die Praxis (nämlich meine Meinung) bleibt davon vollkommen unbeleckt.

Vielleicht gelingt es Dir in weniger intellektuellen Worten, mich abzuholen. Ich habe nämlich wie gesagt keineswegs verstanden, was Du mir mit dem Text sagen willst.

Um noch die Frage zu beantworten, was eine Melodie zu einer schlechten Melodie macht: Wenn mir die Melodie nicht gefällt, ist sie schlecht. Ganz einfach. Hier nun tiefer zu bohren, ist völliger Mumpitz. Man kann höchstens empirisch untersuchen, welche Merkmale häufig übereinstimmen, wenn einem Melodien gefallen und daraus Wahrscheinlichkeiten für Wohlgefallen bei Erfüllung dieser Merkmale ableiten. Aber das erklärt auch nicht, WARUM einem diese bestimmten Merkmale gefallen. Kannst Du mir erklären, warum Dir Schokolade schmeckt (oder irgendetwas anderes, was Dir eben mundet)? Wirklich erklären? Und nun komme mir niemand mit irgendwelchen Glückshormonen, die da anscheinend freigesetzt werden. Das hat nichts mit dem Geschmack zu tun sondern höchstens etwas mit dem anschließenden Wohlbefinden. Stecke eine 10-fache Dosis dieser Hormone in einen Hundehaufen und überprüfe mal, ob Dich dessen Verzehr geschmacklich befriedigt. Ich vermute, ich kenne die Antwort. Nein, keine Pseudo-Antworten wie "weil es süß ist" (nächste Frage: warum schmeckt Dir Süßes?) sondern bitte wirklich erklären! Warum schmecken einem bestimmte Dinge so super gut und andere gar nicht? Der Mensch neigt dazu, alles erklären zu wollen und wissenschaftliche Maßstäbe anzulegen, auch bei Dingen, die über seinen Verstand gehen.
Worauf ich hinaus will: Es besteht keine Notwendigkeit, erklären zu müssen, warum einem eine Melodie gefällt oder nicht. Einfach deshalb, weil es nicht möglich ist. Bei "Geschmack" ist letztlich jede Einschätzung zu 100% subjektiv und dadurch auch nicht anfechtbar im Sinne von "falsch".

Klar, in einem Musikforum muss diskutiert werden. Und ich selbst suche gerne "Erklärungen", warum mir etwas gut gefällt und warum nicht. Dabei greife ich auch auf Aussagen zurück wie "super Gitarren, toller Sound, sehr atmosphärisch, gute Melodie, krasse Stimme, etc.". Warum ich das aber alles so empfinde, ist mir unmöglich zu sagen. ES IST EINFACH SO!

So, liest eh keiner mehr.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: 31.01.2014 01:01 
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Ich kriege einfach Pickel bei Aussagen, wie "schlechte Melodie"... wenn ich das so sage, dann ist das wohl so...
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