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BeitragVerfasst: 10.12.2013 21:03 
Sheer Heart Attack
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Bitte die folgenden Lieder in eine Reihenfolge bringen:


01. Innuendo [Mercury/Taylor] – 6:31
02. I’m Going Slightly Mad [Mercury] – 4:22
03. Headlong [May] – 4:38
04. I Can’t Live with You [May] – 4:33
05. Don’t Try So Hard [Mercury] – 3:39
06. Ride the Wild Wind [Taylor] – 4:42
07. All God’s People [Mercury/Moran] – 4:21
08. These Are the Days of Our Lives [Taylor] – 4:15
09. Delilah [Mercury] – 3:35
10. The Hitman [May/Mercury] – 4:56
11. Bijou [May/Mercury] – 3:36
12. The Show Must Go On [Deacon/May/Mercury/Taylor] – 4:35


Die Punktevergabe:
Platz 12 - 1 Punkt
Platz 11 - 2 Punkte
Platz 10 - 3 Punkte
Platz 9 - 4 Punkte
Platz 8 - 5 Punkte
Platz 7 - 6 Punkte
Platz 6 - 7 Punkte
Platz 5 - 8 Punkte
Platz 4 - 9 Punkte
Platz 3 - 10 Punkte
Platz 2 - 12 Punkte
Platz 1 - 14 Punkte

Klar, bei einzelnen Liedern ist es noch schwerer als bei ganzen Alben. Hier kann die Reihenfolge sicher noch stärker von Tag zu Tag schwanken als bei den Alben. Dennoch: Bauchmenschen sollen auf ihren Bauch hören, Kopfmenschen auf ihren Kopf und Fußmenschen auf ihren Fuß! Lasst euch von eurem Gefühl leiten und versucht euch auf eine eindeutige Rangfolge festzulegen.

Viel Spaß!


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BeitragVerfasst: 12.12.2013 00:12 
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Innuendo
Innuendo

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Das Album hatte ich mir am Tag des Erscheinens geholt. Schon das Cover begeisterte und nach dem von einigen Perlen abgesehen eher mäßigen Vorgänger liegt nun ein Meisterwerk vor, auch wenn auch hier einige überflüssige Songs drauf sind. Die ganze Stimmung ist irgendwie gedrückt und melancholisch, aber auch stark (also im Sonne von drückt Stärke aus). Wie auch immer – here are my results:

Platz 12: Delilah: An sich ein überflüssiger Song. Aber auch schräg, seiner Katze ein Lied zu schreiben, und angesichts der Situation nimmt man den Song halt hin und sieht die Anwesenheit auf dem Album nach, auch wenn der Song nicht einmal eine Meisterleistung ist.

Platz 11: I Can’t Live with You: Puh, was für ein Kitsch, vor allem in der Bridge, im Refrain und im C-Teil. Also eigentlich überall außer in den Strophen….

Platz 10: The Hitman: Der obligatorische Rocker. Nix Besonderes, im Vergleich zu den anderen Songs fällt er ab und zieht sich am Ende etwas.

Platz 9: I’m Going Slightly Mad: ich werde mit dem Song nicht warm. Vielleicht wegen der monotonen Begleitung. Im Angesichts des Todes so einen Text und so ein – geniales – Video zu bringen, ist bewundernswert, aber ich mag den Song trotzdem nicht. Nennt mich herzlos, aber es ist so.

Platz 8: Headlong: Der erste Klassik-Rocker des Albums. Die Gitarren klingen etwas synthetisch. Hier experimentiert Herr May schonmal mit den runtergestimmten Gitarren, die heute im Metal gang und gäbe sind. Haha, und endlich mal wieder ein echtes Klavier, wenn auch nur als „Bassverstärker“. An sich eine nette Nummer, aber gegen die starke Konkurrenz kommt es nicht an.

Platz 7: All God’s People: Der erste Song der B-Seite (damals musste man noch 1,5 Opener komponieren). Schräg, extravagant und nach Jahren mal wieder Gospel. Hat auf dem Album aber starke Konkurrenz, die mir mehr gibt.

Hier ist nun ein großer Schnitt – jetzt kommen die Übersongs….

Platz 6: Don’t Try so Hard: Ein sehr sehr sehr guter Platz 6! Eine der Perlen des Albums, die zwischen Epen und den „Abschiedssongs“ irgendwie leicht untergeht. Melancholisch, aber auch erhaben. Toller Bass, tolle Gitarren, toller Gesang.

Platz 5: Bijou: Wunderschöne Gitarrenmelodie, sphärische, harmonisch spannende Begleitung. Ein echtes Schmuckstück.

Platz 4: Days of Our Lives: Roger war kompositorisch in Hochform. Eine wunderschöne Nummer, und alte Säcke wie ich singen den Text inbrünstig mit. Live 2005 der atmosphärisch dichteste Song auf dem Konzert.

Platz 3: Ride the Wild Wind. Ich sehe die verwunderten Blicke schon vor mir. Aber diese coolen Roger-Nummern sind toll. Atmosphärisch dicht, treibend, düster mit tollem Instrumentalbereich. Ganz große Nummer. Und schön, Roger mal wieder am Queen-Mikro zu hören, auch wenn er nur ein paar Einwürfe singt.

Platz 2: The Show Must Go On: Freddies Lebensmotto. Tolle Komposition, die sich langsam zu einem Bombast-Stück entwickelt und noch einmal alles enthält, was Queen so einmalig macht. Freddies Abschied für die Massen (Was It All Worth It kennt wohl außer den „richtigen“ Fans kaum einer…).

Platz 1: Innuendo: Komplex. Eines der 4-5 Überwerke der Band. Düster, eindringlich, dann leicht verspielt, erhaben-getragen, furios-kraftvoll. Selten so viele Stimmungen so intensiv in einem Song erlebt.
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es ist nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt... (Die Ärzte)

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BeitragVerfasst: 12.12.2013 00:18 
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Jazz
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Dann will ich hier mal den Anfang machen. Hier fällt mir das ganze so schwer wie bei keinem anderen Album, denn es handelt sich um meinen absoluten Liebling.

12: Delilah: Die meisten können diesem Song wohl gar nicht abgewinnen. Auch ich setze ihn auf den letzten Platz, finde den Song an sich allerdings ganz witzig. Und wer kann schon von sich behaupten eine Katze auf der Gitarre nachgespielt zu haben?

11: I Can't Live With You: Eigentlich finde ich den Song gar nicht schlecht. Allerdings kommt er nicht so richtig aus dem Quark. Klingt irgendwie wie mit angezogener Handbremse gespielt.

10: The Hitman: Gehört zu den härtesten Stücken der Band überhaupt. Ich verstehe den Song immer als Trotzreaktion von Freddie. Seine Stimme gefällt mir hier leider nicht so sehr.

9: All God's People: Der Song ist in den letzten Jahre ziemlich gewachsen. Ein überbleibsel aus ''Barcelona''. Sehr kraftvoller Gesang von Freddie. Der Mittelteil gefällt mir.

Nun wird es schon extrem hart für mich und teilweise sind die Entscheidungen einfach aus dem Bauch heraus.

8: Ride The Wild Wind: Toller Kontrast zwischen der schnellen Melodie und dem tiefen, langsamen Gesang Freddies. Die Einwürfe von Roger und Brian passen zum Song, ebenso wie die quietschenden Reifen, obwohl ich eigentlich kein Fan von solchen Sachen bin. Sehr Atmosphärisch der Song

7: Bijou: Hier tauschen Gesang und Gitarre die Parts. In der richtigen Stimmung kann ich hier schonmal eine tierische Gänsehaut bekommen. Sehr einfühlsam von Brian gespielt und gebrächlich, gefühlvoller Gesang von Freddie.

6: I'm Going Slightly Mad: Ein Song voll tragischer Ironie. Auch das Video zeigt das Freddie seinen Humor nicht verloren hat. Die tiefe Stimme gefällt mir ausgesprochen gut.

5: Headlong: Typisch May Rocker in ''Hammer To Fall'' Manier. Lustiges Video das nach einer Menge Spaß aussieht. Einer der wenigen Songs wo man meinen könnte es sei alles in Ordnung.

4: Don't Try So Hard: Herzzerreißend vorgetragen, dazu ein tolles Solo von Brian. Hat Freddie jemals höher gesungen? Sehr traurig, aber gleichzeitig auch Lebensbejahend.

3: These Are The Days Of Our Lives: Eines von Rogers Meisterwerken. Klasse Arbeit die er da leistet. Die Red Special jammert wieder und das Ende kann einen zu tränen rühren, gerade in Verbindung mit dem Video.

2: The Show Must Go On: Ein wahrlich großes Werk und der Abschied einer großen Band und gleichzeitig eine großartige Ankündigung. Selten hat Brian so toll gespielt wie auf diesem Album, insbesondere bei diesem Song. Dazu eine von Freddies besten Gesangsleistungen. Ein gewaltiges ''Show'' und krachende Drums beenden den Song dann entsprechend.

1: Sowas kann nur Innuendo toppen. Für mich DER Queen Song schlechthin und auch das beste Video der Band. Ein klasse Intro das einen sofort packt und dann das prägnante Riff. Dazu der der ruhige und tapfere Mittelteil. Die Vorhänge die am Ende des Videos wieder schließen passe Wunderbar zu diesem großen Song. Hut ab!
It ain't over till it's over


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BeitragVerfasst: 17.12.2013 22:05 
Sheer Heart Attack
Sheer Heart Attack

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Platz 12 - The Hitman
Da soll Mercury mitgeschrieben haben? Unmöglich. Völlig lahmes, unspektuläres Langweiler-Lied. Klarer Tiefpunkt des Albums.

Platz 11 - Headlong
Wie meistens die Queen-Seite, die mir überhaupt nicht liegt. Ödes Lied, aber immer noch besser als The Hitman.

Platz 10 - I Can't Live With You
Najase, auch nicht so prall. Bei dieser Art von Lied muss eine zündende Hookline am Start sein. Die fehlt hier leider völlig. Refrain hat Nervcharakter. Von wem ist denn das? Von May. War ja klar jewesen.

Platz 9 - Bijou
Manch einen mag dieses zugegebenermaßen sehr atmosphärische Gedudel zu Tränen rühren, mich langweilt es nur. Naja, fast. In der hintersten Ecke meiner Hirnrinde (und mein Gehirn hat wegen der immensen Größe tiefe Ecken) regt sich manchmal ein klitzekleiner Zipfel Gefühl. Aber nur manchmal und nur ganz leicht. Gesangspassage zudem öde. Nennt mich herzlos, aber nennt mich keinen Lügner.

Platz 8 - Delilah
Vor 5 oder 6 Jahren war dies im Grunde mein Queen-Hass-Lied. Auf einer Stufe mit Cool Cat und Stone Cold Crazy (beides Lieder, die keiner mit auch nur ein wenig Musikverständnis - oh, ich beende des Satz besser nicht (ist ja auch nicht ernst gemeint)(())()). Das hat sich dramatisch geändert. Dieses wahnsinnige Meeoow finde ich zwar immer noch nervtötend, aber irgendwie hat mich da inzwischen die Faszination des Ekels gepackt. Richtig lustig isses. Und die Melodie ist eigentlich auch gar nicht so scheisse.

Platz 7 - Ride The Wild Wind
Eigentlich ein ganz nettes Liedchen mit feiner Atmosphäre. So richtig packts mich aber auch nicht.

Platz 6 - Innuendo
Sehr gut gefällt mir die düstere Atmosphäre. Gesang, Instrumentierung, atmosphärtechnisch (hehe) richtig gut. Für mich trotzdem schwer nachvollziehbar, warum so viele bei dem Lied so steil gehen. Wahrscheinlich sind den meisten Leuten gute Melodien nicht so wichtig oder sie bekommen Geld dafür, dass die das Lied so super finden. Das sind die einzig logischen Erklärungen. Wobei mich interessieren würde, wer einem denn Geld dafür zahlt, dass man das Lied gut findet.

Platz 5 - I'm Going Slightly Mad
Auch hier mag ich die Atmosphäre. Schön abgefahren. Hätte das Lied noch einen besseren Refrain, wäre es sogar richtig gut.

Platz 4 - The Show Must Go On
Das einzige Lied, das mich damals bei Erscheinen des Albums noch einigermaßen beglücken konnte. Unverständlich jedoch, warum das Lied von vorne bis hinten im Grunde aus einer Harmoniefolge besteht und im Refrain seinen Tiefpunkt erfährt. Diese "Knocking-on-Heavens-Door-Masche (übrigens ein richtiges Mistlied) kann ich echt nicht leiden. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Platz 3 - All God's People
Für mich selbst überraschend, dass dieser Gospel-Murks so weit vorne landet. Ich kann Gospel nämlich in der Regel überhaupt nicht leiden. Dieses Lied hat aber im Gegensatz z.B. zu I Can't Live With You eine zündende Hookline. Ich finde das Lied richtig gut. Das erste auf dem Album.

Platz 2 - These Are The Days Of Our Lives
Uff, fand ich das Lied damals bei Erscheinen öde. Konnte gar nichts damit anfangen. Heute gefällt es mir sehr gut. Toller Text, der mich selbst immer sehr nostalgisch werden lässt (in Bezug auf das eigene Leben, nicht in Bezug auf das Album). Trauriger Schluss beim Video. Insgesamt ein Kleinod, das man hegen und pflegen sollte. Dann bereitet es einem lange Freude.

Platz 1 - Don't Try So Hard
Das einzige Lied, das in die Nähe des Bereichs "sehr gut" gelangt. Toller Gesang, dramatische Atmosphäre, melancholische Melodie. Das gefällt mir. Für ein Queen-Album jedoch ein entäuschendes bestes Lied. Womöglich bis auf Queen I das schlechteste Beste Lied auf einem Queen-Abum.

Man merkt, dass ich nicht der größte Fan des Albums bin. Obwohl ich es eigentlich ganz gerne höre. Eine Rolle mag spielen, dass ich im Grunde keine nostalgischen Gefühle für die Scheibe hege, da ich sie wie erwähnt bei Erscheinen kennenlernen durfte und da schon eher Anti-Queen war. Ich Idiot. Dennoch, auch aus heutiger Sicht bei Bewerten der einzelnen Lieder fällt eben auf, dass mich wenig wirklich packt.

*verbeug*


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BeitragVerfasst: 17.12.2013 23:25 
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Innuendo
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Nachdem Du mir letztens schriebst, dass meine Sheer Heart Attack-Bewertung die abgefahrenste Bewertung sei, die Du je gelesen hättest (sinngemäß) freue ich mich nun, Dir dieses Kompliment zurückgeben zu dürfen :mrgreen:
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BeitragVerfasst: 18.12.2013 00:22 
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Innuendo
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Nun denn, es geht weiter:

Platz 12 - 1 Punkt: Delilah: nun ja, is schon ein wenig Panne die Nummer. Vor allem, weil's nach einem Favorit kommt und es daher wie ein krasser Tiefschlag daher kommt.

Platz 11 - 2 Punkte: I can't live with you: Komisch, dass eine Drummaschine so viel kaputt machen kann... man sollte sich die Queen-rocks version mal anhören... die rockt und macht nicht den tollen Eindruck des Eröffnungs-Trios kaputt. (Aber an sich ja gar nicht so verkehrt der Song)

Platz 10 - 3 Punkte: The Hitman: Ok, das Riff geht klar und überhaupt ist die Nummer gar nicht so scheiße, aber irgendwie ists so verkrampft und wirkt irgendwie auch lieblos...

Platz 9 - 4 Punkte: All God's People: Hm, ich mochte den Song zuletzt eigentlich ganz gern, aber der Song ist mir n bisschen zu krass am "kämpfen" mit sich selbst... als ob er sich selbst aufräumen müsste... was ihm aber bis zum ende nicht gelingt...

Ok, ab jetzt wirds relativ schwierig

Platz 8 - 5 Punkte: Don't try so hard: tolle Atmosphäre, tolle synths, schöne Chöre und Brian May spielt fein... und natürlich Freddie am Limit... aber dennoch... hmmm...

Platz 7 - 6 Punkte: Headlong: joa, groovt, macht Spaß und wurde durchs Musical auf einmal richtig populär. Wirkt fast so, als sei der Song durchs Musical zum Hit geworden... (liegt vielleicht daran, dass ich neulich auf ne Gala geschleppt wurde, wo Songs aus diversen Musicals gespielt wurde und aus WWRY wurde "Headlong" genommen... warum auch immer)

Platz 6 - 7 Punkte: Ride the Wild wind: Roger hat irgendwie ne Art, groovige Songs zu schreiben, die einen zum einen zum Tanzen anregen, aber gleichzeitig auch eine tiefe Melancholie ausstrahlen... Radio Gaga, Love on a Tightrope oder Don't loose your head wären andere Vertreter dieses Typ's

Platz 5 - 8 Punkte: I'm going slightly mad: kann mich voll und ganz mit dem Text identifizieren (aber keine Sorge, aus anderen Gründen, als Freddie zu jener Zeit!!!). Fand den Song musikalisch zwar irgendwo recht einseitig, aber das ganze hat schon irgendwas anziehendes...

Platz 4 - 9 Punkte: These are the Days of our lives: Irgendwo mächtig kitschig, aber wunderschön. Der passende Song zur Situation.

Platz 3 - 10 Punkte: Bijou: Als Gitarrist ist es vielleicht verwunderlich, dass ich ein kleines Problem damit habe, wenn sich Gitarristen aufdrängen und sich übermäßig "zur Schau stellen". In dem Fall ist das anders. Die Gitarre spricht mit mir und komuniziert mehr, als jede Textzeile könnte.

Platz 2 - 12 Punkte: The Show must go on: ist eigentlich schon ganz schön hart, wenn man sich überlegt, dass Queen mit dem typischsten Queen Song ihr (vorerst) letztes Album beschließen. Ein Song, der alles, was man Queen zuschreibt (wohlgemerkt nicht das, was Queen eigentlich sind) verbindet und brilliant einsetzt.

Platz 1 - 14 Punkte: Innuendo: wohl kaum verwunderlich. Ich kann auch grad nix sagen, was dem Song ansatzweise gerecht würde...
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BeitragVerfasst: 18.12.2013 11:43 
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Innuendo
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Nach Kaninchengrafs Theorie müsstest Du zu Innuendo dann ja auch sagen, wie viel Geld Du bekommen hast, dass Du es auf Rang 1 setzt :mrgreen: 8)

Was Du ansonsten zu Ride the Wild Wind beschrieben hast, trifft es sehr gut.
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BeitragVerfasst: 20.12.2013 18:33 
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vielleicht, weil ich die Melodie in dem Song tatsächlich gut finde und ich mir von keinem Menschen der Welt vorschreiben lasse, was gut und was nicht gut ist... vielleicht, weil ich der Ansicht bin, dass jeder Mensch eine andere Vorstellung davon hat, was eine 'gute' Melodie ist... vielleicht weil die Melodie nicht das einzige Kriterium bei einem Song ist... vielleicht, weil es mir auch ziehmlich scheißegal ist, ob das, was andere gut finden sich deckt mit dem, was ich gut finde...
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BeitragVerfasst: 20.12.2013 23:51 
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Innuendo
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So soll es auch sein - dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben, sichert mir immerhin eine erträgliche Existenz (und nein, ich bin nicht Rechtsanwalt;-)). Abgesehen davon - ich habe da nur mal des Kaninchengrafs Scherze und Unterstellungen weitergesponnen :mrgreen: Im Übrigen bin ich ja voll bei Dir - mir gefällt bei dem Song die Dramatik in den Strophen und dann diese unglaubliche Melodie in dem Teil mit der Akkustik-Gitarre.
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BeitragVerfasst: 22.12.2013 20:03 
Sheer Heart Attack
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Ich merk schon ... Ihr wollt einfach nicht verraten, wer Euch das Geld dafür gegeben hat. :P


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BeitragVerfasst: 04.02.2016 20:43 
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Jazz
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Heute pünktlich zum 25. Jubiläum gibt es meine Bewertung. Trotzdem wie fast immer fällt es mir schwer die Bewertung abzugeben, da sich je nach persönlichem Gefühl die Reihenfolge schnell ändern kann. Aber an sich ist es in meinen Top5 Queen Alben.

Platz 12: Bijou - Nein, dieser Song ist nicht so weit unten platziert, weil er schlecht ist, ganz im Gegenteil! Er ist so dermaßen traurig, dass ich ihn mir fast nie anhören kann, weil mich dies immer an eine private Sache erinnert, die mich damals sehr traurig gemacht hat. Demnach ist er wohl der Track vom Album den ich mir persönlich am wenigsten anhöre und skippe. Trotzdem ein wahres Meisterwerk von Dr. May.

Platz 11: Delilah - Zwar eine schöne Idee ein Lied über seine Lieblingskatze zu schreiben, allerdings mag ich den Part nicht, als Freddie anfängt wie eine Katze zu miauzen. Sonst ist der Song ganz ok.

Platz 10: I Can’t Live with You - Klingt mehr poppig als die anderen Lieder, ist aber auch gut. Finde sowohl die "Queen Rocks" Version als auch die von "Innuendo" gut.

Platz 09: Headlong - Toller Song! Könnte vom Klang her auch aus den 70ern stammen und dann einfach etwas modifiziert sein.

Platz 08: These Are The Days Of Our Lives - Ein Lied welches mich sentimental werden lässt. Höre ich auch nicht sehr oft, da ich sonst zu sehr in diese Sentimentalität abdrifte. Trotzdem kein schlechtes Lied und auch Freddies "I still love you" im Video ist sehr herzergreifend.

Platz 07: Ride the Wild Wind - Hat einen tollen Drumbeat. Auch das Solo ist klasse. Joa. Kann nicht genau sagen, warum mir der Song genau gefällt.

Platz 06: Don't Try So Hard - Hat auch das gewisse etwas um bei mir eine Gänsehaut zu verursachen. Wäre eine gute B-Seite wenn schon nicht A-Seiten-Single für "The Show Must Go On" sein können.

Platz 05: All God’s People - Lässt mich immer an "Der König der Löwen" denken. Besonders ab der Stelle (2:18) kann ich mir eine durch die Savanne ziehende Herde von Tieren vorstellen. Elefanten, Tiger, Giraffen etc. und das in der Nacht. Der Himmel ist sehr dunkel blau, aber von den Sternen erleuchtet. Dazu das ganze im Disney-Stil. Wäre vielleicht eine
gute Idee für Disney gewesen dazu ein Video zu machen. Wenn man schon eins für TATDOOL macht. ;)

Platz 04: The Hitman - Hier geht's ab! Hat eine tolle, harte und rockige Atmosphäre. Für mich definitiv kein schlechtes Lied!

Platz 03: I'm Going Slightly Mad - Klingt skurill, etwas unheimlich und fast gar nicht nach Queen. Trotzdem sehr toller Track. Lässt mich irgendwie an einen sehr verrückten Jahrmarkt denken, zu dem das Innuendo Artwork auch in gewisser Weise passt.

Platz 02: The Show Must Go On - Der wohl beste Track um ein so grandioses Album zu beenden! Rockt, ist aber auch teilweise etwas traurig, da es die letzte Single war, die zu Lebzeiten von Freddie veröffentlicht wurde.

Platz 01: Innuendo - Hier haben Queen nochmal richtig Spannung erzeugt. Quasi das "Bohemian Rhapsody" der 90er. Harter rockiger Klang - klingt zeitlos und rockt einfach spitze!


Zuletzt geändert von Baq am 06.02.2016 21:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06.02.2016 20:25 
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The Works
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Na, wenn das Album ein Jubiläum feiert, dann will ich es auch mal unter die Lupe nehmen.

Platz 12: All God's People - Ein Song, den ich nur ganz schwer ertragen kann. Der Gesang, die Chöre klingen überkandidelt. Freddie schreit mehr, als dass er singt. Dazu dieses absolut grässlich klingende Keyboard. Er hört sich mehr wie eine Demo an, die verworfen wurde. Hätte man es besser mal getan....

Platz 11: Delilah - Das zweite Stück, dem ich auf diesem Album absolut gar nichts abgewinnen kann. Auch hier kommt das o.g. grässliche Keyboard zum Einsatz. Die skurrilen Meeows von Freddie verschlimmern das Ganze noch. Einzig bemerkenswerte Sache ist, die Red Special im Katzendress.

Platz 10: The Hitman - Mir gefällt das Riff leider ganz und gar nicht. Für einen Song der scheinbar böse klingen soll, wirkt die Aufnahme wenig druckvoll.

Platz 9: I can't live with you - Wie schon oft geschrieben wurde, macht der Drumcomputer einiges kaputt. Auch die Synthesizer klingen erneut billig. Das volle Potenzial des Songs hat man erst mit dem Rocks Retake ausgeschöpft. Diese Version lebt.

Platz 8: Ride The Wild Wind - Der Song ist ok. Sehr gelungen ist hier der treibende Rhytmus. Auch das Freddie die Strophe mal nicht unter Vollstrom singt, sondern sanft und doch eindringlich. Nach meinem Geschmack hätte man auf die Motorengeräusche verzichten können.

Platz 7: Headlong - Gute Laune Rock. Hätte live ganz gut funktioniert denke ich. Ich mag das Schlagzeug in diesem Lied.

Platz 6: Don't Try So Hard - Ich hadere zum Teil sehr mit dem hohen Gesang. Doch auf der anderen Seite bietet der Song so viele wunderschöne Passagen. Gerade die Stelle bei "Just savour every mouthful...", man meint die Sonne bricht sich ihren Weg durch die Wolken. Das wunderbare Gitarrensolo rundet das ganze ab.

Platz 5: I'm Going Slightly Mad - Der Song besticht durch seinen wunderbar skurrilen Text. Ich mag Freddie's Stimme und die Gesangsmelodie. Mit Sicherheit nicht die stärkste Single, die Queen veröffentlicht haben, jedoch ein liebenswertes Stück Musik.

Platz 4: Bijou - Kann ein Instrumentalstück schöner sein? Fabelhafte Gitarre. Der Moment an dem Freddie's Stimme einsetzt: Herzzerreißend.

Platz 3: The Show Must Go On - Mit dem Bewusstsein, in welcher Situation Freddie diese Zeilen singt "My Makeup may be flaking, but my smile still stays on.", kann dieser Song eigentlich nur zu Tränen rühren. Dennoch strotzt dieser Song vor Kraft und Pomp. Die schönste Stelle stellt mich Sicherheit der Übergang vom dramatischen Gitarrensolo zur hoffnungsvollen Bridge dar.

Platz 2: These Are The Days Of Our Lives - Ein ganz besonderer Song, nicht nur wegen des Promo-Videos. Ein wunderschöner Text, Melancholie pur. Eines meiner Lieblingssolos im gesamten Queen-Katalog. Ein fast perfekter Song.

Platz 1: Innuendo - Müsste ich einem Song den Titel "Lieblingslied" verleihen, dieser Song wäre in der ganz engen Wahl. Ein Lied, das den Bombast wohl am besten verkörpert, für den Queen stehen. Tolle Dynamik mit dem Wechsel zwischen "Spanischer Gitarre" und harten Riffs. Obwohl ich die Bedeutung des Textes bis heute nicht ganz verstehe, mag ich ihn sehr.
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BeitragVerfasst: 19.04.2016 21:52 
Sheer Heart Attack
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Warum hat Scirocco denn nicht abgestimmt? Antwort gerne bis August.

Innuendo bei allen auf 1. Außer bei mir. Schon erstaunlich, dass ihr alle einen so komischen Geschmack habt.


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BeitragVerfasst: 20.04.2016 10:56 
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Innuendo
Innuendo

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Das Kaninchen ist aus seinem Bau gekommen - willkommen zurück :mrgreen: ! Wir warten sehnsüchtig auf die ganzen AUswertungen und so.... Ansonsten: Was ist schon Mehrheit - Weisheit war stets nur Wenigen gegeben. Der Spruch fiel mir bei Deinem Posting spontan ein. Und deshalb erlaube ich mir ja auch, Under Pressure nicht zu mögen :mrgreen: (wobei sich das gerade teils ändert;-))
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 25.05.2016 21:36 
Sheer Heart Attack
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Konsequenterweise müsste ich die Auswertungen vervollständigen, da hast Du recht. Leider stehen Aufwand und Nutzen in keinem allzu guten Verhältnis zueinander. Deshalb werde ich davon absehen, das alles nachzufahren. Zumal das interessantest ja ohnehin die Beiträge der User sind und weniger die überhaupt nicht aussagekräftigen Gesamtergebnisse auf Basis von 5 oder 6 Abstimmungen.


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