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BeitragVerfasst: 05.09.2014 19:22 
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Innuendo
Innuendo

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Hallo,

einen neuen Fred für das nun ENDLICH veröffentlichte Schätzchen, sollte man sich schon gönnen…

habs grad gesehen… bin noch etwas aus der Puste… FUCK waren Queen eine geile Liveband… man könnte natürlich mosern, dass keine Interviews oder weitere größere Specials enthalten sind (wobei die 10 Minuten der früheren Rainbow-show schon geil sind… leider fehlen, laut Einblendung, die restlichen rund 28 Minuten des Mitschnitts… wer genaueres weiß, soll sich an Queen selbst wenden)…

Was auf Budapest (die VÖ ging so sang- und klanglos unter, wie sie aufkam) 'falsch' gemacht wurde, wurde hier goldrichtig gemacht… es ist das GANZE Konzert in der richtigen Reihenfolge… mit Father to son, seven seas of rhye und Modern times Rock'n'Roll (was auf der Box of Trix-VHS fehlte) und es sind alle Ansagen enthalten… damals machte Freddie (aber auch Brian und - horch horch - sogar Roger) erstaunlich viele und lange Ansagen… tw. so langatmig, dass ich tw. dachte, dass es besser gewesen wäre, wenn sie einfach direkt den nächsten Song gespielt hätten… hätte dem "Flow" sicherlich gut getan… aber das sind auch nur Anmerkungen, die ja Queen selbst auch bemerkt haben, wie die späteren Konzerte zeigen…

es ist auf jeden Fall toll, dass es diese VÖ zu kaufen gibt… es bietet einen schönen Ausgleich zur sonst recht 80er-orientierten Live-DVD-Diskografie… da wachsen die Hoffnungen auf so Sachen wie Hammersmith 75, Earls Court 77, Houston 77 und diverser 78/79er-Mitschnitte ins unermessliche… tierisch, Queen, tierisch!!! respekt! :huepf :huepf :huepf
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BeitragVerfasst: 10.09.2014 18:44 
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Meine Besprechung kommt, sobald ich das Werk habe und Zeit für eine Queen-Session habe, hoffentlich am Wochenende.


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BeitragVerfasst: 10.09.2014 22:48 
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Flash Gordon
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Höre gerade zum ersten Mal das März-Konzert. So viel sei schon mal gesagt: WOW! :shock:

Ausführliche Besprechung folgt bei mir auch später. :)
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BeitragVerfasst: 14.09.2014 12:26 
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Innuendo
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Habe noch gar nicht alles hören können - aber was ich gehört habe, hat mich mehr als begeistert. Mehr folgt - watch this space 8)
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 16.09.2014 10:26 
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1996 fing meine Begeisterung mit Queen an. Grundstein für meine Abhängigkeit waren die beiden Greatest Hits-Alben sowie die großartige Dokumentation Champions of the World. Diese fing mit Videoausschnitten der Band an, wie sie zum Rainbow-Konzert fuhr. Ich war nicht be- sondern entgeistert. DAS sind Queen? Lange Haare, Schnurrbart-los, kein gelbes Zirkusdompteur-Kostüm? Nee...
Im Verlauf der Jahre verliebte ich mich aber in erster Linie in die Alben Queen II sowie Sheer Heart Attack. Und nun, fast 20 Jahre nach dem Beginn meiner Liebe mit Queen sehe ich zum ersten Mal ein Konzert aus dieser Phase, auf Blu-Ray (man gönnt sich ja sonst nichts) Bild und (insbesondere) Ton aufgepimpt bis zum geht nicht mehr.
Ein wahrlich schönes Zeugnis einer Band am Anfang ihrer Karriere. Gerade im Gegensatz zu den Konzerten, die bislang offiziell erhältlich waren, die allesamt aus den 80ern kommen (wenn man mal die QPR-Phase und das Tribute-Konzert außen vor lässt). Dünn sind sie alle... und jung, oh so jung. Energisch und voller Energie. Schaut euch an, wie John abgeht zu "Stone Cold Crazy!" Ein Genuss. Der Klang, die Band... ‚tight.‘ Der ein oder andere Verspieler ist glücklicherweise nicht korrigiert worden, ein-zweimal bricht Freddies Stimme, doch ansonsten ist er da noch in der Lage, fast alle Lieder nah an den Studio-Versionen zu singen, ohne auf Variationen zu verzichten. Falsetto-Gesang lässt er aber glücklicherweise. Etwas unrealistisch erscheinen mir die Chor-Gesänge. Niemals haben sie so bombastisch zu dritt/viert(?) live geklungen. Kann das jemand mit der ursprünglichen Veröffentlichung oder Bootlegs bitte vergleichen (auch Rogers In the Lap of the Gods-Kreischer? Gern irre ich mich, das klingt aber ziemlich überarbeitet und unecht, wenn auch fett. Fett klingt auch Rogers Schlagzeug. Herrlich. Insbesondere der Anfang von „Liar!“ Hach... Und dann auch noch mein heimlicher Favorit „Flick of the Wrist.“
Die Setlist wirkt zwar insgesamt nicht ganz so durchgeplant wie auf späteren Konzerten, aber darum geht es ja auch irgendwie: Die Entwicklung einer Band verfolgen, wenn auch rückwärts.
Und übrigens: Davids Anmerkung, die Ansagen der Bandmitglieder seien viel und lang und langatmig ist natürlich maßlos übertrieben. Das hält sich sehr in Grenzen und ist nicht sonderlich mehr als auf späteren Konzerten. Diese Ansagen wurden bzw. werden auf den Audio-Veröffentlichungen ja oft rausgeschnitten. Die Video-Veröffentlichungen sind meist noch ungekürzt. Abgesehen davon mag ich es, wenn ich bei Konzerten vor einigen Liedern etwas Informationen bekomme. Das gibt mir das Gefühl, wirklich von der Band bespielt zu werden. Ein Abspulen der Setlist ohne Kontakt mit dem Publikum wirkt für mich eher unhöflich. Und apropos Publikum: Das sieht man auf dem Konzert-Film so gut wie nie: Nur vor der Zugabe und nach dem Konzert. Ansonsten könnte man meinen, die Band spielt in einer leeren Halle, wenn man nicht hin und wieder das Grölen vernehmen würde.
Auch widersprechen möchte ich David, dass es halb so wild ist, dass kein Bonus-Material vorhanden ist. Das ist sehr wohl etwas lieblos. Queen waren da vorbildliche Vorreiter: Das Bonus-Material auf Greatest Video Hits I & II sowie auf der Wembley-DVD-Veröffentlichung ist sagenhaft. Leider hat man wohl eine Kosten/Nutzen-Analyse durchgeführt und sich gedacht, warum man diesen Aufwand betreiben solle... Schade. Hätte gerne aktuelle Interviews gehört, vielleicht gar einen Konzertfilm-Kommentar.
So bleibt letztendlich der Eindruck: Queen sind geil, auch ohne Bohemian Rhapsody und vor allem ohne Schnurrbart. Mögen weitere 70er Jahre-Konzerte kommen, dann aber mit Bonus-Material!


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BeitragVerfasst: 16.09.2014 22:31 
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Ich habe eine ähnliche Queen-Biografie wie Du, Sciro. Über Princes of the Universe kam ich zu Queen, und irgendwann waren es Queen II, A Day at the Races und Sheer Heart Attack, die zu meinen Lieblingsalben wurden. Bei den Rainbow-Konzerten erlebt man die Band in ihren ersten Tagen. Ich kann als CD-Besitzer zum Optischen nichts sagen, aber hier, 1974, rockte man noch wie wild. Allein Stone Cold Crazy - das ist Metal pur, großartig, was sie da rausholen. Und immer wieder stampfende, aber zwischendurch auch immer wieder unvergleichlich filigran gespielte Bässe, wummernde Drums - und was Roger zwischendurch für Ausflüge macht! Nichts von dem 80er-4/4-Takt-Durchklopfen (lasssen vom Drumcomputer) - hier gehts ab hinter der Schießbude. Brians Gitarren kraftvoll und Freddie mit überirdischem Gesang und tollen Piano-EInlagen. Sie sind mutig und spielen auch Sachen wie den Leroy Brown. Wahnsinn. Interessanterweise spielen sie einige Sachen relativ langsam (bzw. das allgemeine Geschwindigkeitsempfinden ist in den 40 Jahren ja auch gewachsen, Musik ist schneller geworden...), z.B. Now I'm Here und Ogre Battle. Bei einigen Sachen musste ich auch an Backing Tapes oder Nachbearbeitung denken, aber das tut dem Hörgenuss keinen Abbruch. Ich bin mehr als begeistert, und wäre heute die Forensong-Auswahl, sähe sie anders aus als vor ein paar Wochen^^ Die Ansagen sind großartig, und alles wirkt in der Tat noch nicht so durchgestylt und professionell. Teils regelrecht improvisiert. Wunderbar. Hach, könnte ich in einer Zeitmaschine ins Jahr 1974 reisen und Tickets für die Shows bekommen^^...

Nachtrag: Das Medley als Medley finde ich nur bedingt gelungen (die SOngs sind toll) - die Übergänge sind etwas komisch. spannend finde ich, dass das Gitrrensolo offenbar erst später mit Brighton Rock zusammen gespielt wurde und vorher bei Son and Daughter integriert wurde. Spannend auch, dass Killer Queen nicht ausgespielt wird, aber Lap of the Gods fast und Flick of the Wrist ganz. Ganz großes Kino, auch gesanglich, finde ich den Fairy Fellers Masterstroke.
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BeitragVerfasst: 21.09.2014 01:34 
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Queen II
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Ich bin seitdem ich die große Box in meinen Händen halten konnte enfach hin und weg.
Meine Queen-Leidenschaft fing etwa 1991/1992 an, ich kaufte mir mit der GH2 meine erste CD und relativ schnell kristallisierten sich "Queen II" und "Innuendo" (& natürlich "A Night At The Opera") als meine Lieblingsplatten heraus.
Nachdem ich die "Queen II" zum Teil ganze Tage in Dauerschleife gehört hatte war das Rainbow-Konzert neben der Hammersmith-Aufnahme von 1975 eines der Bootlegs, die ich lange rauf und runter hörte. Mich hatten die Konzerte schon immer fasziniert, aber mit der jetzigen Veröffentlichung ist es als ob eine alte Liebe wieder tausendfach stärker entflammt worden wäre.

Mein Highlight war aber das März-Konzert. Ich habe seit Mitte der 90er Jahre auf eine Live-Version von "Fairy Feller's Master-Stroke" gewartet. Das Ergebnis habe ich seither über 30-40 mal gehört und kann mich doch nicht satt hören.
Ich glaube das war eines der wenigen Lieder, deren Liveversion bisher fast allen Fans unbekannt waren. Darum war die Vorfreude darauf besonders groß, ebenso wie auf "Flick of the Wrist".

Es ist kaum in Worte zu fassen, was ich beim Hören der CDs gefühlt habe. Mich haben die Konzerte so wahnsinnig mitgerissen, wie kein Konzert und keine Veröffentlichung vorher. Es ist unglaublich, welche Energie und welche Spielfreude die jungen Queens hatten. Wie Ihr seht macht es mich trotz einiger Tage "Abstand" noch immer sprachlos.

Ich bin jetzt 30 alt und über 20 Jahre Queen-Fan. In den letzten 10 Jahren habe ich mich über einige Konzerte mit Brian und Roger gefreut; ich habe es aber nicht für möglich gehalten, daß man mich noch einmal SOOO mit einer Veröffentlichung begeistern könne. Nun; ich verbeuge mich in Gedanken vor dieser grandiosen Live-Band. respekt! respekt!

Keiner Zwischengedanke: Bitte entschuldigt mir diese Lobhudelei, ich hab angesichts "Queen Forever" etc. sicher noch genug zu Meckern.


Scirocco hat geschrieben:
Etwas unrealistisch erscheinen mir die Chor-Gesänge. Niemals haben sie so bombastisch zu dritt/viert(?) live geklungen. Kann das jemand mit der ursprünglichen Veröffentlichung oder Bootlegs bitte vergleichen (auch Rogers In the Lap of the Gods-Kreischer? Gern irre ich mich, das klingt aber ziemlich überarbeitet und unecht, wenn auch fett. Fett klingt auch Rogers Schlagzeug. Herrlich. Insbesondere der Anfang von „Liar!“ Hach... Und dann auch noch mein heimlicher Favorit „Flick of the Wrist.“

Wenn Du Dich mal nicht täuschst, was die Gesänge angeht. Ich liebe zum Beispiel den Schlussakkord von "Father to Son", der von allen sehr klar und sauber gesunden ist.
Bei den Bootlegs gibt es einige Unterschiede (z.B. das recht plumpe, aber prominente Klavier-Akkord-Stück während des Solos von "Seven Seas of Rhye" beim März-Konzert), aber der Gesang unterscheidet sich kaum.
Ich habe einmal ein Gerücht gehört, wonach die Aufnahmen zu den Rainbow-Konzerten nachproduziert (mit Chören u.a.) wurden, dann aber nicht veröffentlicht wurden und in der Schublade landeten. Ob dem so ist kann ich nicht beurteilen, aber die Bootlegs müßten demnach auch schon bearbeitet sein; was ich für Unsinn halte.

Zwei kleine Beispiele, die gegen eine Bearbeitung und für unerwartet grandiose Live-Harmonien sprechen:
  • "Father to Son" (Queen-Live In Portland: 4/28/1974) Bootleg - definitiv unbearbeitet; deshalb bitte ich um Beachtung des Schlussakkords!!
    http://www.youtube.com/watch?v=yEsf_gLslh0
  • Rainbow Bootleg des März-Konzertes (Recorded live at The Rainbow Theatre, March 31st, 1974, London, England, during the Queen II tour) - das sehr dominierende (schon angesprochene) Klavier und die heftige Rückkopplung während "Seven Seas of Rhye" sprechen für mich gegen eine Nachproduktion
    http://www.youtube.com/watch?v=kNTMeBq9Mfs

Viel Spaß!!


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BeitragVerfasst: 21.09.2014 11:56 
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Danke für deinen schönen Bericht und für die Vergleiche! Wie erwähnt: Ich irre mich gerne! Es ist ja auch weder eine Überraschung, noch verwegen, dass man Live-Aufnahmen pimpt. Queen sind ja bekannt dafür. Aber bislang hat es sich immer im Rahmen gehalten. Das Wort "bombastisch" wurde eindeutig für Queen erfunden :fiesta .


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BeitragVerfasst: 21.09.2014 12:05 
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Übrigens glaube ich immer, bei dem "Father to Son"-Schlussakkord eine mir eher unbekannte Stimme herauszuhören... :huepf :fiesta


Zusatz: @Scirocco; Ich hatte eins völlig vergessen: Der hohe "Kreischer" von Roger ist auch in den Bootlegs und in den Video-Aufnahmen des späteren Rainbow-Konzerts enthalten!!


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BeitragVerfasst: 21.09.2014 16:16 
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Miko hat geschrieben:
Übrigens glaube ich immer, bei dem "Father to Son"-Schlussakkord eine mir eher unbekannte Stimme herauszuhören... :huepf :fiesta


Vielleicht hatte ja Jhn einen selten mutigen Moment und hat voll ins Mikro krakeelt :lol
Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren. Nur von toten. (Karen Duve)

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BeitragVerfasst: 30.09.2014 14:37 
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Habe nun endlich auch die Doppel-CD. Schön! Kann es übrigens sein, dass "See What a Fool I've Been" eine ziemliche Led Zeppelin-Kopie ist? Blues und richtig fette Akkorde und Schlagzeug... Me like 8) .


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BeitragVerfasst: 30.09.2014 15:43 
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Scirocco hat geschrieben:
Kann es übrigens sein, dass "See What a Fool I've Been" eine ziemliche Led Zeppelin-Kopie ist? Blues und richtig fette Akkorde und Schlagzeug... Me like 8) .


Sehe ich auch so. Son and Daughter und das Riff von Great King Rat erinnern mich ebenfalls an Led Zeppelin.


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BeitragVerfasst: 30.09.2014 16:45 
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Chaos6010 hat geschrieben:
Scirocco hat geschrieben:
Kann es übrigens sein, dass "See What a Fool I've Been" eine ziemliche Led Zeppelin-Kopie ist? Blues und richtig fette Akkorde und Schlagzeug... Me like 8) .


Sehe ich auch so. Son and Daughter und das Riff von Great King Rat erinnern mich ebenfalls an Led Zeppelin.


Ja stimmt. Nicht sehr subtile Imitierung des Stils. Aber diesem Vorwurf dürfen sich ja auch andere damaligen neuen Bands gefallen lassen.

Wo ist übrigens Headlongs ausführliche Besprechung??

Einen kleinen Nachtrag noch zu Davids Anmerkung:
Zitat:
Was auf Budapest (die VÖ ging so sang- und klanglos unter, wie sie aufkam) 'falsch' gemacht wurde, wurde hier goldrichtig gemacht… es ist das GANZE Konzert in der richtigen Reihenfolge…


DIESEN Vorwurf kann man Queen ja kaum machen, die sie die Rechte für die Filmrollen nicht bekommen haben bzw. nicht bekommen konnten. Es stand nur der Schnitt, den wir alle kennen zur Verfügung. Und die Regiearbeit ist da ja auch nicht sooo großartig.


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BeitragVerfasst: 02.10.2014 01:08 
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naja sicher… umso schöner ists doch, dass Rainbow eine rundum gelungene Sache geworden ist!
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BeitragVerfasst: 28.03.2015 13:53 
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Miko hat geschrieben:

Scirocco hat geschrieben:
Etwas unrealistisch erscheinen mir die Chor-Gesänge. Niemals haben sie so bombastisch zu dritt/viert(?) live geklungen. Kann das jemand mit der ursprünglichen Veröffentlichung oder Bootlegs bitte vergleichen (auch Rogers In the Lap of the Gods-Kreischer? Gern irre ich mich, das klingt aber ziemlich überarbeitet und unecht, wenn auch fett. Fett klingt auch Rogers Schlagzeug. Herrlich. Insbesondere der Anfang von „Liar!“ Hach... Und dann auch noch mein heimlicher Favorit „Flick of the Wrist.“

Wenn Du Dich mal nicht täuschst, was die Gesänge angeht. Ich liebe zum Beispiel den Schlussakkord von "Father to Son", der von allen sehr klar und sauber gesunden ist.
Bei den Bootlegs gibt es einige Unterschiede (z.B. das recht plumpe, aber prominente Klavier-Akkord-Stück während des Solos von "Seven Seas of Rhye" beim März-Konzert), aber der Gesang unterscheidet sich kaum.
Ich habe einmal ein Gerücht gehört, wonach die Aufnahmen zu den Rainbow-Konzerten nachproduziert (mit Chören u.a.) wurden, dann aber nicht veröffentlicht wurden und in der Schublade landeten. Ob dem so ist kann ich nicht beurteilen, aber die Bootlegs müßten demnach auch schon bearbeitet sein; was ich für Unsinn halte.

Zwei kleine Beispiele, die gegen eine Bearbeitung und für unerwartet grandiose Live-Harmonien sprechen:
  • "Father to Son" (Queen-Live In Portland: 4/28/1974) Bootleg - definitiv unbearbeitet; deshalb bitte ich um Beachtung des Schlussakkords!!
    http://www.youtube.com/watch?v=yEsf_gLslh0
  • Rainbow Bootleg des März-Konzertes (Recorded live at The Rainbow Theatre, March 31st, 1974, London, England, during the Queen II tour) - das sehr dominierende (schon angesprochene) Klavier und die heftige Rückkopplung während "Seven Seas of Rhye" sprechen für mich gegen eine Nachproduktion
    http://www.youtube.com/watch?v=kNTMeBq9Mfs

Viel Spaß!!


Kleiner Nachtrag: Habe irgendwo gelesen, dass das von Dir angebotene Bootleg selber schon eine Menge Overdubs hat. Bin also weiterhin skeptisch. Hab das Album vor Kurzem mit Kopfhörer gehört, da ist mir wieder aufgefallen, wie perfekt einiges klingt. Aber dann wiederum war auch Roger hier und da was holprig :lol: .


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